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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Col du Lein (1695 m)

Nach der Weinbergvariante auf der größeren Straße.

Auffahrten

Von Torsten – Direkt zum Start der Nordanfahrt auf den Col du Lein und unterwegs gibt es mehrere Varianten. Dies liegt an den Wirtschaftswegen, über die die Weinbauern zu ihren Weinstöcken gelangen. Die eigentliche Straße beginnt etwas südwestlich von Saxon und zweigt von der Hauptstraße, die in Richtung Martigny führt, ab. Eine schöne andere Möglichkeit startet an der Nebenstrecke nach Martigny. Nach etwa zwei Kilometern treffen sich diese beiden Straßen wieder. Es ist nicht viel los, hier in den Wein- und Obstbergen am südlichen Rand des großen Tals durch das Wallis, und die Ausblicke nach Norden sind großartig und werden immer besser, je höher man steigt. Und mit über 1200 zu überwindenden Höhenmetern handelt es sich hier ja um einen ausgewachsenen Alpenpass.
Anfangs schlängelt sich der Weg noch am Hang entlang in südwestlicher Richtung, um bald mit einigen Kehren durchweg sehr gleichmäßig zu steigen. Die durchschnittliche Steigung liegt bei 8 %, an einem kurzen Stück werden knapp die 10 % überschritten. Im Verlauf der Straße werden die Weinstöcke weniger, dafür gibt es mehr Laub- und Nadelwald, der die Sicht etwas beeinträchtigt. Es geht ein Stück an einer Felswand entlang, durch ein Loch in einen Felsvorsprung hindurch, und es folgt die nächste Variante in der Auffahrt: Nach rechts ist der Col du Lein ausgeschildert, geradeaus befindet sich eine Schranke und eine Ampel, die bei Lawinengefahr diesen Weg versperren. Die Straße nach rechts ist etwas länger und flacher, die geradeaus kürzer und steiler. Bald treffen sich auch diese Teilstücke wieder und man kommt einen Kilometer vor dem Hochpunkt an den Übergang zum unbefestigten Teilstück, was man aber rasch überwindet und den Hochpunkt erreicht.
Hier findet man nur ein Mini-Passschild neben einem Wald von gelben Wanderwegschildern. Fährt man allerdings nach Süden ca. 500 m ab, so verzweigt der Weg nach links zu einer Gaststätte, geradeaus hinab ins Tal und nach rechts zum Col du Tronc und Col des Planches. Hier findet man auch ein richtiges Passschild.

15 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:16:00 | 04.08.2012
Grandvaux
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:27:25 | 23.09.2009
Manfred
Von wilier – Zum Startpunkt in Etiez gelangt man, indem man z. B. in Sembrancher die zum Großen St. Bernhardpass führende B21 in Richtung Verbier verlässt. Nach Überquerung der Dranse biegt man in Richtung Vollèges ab und schon geht es aufwärts.
Der Kirchturm von Vollèges ist bereits von Weitem zu sehen und ist unser erstes Zwischenziel. Grüne Almwiesen prägen die Landschaft. Die nächste kleinere Ortschaft heißt Cries. Anschließend führt die Straße hinter einer Kehre in den Wald, in dem sich zwei weitere Kehren anschließen, ehe dieser auf rund 1100 m Höhe wieder verlassen wird.
In Levron weist ein Schild zum Col du Lein nach links. Ab hier sind es noch ca. sechs Kilometer zum Pass. Der Weg wird schmaler und der Asphalt schlechter. An der Marienstatue halten wir uns links und können über Kuhweiden hinweg blickend die Aussicht über die umliegenden Berge genießen.
Zum Schluss folgt noch ein Schotterstück (2016 festgefahren, mit dem Renner gut fahrbar) von insgesamt 1,5 Kilometer. Der Pass ist nicht besonders auffällig, trotzdem lohnt die Auffahrt wegen dem geringen Verkehrsaufkommen und der entsprechend wohltuenden Ruhe in der herrlichen Berglandschaft, dem kurvigen Streckenverlauf mit insgesamt fünfzehn Kehren, und auch der sportliche Aspekt kommt bei einer Durchschnittssteigung von etwas mehr als 7 % nicht zu kurz.
2 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
Dolce Vita

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