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Col des Montets (1461 m)

Argentiere

Auffahrten

Von Renko – Die Auffahrt beginnt im Bergsteigermekka Chamonix am Fuss des Mont Blanc (4807 m). In Richtung Nordosten fahrend, fährt man zuerst in einem flachen Tal, der Höhengewinn wird erst kurz vor Argentière mäßig.
Hinter Argentière folgt eine Serie von Kehren, danach führt die Strasse in nordwestliche Richtung. 3,5 km hinter Argentière hat man den Pass bereits erreicht, für Radler in Richtung Martigny folgen aber mehr als 400 weitere Höhenmeter im Aufstieg zum Col de la Forclaz.
Für Radler, die vom Col des Montets in die französischen Alpen fahren und Schreckensmeldungen über den weiteren Streckenverlauf unterhalb von Chamonix gelesen haben: es gibt inzwischen einen ausgeschilderten, nicht ganz steigungsfreien Radweg in Richtung St. Gervais und Megève.
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00:32:27 | 18.07.2015
lordhenchen
Dolce Vita
Von Renko – Die Hauptstraße zwischen Martigny und Chamonix führt über den Col de la Forclaz, und ist bereits beschrieben. Nach der Abfahrt von diesem gut ausgebauten Pass folgen hinter dem Grenzübergang bei Le Châtelard 6,5 km Auffahrt bis zum Col des Montets.
36 Befahrungen Befahrung eintragen
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01:35:00 | 11.08.2013
flatwaldi
Dolce Vita
Von Renko – In Martigny, dort wo das Rhônetal von Südost auf Nordwest dreht, wählt man die Straβe nach Les Marécottes. Zuerst gewinnt man mäβig an Höhe und genieβt die Ausblicke über das Rhônetal auf die gegenüberliegenden Berge. Nach ein paar Kilometern folgt ein neuerbauter Tunnel. Das ersetzte, an eine Felswand geklebte, sehr aussichtsreiche Straβenstück ist leider am unteren Ende durch einen nicht umfahrbaren Steinschlag blockiert, ein Ausrutschen würde mit gröβter Sicherheit in den Tod führen.
Hinter dem oberen Tunnelportal folgt die Brücke über dem Fluss Trient. Dann beginnt eine Serie von Kehren.
Nun fährt man in das Tal des Trient ein. Auf der rechten Talseite führt die Straße kehrenfrei bis zur Ortschaft Salvan. Nach zwei Kehren verläuft die Straße dem Hang entlang weiter bis zum Ort Les Marécottes. Hier gibt es ein Schwimmbad und Bergbahnen, sowie einen Alpenzoo.
Danach wird die Straße flach und auch schmaler, eine einspurige, hufeisenförmige Galerie bietet Schutz vor dem Bergbach Triège. Hinter dem Bach hat man die winzige Ortschaft Le Trétien erreicht.
Spätestens hier müssen Rennradler eine Entscheidung treffen, denn die folgenden ca. 2,8 km sind kein leichtes Unterfangen. In Le Trétien gibt es einen Bahnhof, in der Saison fahren die Züge etwa im Stundentakt bis Finhaut am anderen Ende der heiklen Passage. Ein Radler braucht eine einfache Hinfahrtkarte für ihn und für sein Fahrrad (Preis: um 10 Euro).
Will man auf den Zug verzichten, sind zumindest die ersten knapp 800 Meter des folgenden Abschnitts im Sattel locker machbar. Hinter Le Trétien biegt eine Asphaltpiste nach links ab, wir müssen aber die geradeaus führende Staubpiste wählen. Diese ist trotz zunehmender Steigung vorerst gut fahrbar. Dann folgen die ersten zwei der insgesamt vierzehn super engen Kehren.
Hinter der Eisenbahnunterführung ist die Piste zwar kurz wieder etwas einfacher, dann folgen 12 weitere Kehren, die keinen Autoverkehr zulassen. Die Steigung dürfte um die 16% erreichen.
Nach der letzten Kehre wird die Straβe weniger steil und eine einfachere Sache für Rennradler. Kurz vor Finhaut kann man scharf links die Ortschaft umfahren, sonst fährt man halt weiter durch die nette Ortschaft.
Von Finhaut führt eine Werkstraβe zum Lac d’Emosson. Wir radeln stattdessen, an Höhe leicht verlierend, weiter bis zum Grenzort Le Châtelard (hier mündet die vom Col de la Forclaz kommende Hauptstraße ein).
Nach Passieren der Grenze beginnt die Straβe moderat anzusteigen. In Vallorcine gibt es erste Einkaufsmöglichkeiten in Frankreich, danach verschwindet die Eisenbahn aus Martigny in einem Tunnel, während wir, begleitet vom motorisierten Tourismusverkehr, die letzten Höhenmeter zum Pass gewinnen.
Diese Variante durch das Tal des Trient bietet die Möglichkeit einer Rundfahrt, wenn man über den Forclaz zurück nach Martigny fährt.
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