Col du Mont Noir (1421 m)

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Col du Mont Noir (1421 m)

Alpen, Vercors, Rhône-Alpes.
NORDWEST
Gorges du Nan
Parallel zu den drei berühmten Zugängen durch die Schluchten (Gorges de la Bourne, Grand Goulets, Route du Combe Laval) von Westen ins Vercors gibt es etwas weiter nördlich mit dem Col du Mont Noir einen der höchsten Pässe der Gegend.
Hier gibt es zahlreiche Varianten nach oben, unten sind vorerst nur die „vier Hauptrouten” aufgelistet, alle in Summe mit deutlich über 1000 Höhenmetern (mit möglichen Varianten führen je nach Definition ca. 10 Anfahrten zum Pass!).

Der Pass selbst liegt nahe einer unspektakulären Kreuzung im Wald, die Auffahrten dagegen ganz und gar nicht.
Die Südwestauffahrt aus dem Gorges de la Bourne bietet z.B. am Ende des Starthangs tolle Aussichten und eine kurze wilde Felspassage kurz vor Prèsles, die Annäherung aus Nordosten führt zu Beginn durch den kurzen aber ausgesetzten Gorges du Nan.
Von Osten dagegen gibt es ab dem Col de Romeyère nur eine kleine Straße im Wald nach oben.
Etwas südlich ist noch der etwas niedrigere Col de Pra l’Etang, der direkt von der Kreuzung oben angefahren werden kann und auf den letzten Höhenmetern auch alternative Sträßchen bietet.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Nordwestauffahrt von Cognin les Gorges  16,2 km / 1150 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestauffahrt von Cognin les Gorges
Der lange Anstieg beginnt in Cognin les Gorges unten im Tal der Isère. Der richtige Weg ist recht leicht zu finden, einfach der Ausschilderung Malleval folgen. Den Gorges du Nan, durch welchen das erste Stück führt, sieht man bereits von weitem hoch aufragen und die Vorfreude steigt.
Die Straße jedoch führt zunächst weg von der Schlucht in den Wald hinein. Der erste Kilometer ist dann gleich der steilste auch mal zweistellig prozentig und durch eine Kehre hindurch gewinnen wir gleich mächtig an Höhe, bevor wir bereits hoch oben den Eingang zur Gorges erreichen. Zuerst müssen wir aber noch durch eine weitere Kehre, bevor wir durch den ersten Felstunnel die wilde Passage hoch oben in der Felswand erreichen.
Auch hier ist das wieder äußerst spektakulär, die Mini-Mauer bietet mal wieder kaum einen Schutz vor der Tiefe, und die führt mal wieder weit nach unten. Die steigungsmäßig leichtere Fahrt durch den Gorges du Nan ist zwar vergleichsweise kurz, aber trotzdem vom feinsten, einfach Zeit lassen und genießen, schwindelfreie sollten einen Blick nach unten riskieren.
Die Fahrt führt zwar noch weiter hoch an der Schlucht entlang, diese weitet sich jedoch nach der engen Eingangspassage deutlich, und wir fahren wieder steiler im Wald weiter bis ans Ende des Gorges, wo es kurz wieder etwas abflacht (hier geradeaus weiter fahren).
Mehrere Kehren durch Wald und Wiesen führen dann weiter bei über 7 % im Schnitt bis Malleval auf 945 m Höhe, welches wir nach ca. 9 km und 650 Hm erreichen. Die kleine Straße windet sich rechts an Malleval vorbei, wer jedoch Wasser nachfüllen muss, der findet hier eine der in Frankreich häufigen Gites d’étape, wo dies problemlos möglich ist.
Nach dem Dorf sollte man keinen der kleinen Abzweige nehmen, sondern die zwei Kehren ausfahren, bevor der Weg in einem langen Bogen unterhalb der bewaldeten Wand vor uns nach Süden quert, gleich bleibend bei um die 7–8 % hat man einige Kilometer hinter Malleval dann einen sehr schönen Blick zurück in Richtung des Dorfes und des Gorges du Nan, bevor wir um einen Bergrücken herumfahren und im Wald verschwinden.
Bei Kilometer 13,5 und knapp 1300 m Höhe kommen wir dann an die Kreuzung, wo von Prèsles bzw. Le Fas alle drei südlicheren Varianten ankommen. Hier endet dann auch der schwierigere Teil des Anstiegs. Bis zum Pass oben sind es noch lockere etwa 140 Hm auf den letzten 2,5 km. Kurz vor dem Mont Noir folgt dann noch die letzte Kreuzung, wo dann alle Varianten über den Col de Pra l'Etang ankommen.
Der Col du Mont Noir liegt dann komplett im Wald und lädt nicht zum längeren Verweilen ein, hinunter nach Osten führt dann ausnahmsweise nur eine Straße hinab zum Col de Romeyère, man kann natürlich auch eine der vielen anderen Straßen nehmen, z.B. über Prèsles wieder durch kurze Felstunnel hinab in den Gorges de la Bourne.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.martin_r Mail an Absender1 h 32 m 00 s09.08.2011
martin_s Mail an Absender1 h 32 m 00 s09.08.2011
stb72 Mail an Absenderohne Zeit13.06.2003
bruchpilot Mail an Absenderohne Zeit27.07.2010
DE Mail an Absenderohne Zeit27.06.2011

Ostauffahrt vom Col de Romeyère  4,9 km / 356 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt vom Col de Romeyère
Dieser Weg kommt ohne größere Kurven aus und ist komplett im Wald, trotzdem sehr schön zu fahren. Die Straße ist auch hier schmal und völlig einsam. Bei über 7 % im Schnitt werden besonders im ersten Teil ab und zu auch mal 10 % erreicht, Flachstellen gibt es nicht.
Durch die fehlenden Ausblicke und Passagen durch Felstunnel, Schluchten, Abgründe, usw. wird man hier ausnahmsweise mal nicht abgelenkt und kann sich auf das wesentliche konzentrieren, aber auch eine Fahrt durch den Wald kann richtig Laune machen. Aufgrund des hohen Startpunkts ist der Pass recht schnell erreicht.
Natürlich beginnt der Weg normalerweise nicht erst am Col de Romeyère, sondern eventuell schon in St. Gervais oder Pont en Royans, so dass auch hier über 1200 Höhenmeter auf uns warten. Bei der Abfahrt hat man natürlich die Qual der Wahl bei dem Straßengewirr auf der anderen Seite...
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit10.06.2003
Sprengmeister Mail an Absenderohne Zeit23.07.2003

Südwestauffahrt von Choranche les Bains  18,1 km / 1180 Hm Schön: 4 Sterne Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestauffahrt von Choranche les Bains
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Westauffahrt von Beauvoir en Royans  17,4 km / 1234 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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