Col du Donon (718 m)

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Col du Donon (718 m)

Vogesen, Alsace (Elsaß), Lorraine (Lothringen).
und über die mittelren Vogesen hinweg
Der Col du Donon ist ein stiller, einsamer, wunderschöner Pass in den Nordvogesen inmitten traumhafter Natur. Der Pass hat sechs Auffahrten: von Schirmeck im Osten, Engental im Norden, Abreschviller und St. Michel im Nordwesten, Raon-l’Etape im Südwesten und von la Petite-Raon im Süden.
Alle außer der Nordanfahrt folgen schmalen Bachläufen bergan. Das berühmteste Wasser, nämlich das Quellwasser der Saar, fließt entlang der Nordwestanfahrten – die weiße Saar fließt hinab nach St. Michel, die rote nach Abreschviller.
Schwierig ist der Pass höchstens für Untrainierte durch seine Länge, in keinem Fall aber durch seine Steigungsprozente.

Für die Beschreibung danken wir kidlonger Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestanfahrt von Abreschviller24 km499 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne
Südostauffahrt von Schirmeck9,2 km420 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne
Nordwestanfahrt aus St. Michel21,6 km558 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Nordwestanfahrt von Abreschviller  24 km / 499 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von Abreschviller
Die Nordwestanfahrt beginnt in Abreschviller (290 m). Der nächstgelegene größere Ort ist Sarrebourg. Von dort führt die D44 in Richtung Süden bis nach Abreschviller, einem hübschen kleinen Ort am Fuße des Col du Donon.
Hinter Abreschviller beginnt der eigentliche Anstieg in Richtung Col du Donon zunächst bei geringer Steigung von etwa 2 %. Die Straße ist in gutem Zustand und führt durchgehend durch Waldgebiet. Sie folgt der Sarre Rouge (Rote Saar) bis an ihre Quelle, und je näher man ihr kommt, desto schmaler wird der Bach, und desto malerischer ist er in das Tal gebettet. Das Tal ist traumhaft einsam, und auf den 24 km von Abreschviller bis zum Pass passiert man nicht ein einziges Haus.
Nach etwa 15 km überquert man schließlich, die Quelle zur Linken lassend, die Saar in einer langgezogenen Rechtskehre. Von nun an wird es etwas steiler, aber die Steigung überschreitet zu keinem Punkt 7 % (meistens liegt sie bei etwa 4 %). Es folgen weitere vorwiegend langgezogene Kehren und zwischendurch wunderschöne Ausblicke auf die bewaldeten Vogesen. Etwa 22 km hinter Abreschviller wird der Hochpunkt bei 789 m erreicht, kurz bevor die von St. Michel kommende Parallelroute D993 von rechts auf die Straße einbiegt. Es folgt eine sanfte, ca. 2 km lange Abfahrt zum Col du Donon.
Am Pass gibt es nach Norden und Süden einen sehr schönen Ausblick in die bewaldeten Vogesen. Die Abfahrt in Richtung Schirmeck über die D392 bietet langgezogene Kurven auf einer breiten und wenig befahrenen Straße. Dass sie steiler als der Aufstieg ist, kommt dem Geschwindigkeitsrausch zugute und rundet diese wunderschöne Passfahrt ab.
Für die Beschreibung danken wir kidlonger Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Der_Berg_ruft Mail an Absender0 h 40 m 03 s06.06.2001
Mittlere Zeit: Sprengmeister Mail an Absender1 h 00 m 12 s08.08.2010
Langsamste Zeit: 1 h 15 m 00 s21.10.2009

