Col des Croix des Creyseilles (759 m)
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DLRF: 2
Col des Croix des Creyseilles (759 m)
Col Croix St. André
Zentralmassiv, Cevennen, Rhône-Alpes.
Dieser Pass verbindet die beiden Täler der unscheinbaren kleinen Flüsschen Mézayon und Auzène auf einer der vielen verkehrsarmen Departementsstraßen der Region. Seinen Namen bezieht der Pass vom nahen Ort Creyseilles, der in wenigen Kilometern von der Passhöhe aus erreichbar ist. Wörtlich übersetzt bezieht sich der Name des Passes auf Kreuze dieses Ortes, die der Autor aber nirgends entdecken konnte.Bevorzugte Richtung der Überfahrt ist sicher von Nord nach Süd, da man so das nicht enden wollende Tal der Auzène noch besser genießen kann und der erste Teil der Abfahrt nach Privas durch zahlreiche Serpentinen überzeugt.
Ausdrücklich empfohlen wird hierbei eine Verbindung mit dem Col du Moulin á Vent, den man so von Privas kommend ebenfalls in der zu bevorzugenden Richtung überquert. Somit ergibt sich eine schöne Runde von etwa 60 Kilometern und knapp 1000 Höhenmetern, die uns nicht allzu weh tun wird, aber reichlich Potenzial bietet, bei einem abschließenden Café au lait in Privas diskutiert zu werden.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
| Westanfahrt von Foulix | 9,6 km | 282 Hm | ![]() | ![]() |
| Südanfahrt von Privas | 11,2 km | 525 Hm | ![]() | ![]() |
| Ostauffahrt von Le Vernas/D344 | 3,6 km | 189 Hm |
Westanfahrt von Foulix 9,6 km / 282 Hm

Der Ausgangspunkt befindet sich im Tal der Auzène im kleine Ort Foulix an einer H-förmigen Kreuzung. Wir erreichen diese beispielsweise über die Nordostanfahrt zum Col de la Fayolle aus Le Moulinon kommend, die in besagtem Auzènetal verläuft. Wir halten uns hier auf der D244 Richtung Ajoux und schon nach wenigen Metern verlassen wir das Tal, indem wir diesem gegenüber bei angenehmer Steigung an Höhe gewinnen.Nach drei Kilometern in Hanglage verlieren wir gar einige Meter an Höhe, während wir in ein tiefes Seitental des Flusses fahren, das etwa einen halben Kilometer lang ist. An dessen Ende schließlich fahren wir über eine Brücke und gehen auf dem Weg zurück ins Haupttal wieder in Steigflug über.
Dem Autor fällt es leider schwer, die Blicke beim Verlassen des Seitentals angemessen zu beschreiben… zur linken befindet sich die Straße des Seitentals, auf der wir gerade Höhe verloren haben. Geradeaus sehen wir auf das Tal der Auzène hinunter, an dessen Boden wir vielleicht gerade einige sehr schöne Kilometer unserer Radlerkarriere verbracht haben. Selbst hinfahren und genießen!
Weiter gehts… die folgenden fünf Kilometer gewinnen wir nun in dichtem Wald wie angekündigt wieder kontinuierlich an Höhe, und schauen immer wieder nach links unten auf die bereits bekannte Straße. Irgendwann schließlich macht unsere Straße eine deutliche Biegung nach rechts, und wir verlassen das Tal. Besonders auffällig ist nun linksseitig ein kahler Bergrücken, auf dem einige vereinzelte Bäume stehen und dem stets präsenten Wind trotzen.
Zwei weitere Kilometer noch fahren wir so durch den Wald, bis wir schließlich die letzten Bäume passiert haben und auf einer freien Fläche mit herrlicher fast-Rundumsicht das Passschild erblicken.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Südanfahrt von Privas 11,2 km / 525 Hm

Die von Privas kommende Anfahrt beinhaltet zwei Teile komplett unterschiedlichen Charakters. Zuerst eine Fahrt in einem der vielen engen Täler, gefolgt von einer interessanten und serpentinenreichen Streckenführung auf einem Bergrücken.So starten wir am tiefsten Punkt von Privas an der Brücke über den kleinen Fluss Mézayon. Diesem verdanken wir auch das folgende Tal, das die ersten 5,6 Kilometer der Fahrt bestimmt. Bei sanfter Steigung, recht gutem Asphalt und in tiefem Wald werden wir so der D260 in Richtung Pourchères folgen. Die Straße wird eindrucksvoll gesäumt von Felsen auf der linken und der Mézayon auf der rechten Seite.
Wir biegen nun nicht an der ersten Gelegenheit nach rechts Richtung Creyseilles ab, sondern an der zweiten Abzweigung auf die D360 in Richtung Ajoux. Wie angekündigt verlassen wir sofort das Tal, und erklimmen einen steilen Berg, dessen Schrecken uns aber durch zahlreiche Serpentinen genommen wird. Weitere 5,5 km desselben Charakters folgen, bevor wir schließlich die Kreuzung mit der D244 erreichen, die auch den Pass darstellt.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 













