Col du Corbier (1230 m)

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Col du Corbier (1230 m)

Alpen, Savoyer Alpen, Chablais, Rhône-Alpes.
Corbier .
Das Gebiet südlich des Genfer Sees ist an kleinen Pässen äußerst reich und ein hervorragendes Frühjahrsrevier zur Vorbereitung auf die südlich und östlich wartenden langen Anstiege. Die asphaltierten Verbindungen hinüber ins schweizerische Rhonetal sind dagegen äußerst spärlich, es gibt nur den Pas de Morgins, welcher am Ende des Tals der Dranse d’Abondance, einer der beiden Quellflüsse der Dranse, hinüber nach Monthey führt. Der andere Quellfluss ist die Dranse de Morzine etwas weiter westlich im Vallée d’Aulps.
Kurz vor dem Zusammenschluss beider Täler und beider Flüsse zur Dranse wenige Kilometer vor Thonon-les-Bains verbinden zwei kleinere Pässe beide Täler. Der nördliche ist der Col du Grand Taillet, und einige Kilometer weiter südlich liegt der Col du Corbier, welcher geografisch somit die südlichste Verbindung in Richtung Pas de Morgins und in die Schweiz ist. Weiter südlich muss man schon weit bis Chamonix fahren und den Weg über den Col de Montets und den Col de la Forclaz befahren.
Der Ort Le Corbier ist ein verstreutes Feriendorf auf der oberen Westseite bis zur Passhöhe und Teilort von Le Biot im Tal. Am Pass oben ist ein kleineres Skigebiet, etwas im Schatten des großen Bruders Portes du Soleil weiter südlich gelegen, wo ein paar Pistenkilometer mehr geboten sind.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Gys7,3 km574 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Ostauffahrt von La Solitude5,3 km398 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Westauffahrt von Gys  7,3 km / 574 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Gys
Auf den ersten Metern bietet die Westauffahrt zwei Varianten. Kommt man von Süden aus Richtung Morzine, so kann man bei Seytroux bereits zum Corbier abbiegen. Der eigentliche Anstieg beginnt etwa 100 Hm tiefer auf ca. 660 m Höhe bei Gys.
Die ersten 3 km bis Le Biot sind dann in langer Gerade bei angenehmen Prozenten gut zum Warmfahren. Im Ort flacht es etwas ab, und die andere Straße mündet ein. Hier auf ca. 831 m Höhe beginnt dann der zweite und durchaus steilere Teil. Auf den letzten ca. 4,3 Kilometern sind noch fast 400 Höhenmeter zurückzulegen, was einem Schnitt von über 9 % entspricht. Zunächst führt die Route gut 2 km zurück nach Nordosten quer zum Hang nach oben, bevor zahlreiche Châlets den Ortseingang von Le Corbier bilden. Durch den locker bebauten Ferienort geht es dann kurvig weiter. Es ist steil bei maximal 11–12 % durch drei Kehren zur Passhöhe, welche man am Ende der Schlussgerade erreicht.
Oben sieht man einen großen Parkplatz bei einem Wasserreservoir, zahlreiche neuere Châlets und die Skihänge, welche im Sommer nicht ganz so hübsch sind. Sich hier zu verpflegen dürfte ebenfalls möglich sein, sofern der kurze aber fordernde Anstieg zuviel Kalorien verbraucht hat. Die Abfahrt ins Vallée d’Abondance ist dann zwar kurz, aber schön durch einige enge Serpentinen hindurch.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit14.06.2004
acquarius Mail an Absenderohne Zeit17.09.2010

Ostauffahrt von La Solitude  5,3 km / 398 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von La Solitude
Aus Richtung Thonon-les-Bains vom Genfer See kommend, folgt man für die Befahrung dieser Auffahrt zunächst der Westanfahrt zum Pas de Morgins durch das Tal der Dranse d’Abondance bis zum Weiler La Solitude auf 834 m Höhe. Hier zweigt nach rechts unser Sträßchen zum Col du Corbier ab.
Schon unmittelbar nach der Abzweigung erwartet uns ein Anstieg mit 8–10 % in zwei Kehren hinauf nach Bonnevaux. In diesem hübschen Ort gibt es einen überdachten Brunnen gegenüber der für die Größe des Dorfes überraschend großen Kirche. Die Straße quetscht sich zwischen Bauernhöfen durch das Dorf mit mäßiger Steigung. Ein Blick nach rechts verschafft einen Eindruck vom zu bewältigenden Hang. Zunächst umrunden wir aber, wieder mit 9 % Steigung, in einer Linkskurve ein Ferienheim. Ist es bewohnt, kann man sich anfeuernder Rufe sicher sein. Am Waldrand folgt die nächste Kehre. Die Straße bleibt steil, und nach ca. 500 m erreichen wir den Serpentinenabschnitt mit 8 Kehren, auf dem wir den vom Dorf aus schon bestaunten Steilhang bewältigen. Es lohnt sich, zurück zu blicken ins Abondance-Tal und die Bergwelt Richtung Schweizer Grenze zu bestaunen. Kurz nach der letzten Kehre steht eine kleine Kapelle am rechten Straßenrand. Nun ist es noch 1 km geradeaus bis zur Passhöhe mit den Skiliften.
Für die Beschreibung danken wir Flugrad Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Grimpeur Mail an Absender0 h 30 m 00 s21.08.1999
2.Sushi Mail an Absender0 h 31 m 34 s04.08.2010
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit13.07.2009
Velocipedicus Mail an Absenderohne Zeit12.08.1998
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit05.06.2011
stb72 Mail an Absenderohne Zeit12.06.2011
markom Mail an Absenderohne Zeit12.04.2011
cw0110 Mail an Absenderohne Zeit19.06.2006
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit13.07.2009
DE Mail an Absenderohne Zeit14.08.2011