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Col du Buisson (920 m) Le Tracol

Ausblick nach Westen

Auffahrten

Von paelzman – Eine der möglichen Anfahrten startet in der für hiesige Verhältnisse größeren Ortschaft Lamastre. Der Ort ist nett und mit ausreichend Parkplätzen, einem größeren Supermarkt und auch weiteren Geschäften und Auberges ausgestattet. Der Beginn der Anfahrt kann etwas knifflig zu finden sein, da einige Straßen des Orts als Einbahnstraßen ausgewiesen sind. Trotzdem werden wir den Abzweig nach Nozières schnell finden.
Direkt nach dem Überqueren einer Brücke verlassen wir den Ort bei etwa 7 % Steigung, die auf den ersten 4 km sehr konstant gehalten werden. Durch die „Außenbezirke“ von Lamastre gelangen wir in den Wald, und schon nach kurzer Zeit werden uns nur noch gelegentlich Autos begegnen.
Nahezu die ganze Auffahrt hindurch bewegen wir uns am Hang entlang, der sich zur Rechten befindet, und uns links den Blick auf die märchenhafte Landschaft öffnet. Nur eine kurze, etwas steilere Rampe bei Kilometer 4 will uns ärgern, doch werden wir mit zwei etwas flacheren Kilometern belohnt.
Nach 8 km Fahrt erreichen wir schließlich den Ort Nozières, der das baldige Ende der Auffahrt einleitet. Haben wir 9,5 km zurück gelegt, erreichen wir den höchsten Punkt, der in einigen Karten als Pass namens Le Tracol bezeichnet wird und seinen Namen von einem nahe gelegenen Weiler bekommt.
Bis zum Col du Buisson, der das sinnvollere Ende der Auffahrt darstellt, liegen nun noch knapp 5 km Fahrt auf ebener bzw. leicht abschüssiger Strecke vor uns, in der wir uns sanft an die dicht bewaldeten Hügel anschmiegen. Und als sich schließlich der Wald öffnet, erblicken wir die Kreuzung inklusive Passschild, wo wir uns gerne für eine kurze Pause niederlassen.
Der Anstieg ist ein klein wenig schwerer zu fahren als die typischen Ardèche-Auffahrten in Tälern oder Schluchten, aber trotzdem jederzeit angenehm. Auch die Abfahrt bringt hier viel Freude, da der Belag größtenteils ohne Fehl und Tadel ist. Lediglich auf den letzten Metern innerhalb Lamastre sind einige üble Löcher zu verzeichnen. Diese sollten aber nicht abschrecken, denn auch die Teilnehmer der l'Ardèchoise nehmen diese Abfahrt laut der Beschriftung auf dem Aspahlt jedes Jahr in Angriff.

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Von paelzman – Die Anfahrt von Westen erfolgt aus dem Tal des kleinen Flusses Doux, das mit seiner typischen Enge und Beschaulichkeit den unzähligen ähnlichen Tälern in nichts nachsteht. Die Straße ist guten Gewissens nur als Auffahrt zu empfehlen, da es sich um eine schmale route communale handelt, die entsprechend wenig gut instand gehalten wird.
Von der D226, die durch das Doux-Tal führt, biegen wir an einer unscheinbaren Kreuzung ohne Beschilderung halbrechts ab. Einziger Anhaltspunkt ist der Kilometerstein 10. Ein Schild verbietet Fahrzeugen über 30 Tonnen die Durchfahrt, doch wie wir bald sehen werden, ist selbst dies aufgrund der Streckenführung reichlich hoch gegriffen.
Wir starten also und verlieren zuerst einige wenige Meter an Höhe, bis wir die Brücke über den Doux erreichen. Wer trotz Warnung mit schwerem Gefährt die Straße in Angriff nehmen will, wird schon früh bei diesem Nadelöhr scheitern.
Die weitere Streckenführung zeichnet sich nun dadurch aus, dass der Hang am westlichen Rand des Col du Buisson in vielen zum Teil sehr engen Spitzkehren erklommen wird und die Steigung sehr unrhythmisch ist. Immer wieder zweigen auch kleine Wege zu vereinzelten Häusern ab, so dass wir ein wenig Intuition benötigen, um nicht vom rechten Weg abzukommen.
Der Belag ist dabei zum Teil nicht gerade wohlgesonnen gegenüber Rennradreifen, doch bergauf können wir darüber hinwegsehen. Außerdem bekommen wir wie üblich grandiose Aussichten, und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit völlige Verkehrsfreiheit präsentiert.
Nach zwei eng aufeinanderfolgenden Spitzkehren stehen wir schließlich auf dem kleinen Plateau der Passhöhe. Interessanterweise ist hier oben durchaus eine Beschilderung der Straße vorhanden, und diese weist auf einen Ort namens Molières. An diesen werden wir uns aber eventuell nicht erinnern können, da er nur aus einer Hand voll Häusern besteht.

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