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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Col des Planches (1411 m)

Blick auf Martigny und das Tal.

Auffahrten

Von Torsten – Der Startpunkt ist leicht zu übersehen, wenn man aus Norden kommt und die Straße hinab rauscht. Ansonsten ist der kleine Weg gut ausgeschildert, und die Straße steigt auch direkt mit über 10 %. So bleibt das, und es geht zunächst ohne Kehre am Hang entang. Danach folgen neun Kehren, in denen die Steigung zwischen 9 und 14 % schwankt, und das macht diese Auffahrt mit ihren 700 Hm durchaus anspruchsvoll.
Etwa zur Hälfte der Strecke duchfährt man eine kleine Ortschaft mit schönen Holzhäusern. Relativ überraschend hat man den Hochpunkt erreicht, weil man alle Kraft und Konzentration bei der letzten Rampe benötigt, die fast direkt am Pass endet. Hier kommt von rechts der Weg vom Col du Tronc und Col du Lein.
Nach Osten versperrt während der Auffahrt fast dauerhaft eine Felswand den Blick, in süd- und westlicher Richtung hat das Auge fast freie Bahn. Wenn die Bäume hier den Blick freigeben, hat man schöne Fernblicke nach Süden und in das Tal, aus dem der Col du Grand St.Bernard abgeht.

10 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:33:19 | 17.06.2017
breis89
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:53:35 | 01.08.2017
PG64
Von TorstenJ – Von Martigny beginnen vor allem die Auffahrten zum Col de la Forclaz und dem Großen St. Bernhardpass. Zweigt man am großen Kreisverkehr am Fuße der beiden Pässe jedoch nach Martigny selbst ab, erreicht man nach einigen hundert Metern einen weiteren Kreisverkehr. Hier fährt man an der ersten Ausfahrt Richtung Col des Planches.
Ein Bahnübergang und eine scharfe Kurve leiten sofort den Anstieg ein – und es geht unmittelbar in den zweistelligen Prozentbereich! Die Steigung hält sich während des gesamten Anstiegs mit kurzen Schwankungen nach oben (maximal 14 %) und unten – inklusive eines kurzen Flachstücks nach 6 km – sehr konstant.
Die erste Kehre des Anstiegs erreichen wir nach gut einem halben Kilometer. Danach geht es 2 km lang mehr oder weniger nur geradeaus, dafür gibt es immer wieder den sehr lohnenswerten Blick ins Tal nach Martigny und auf den gegenüber verlaufenden Anstieg zum Col de la Forclaz. Das Sträßchen ist durchweg schmal und teilweise etwas lädiert, vor allem im oberen Teil.
Nach rund 6,5 km und mittlerweile immerhin zehn Kehren durchfahren wir das kleine Örtchen Chemin-Dessus. Spätestens hier verlassen uns auch die letzten motorisierten Fahrzeuge, denn nach Sembrancher auf der Ostseite des Passes befährt man mit dem PKW sinnvollerweise auf der flacher und gerader verlaufenden Hauptstraße, die zum Großen St. Bernhardpass führt.
Nachdem wir nun Chemin-Dessus hinter uns gelassen haben und die kurze Abwechslung und Verschnaufpause genossen haben, nehmen die Bewaldung und die Steigung wieder zu. Sechs weitere Kehren lassen uns rasch an Höhe zulegen. Zur unauffälligen Passhöhe sind es dann keine 2 km mehr.
An der Passhöhe zweigt ein noch schmaleres Sträßchen ab, welches auf den (laut Routenplaner) folgenden 3 km um 200 Hm weiter ansteigt. In der Folge würde man über Levron und Cries auch wieder nach Sembrancher kommen. Über die Straßenqualität kann hier keine Aussage getroffen werden.

Fazit: Wer als Ziel den großen Sankt Bernhardpass vor Augen hat, kann den Col de Planches als wirklich lohnenswerte Alternativanfahrt zur öden und langweiligen „Autobahn“ von Martigny aus in Betracht ziehen. Einige Höhenmeter mehr kommen dabei auch noch zusammen.

12 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:52:30 | 10.07.2010
TorstenJ
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:07:01 | 09.08.2014
sgiaco

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