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Col du Pas de Peyrol (1589 m)

die Passhöhe quasi aus der Vogelperspektive. Gut zu erkennen sind die drei möglichen Anfahrten

Auffahrten

Von immerrauf – Diese Anfahrt gilt in sportlicher Hinsicht als die schwierigste der drei möglichen Passankünfte. Jedoch besteht die eigentliche Herausforderung dieser Route nur aus den letzten drei Kilometern vor der Passhöhe, bei denen eine Steigungsstrecke zwischen 12 und 15 % überwunden werden muss. Im Gegenzug bietet diese Auffahrt eine geradezu mustergültige Einroll- und Aufwärmphase an, da sie sehr gemäßigt beginnt.
Ausgangspunkt ist das bei Touristen sehr bekannte Städtchen Salers, das oberhalb der Maronne auf einer Höhe von 950 m liegt und über eine hervorragend erhaltene historische Bausubstanz verfügt.
Die gut ausgeschilderte Alleeartige Straße (D680) führt vom Ortsende aus zunächst über 3 km mit leichten Kurven und etwa 2 bis 4 % Steigung durch die Wiesen- und Weidelandschaft um Salers und der Hochauvergne. Mit etwas Glück komplettieren rotbraune Salers-Rinder, die auf den Weiden talseitig friedlich vor sich wiederkäuen, die Idylle und bringen einen kräftigen Farbtupfer in das Grün der Wiesen, dem Grau der Granitsteine und das Blau des Himmels.
Schon bald wird die Landschaft herb-karg, und der Anstieg führt als Route du Crète und mit zwischen 4 und 6 % fast schnurstracks entlang des Nordhangs des Vallée de la Maronne. Vor sich erblickt man nun einige Gipfel des Cantal-Massivs, wie den Puy Violent (1592 m) und den etwas dahinter liegenden Puy Mary (1787 m) unmittelbar an der Passhöhe.
Nach insgesamt 8,7 km erreicht man den Col de Neronne (1244 m) und wechselt auf die andere Bergflanke ins Vallée du Mars. Die bis dahin freie Sicht auf das Massiv wird nun durch die bewaldete Straßenführung bis etwa 3 km vor dem Endanstieg beeinträchtigt. Sobald sich Möglichkeiten ergeben, sollte man anhalten und die wenigen lichten Stellen für einen Ausblick auf das Mars-Tal und den gegenüberliegenden Gebirgszug ausnutzen.
Hinter der Passhöhe verläuft die Straße auf etwa 3 km annähernd flach, bis eine 2 km lange etwas kurvigere Abfahrt mit bis zu 6% Gefälle folgt. Nach insgesamt etwa 14,5 km erreicht man die Einmündung der Straße (D30), die von Mauriac durchs Vallée du Mars hinauf führt. Auf den nächsten 3,5 km steigt die Straße mit 5 bis 7 % deutlicher an.
Bald blickt man auf den imposanten Talschluss, gekrönt vom Puy Mary, an dessen steiler Flanke bereits der Endanstieg erkennbar ist. Am Cirque du Falgoux angekommen, beschreibt die Straße einen Halbkreis am Berghang, und die Steigung nimmt sehr schnell auf 12 bis 15 % zu. Mit nur einer Serpentine müssen etwa 340 Höhenmeter auf 2,5 km entlang des Steilhanges überwunden werden.
Auf der Passhöhe angekommen, ergeben sich Möglichkeiten einer Abfahrt durch das Tal der Santoire Richtung Dienne oder durch das Tal des Jordanne nach Aurrilac.

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Von immerrauf – Die Auffahrt von Dienne (1056 m) führt durch das grüne Tal der Santoire, das von Weidewirtschaft geprägt ist. Die Auffahrt ist leicht zu bewältigen. Man sieht annähernd während der gesamten kurvenarmen Fahrt das Massiv vor sich. Allerdings kann einem gelegentlich der Verkehr zu schaffen machen, da die Straße besonders im unteren Abschnitt stellenweise ziemlich schmal ist und je nach Saison oder an den Wochenenden stark von Touristen frequentiert wird.
Sie führt zunächst über eine knapp anderthalbspurige Straße (D62) mit nur wenig Steigung zwischen 1 und 3 % an den Weilern Drils und La Buge vorbei. Erst nach 4,5 km hinter dem kleinen Ort Lavigerie (1124 m) nimmt die Steigung auf einer Länge von etwa 3 km mit Werten zwischen 5 und 6 % etwas zu, bis man die Abfahrt des Col de Serre (1364 m) erreicht. Hier mündet die Straße von Nordosten durch das Vallée Cheylade aus Richtung Le Claux kommend auf diese Ostauffahrt.
Die Straße, die nun als route départementale (D680) weiter führt, flacht für 2 km wieder deutlich auf 2,5–4% ab. Erst am Col d’Eylac (1460 m) wird der Radsportler etwas gefordert. Nun steigt die Straße mit 7,5–9 % auf 2 km über nur eine Serpentine an der Nordostflanke des Puy Mary hoch – deutlich weniger spektakulär als auf der Westauffahrt. Etwa 1 km vor dem Erreichen der Passhöhe sinkt die Steigung wieder auf etwa 5 %, die man fast ausrollend bewältigt.

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