Südostauffahrt von Schirmeck  9,2 km / 420 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostauffahrt von Schirmeck
In Schirmeck folgt man zuerst dem schönen Seitental Richtung Wackenbach. Auf diesen ersten 3 km kann man bei 2–4 % ganz locker pedalieren, und die flache Steigung wird noch gut einen Kilometer bis Framont beibehalten, immer weiter in das Tal hinein.
Ab hier schwenkt die Straße dann oberhalb von Grandfontaine nach Osten, und die Steigung nimmt deutlich zu. Deutlich heißt allerdings, dass nur auf kurzen Abschnitten 7–8 % erreicht werden, der Schnitt dürfte bei angenehmen gut 6 % liegen. Eine lange Serpentine umrundet dann den kleinen Talausläufer, und weiterhin komplett im Wald schlängelt sich der meist einsame Weg hinauf zum Pass. Bis oben wechseln sich flachere und normale Abschnitte ab für eine wirklich sehr angenehme Passauffahrt.
Die weitläufige und unbewaldete Passkuppe ist mit dem großen Parkplatz zwar keine Schönheit, bietet aber sehr schöne Blicke über die Nordvogesen, die natürlich nicht ganz mit denen des 300 m höheren Donongipfels inklusive Tempel mithalten können.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit16.04.2004
losgehts Mail an Absenderohne Zeit23.09.2011
HuiLui Mail an Absenderohne Zeit10.06.2006
Matze051986 Mail an Absenderohne Zeit21.07.2010
Toaster81 Mail an Absenderohne Zeit01.01.1980
schille Mail an Absenderohne Zeit21.08.2010
Flachlandtiroler Mail an Absenderohne Zeit07.08.2010
rosi Mail an Absenderohne Zeit02.06.2009
Friedel Mail an Absenderohne Zeit08.09.2007
paelzman Mail an Absenderohne Zeit29.09.2009
MBike Mail an Absenderohne Zeit16.05.2004

Nordwestanfahrt aus St. Michel  21,6 km / 558 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt aus St. Michel
Die Anfahrt aus St. Michel gleicht in vielen Aspekten der Anfahrt aus Abreschviller. Zum Beispiel erreicht sie den Donon aus der selben Richtung und hat auch ein ähnliches Steigungsprofil vorzuweisen. Letzteres liegt daran, das wir hier durch das Tal der Sarre Blanche fahren. Zur Erinnerung: Aus Abreschviller kommend durchfahren wir das Tal der Sarre Rouge, die der zweite Quellfluss der Saar ist. Beide vereinigen sich übrigens wenige Kilometer nördlich der Startpunkte beider Anfahrten in Hermelange.
Größter Unterschied liegt jedoch im Belag, der bei der hier beschriebenen Variante topfeben ist, während wir der roten Saar auf großteils typisch rauhem französischem Geläuf folgen. Außerdem ist die Streckenführung im oberen Teil durch interessante enge Kurven und Serpentinen attraktiver, weshalb wir diese Anfahrt in aller Regel als Abfahrt benutzen werden.

Die Anfahrt beginnt im kleinen Weiler St. Michel, der wenige Kilometer südwestlich von Abreschwiller nahe St. Quirin liegt. Wir starten am Abzweig der D41 von der D993, die im folgenden unsere Route vorgibt.
Die ersten 12 km zeichen sich nun dadurch aus, dass wir dem Tal der weißen Saar folgen und dabei die ersten 200 Hm gewinnen. Die Steigung ist zu Beginn noch kaum spürbar und erhöht sich ganz allmählich.
Bemerkenswert ist, dass dieses Tal einen gänzlich anderen Charakter hat als jenes der roten Saar. Es ist breiter, von Wiesenlandschaften geprägt und dadurch nicht ganz so idyllisch. Vereinzelte Häuser sind zu erblicken, und wir erleben hier auch etwas stärkeren Verkehr.
Nach 16 km verlassen wir die Region Lothringen und ebenso das Tal. Mit dem Eintritt ins Elsass wechselt nun die Streckenführung von relativ geraden Abschnitten zu Serpentinen und Kurven verschiedenster Radien. Wir sind nun bei etwa 7 % Steigung angelangt und behalten diese auf den folgenden 4 km bei. Nach insgesamt 20 km treffen wir schließlich in spitzem Winkel auf die parallele Anfahrt aus Abreschviller.
Hier müssen wir uns nun entscheiden, ob wir dieser zum Pass folgen, oder über den Hochpunkt mit Kriegerdenkmal und herrlicher Aussicht wieder zurück in Richtung Sarrebourg fahren.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
PatrickRumpler Mail an Absenderohne Zeit02.07.2004