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Col de Tourniol (1145 m)

Auffahrten

Von bruchpilot – Startpunkt der Nordrampe des Tourniol ist Barbières, ein bereits südfranzösisch angehauchtes Bergdörfchen am Fuß der Berge oder (je nach Blickwinkel) am Rand der Ebene. Von den Zentren Romans, Chabeuil oder St. Nazaire en Royans kann es in jeweils einer halben bis dreiviertel Stunde angefahren werden. Der alte Ortskern kuschelt sich malerisch unterhalb der Reste des alten Chateau de Pélafol, unmittelbar im Eingang zu einer combe genannten Minischlucht mit hoch aufragenden Kalkfelsen.
Nach der Brücke über das Flüsschen Barbarolle beginnt die raue und nicht sehr breite Straße D101 sanft anzusteigen. Die Felsenenge ist leider viel zu schnell durchfahren, und das Tal weitet sich wieder. Es bietet dafür nun das Gefühl einer in sich abgeschlossenen Welt. Man passiert einzelne Gehöfte und einen hübschen Campingplatz, bevor sich die Straße an der Häusergruppe Péjoux auf exakt 540 m Höhe nach rechts wendet und mit rund 6 % in die erste Kehrengruppe eintaucht.
Nach sechs Haarnadelkurven im lichten Kiefern- und Eichenwald erreicht man den Kamm eines Bergrückens, welcher sich nun nach Südosten hin zur „Abschlusswand“ zieht. In weiteren sechs Kehren erarbeitet man sich den schütter bewachsenen Steilhang unterhalb der alles krönenden Felsmauer des Rocher du Roi Gros Nez. Die Steigung ist dabei absolut gleichmäßig, nur auf ganz kurzen Stücken werden vielleicht auch mal 7 oder 8 % erreicht.

11 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:47:37 | 12.05.2012
SteveBauer
Mittlere Zeit
00:57:09 | 28.05.2017
thomster78
Dolce Vita
00:59:31 | 23.06.2018
mathias_g
Von bruchpilot – Die viel kürzere und bedingt durch den hohen Ausgangspunkt auch ziemlich harmlose Südrampe ist schnell beschrieben.
Startpunkt der Auffahrt ist Léoncel auf bereits über 900 m Höhe mit seiner sehenswerten ehemaligen Zisterzienserabtei. Léoncel erreicht man von Süden aus dem Drômetal über den Col de Bacchus, von Norden aus dem Royans oder von Osten über die sehr lohnende Höhenstraße vom Forêt de Lente bzw. dem Col de la Machine über den Col de la Bataille.
Von der Straßenkreuzung steigt das schmale Sträßchen sofort mit gut 7 % an, vollzieht im Wald eine weite Spitzkehre und schlängelt sich dann durch steiles, felsdurchsetztes Wiesengelände zur bald sichtbaren Passhöhe hinauf. Auch auf dieser Seite ist die Steigung sehr gleichmäßig, der Asphalt sehr gut.

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Dolce Vita

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