Col du Pourtalet (1794 m)

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Col du Pourtalet (1794 m)
Puerto de Portalet d'Aneu

Pyrenäen, Aragon, Aquitaine (Aquitanien).
portalet qd8.
Der Col du Pourtalet ist ein spanisch-französischer Pass zwischen dem Départment Pyrénées-Atlantiques und der Provinz Huesca. Die Straße über ihn verbindet Laruns im vallée d’Ossau, wo auch die Westanfahrt zum Col d ’Aubisque beginnt, mit Sallent de Gállego im valle de Tena, einem wundervollen touristischen Dorf an einem See zwischen hohen Bergen. Über den Pass verläuft die Grenze zwischen beiden Ländern.
Östlich der spanischen Seite des Passes liegt der Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido mit dem bekannten Tal von Ordesa und über 3000 m hohen Bergen. Betrachtet man beide Seiten des Passes, muss man zu dem Schluss kommen, dass der Weg über ihn nicht hart, aber lang ist mit jeweils deutlich über 20 km Anfahrt.
Der Pass war verschiedene Male im Streckenplan der Vuelta a España (zuletzt 2003) und wurde 1991 auch von den Teilnehmern der Tour de France überquert. In Spanien ist der Portalet zudem noch bekannt als dritter Pass des beliebtesten Jedermann-Radmarathons Quebrantahuesos.
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Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Laruns29 km1294 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Südanfahrt von Biescas27,2 km929 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet

Nordanfahrt von Laruns  29 km / 1294 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Laruns
Ein bis zwei Kilometer hinter Laruns gibt es eine Straßenkreuzung, an der man wählen kann, ob man links abbiegend den legendären und recht anspruchsvollen Col d ’Aubisque erklettert oder rechts abbiegend die fast dreißig Kilometer zum Col du Pourtalet an der spanischen Grenze unter die Räder nimmt. An jener Stelle steht eine Informationstafel für Radfahrer mit den auf diesem Foto zu lesenden Worten.
Der Weg zum Pass hat vier Abschnitte mit unterschiedlicher Steilheit und Landschaft. Der erste Abschnitt ist acht Kilometer lang mit einer Durchschnittssteigung von 3 bis 4 %, dann folgen neun Kilometer mit 6 bis 7 % Steigung bis zum Lac de Fabrèges. Vom See an steigt die Straße über sieben Kilometer mit nur 2 bis 4 % an, und die letzten fünf Kilometer haben einen Steigungsschnitt von 6 bis 7 %.
Der Anstieg beginnt in einer leicht ansteigenden, tiefen Schlucht ohne große Aussichten. Nach ungefähr fünf Kilometern rückt der erste große Berg (vermutlich der 2064 m hohe Pic Biscau) ins Blickfeld, der so ähnlich aussieht wie die Berge im oben erwähnten Ordesa-Nationalpark. Er verspricht eine schöne Landschaft für die nächste Zeit.
Am Beginn eines jeden Kilometers steht eine Hinweistafel, die aber teilweise andere Werte anzeigen als der Steigungsmesser des Autors. Einige Male passte der auf den Tafeln angegebene Steigungsschnitt nicht zu den überwundenen Höhenmetern des jeweiligen Kilometers.
Es gibt eigentlich nur ein richtiges Dorf auf diesem langen Anstieg, mit einer Handvoll Häusern und Restaurants: Gabas. Man kann dort Getränke bekommen, vorher und nachher fand der Autor höchstens einmal einen Wasserhahn an einem einzelnen Haus. Neben den letztern Häusern von Gabas steht auch eins der bekannten Hinweisschilder auf den Pilgerweg camino de Santiago nach Santiago de Compostela.
Hinter Gabas steigt die Straße ab einem Wasserkraftwerk steiler an. Erst mit dem Erreichen des Staudamms am Lac de Fabrèges auf 1260 m Höhe wird es wieder flacher. Am See vorbei öffnet sich das Tal, so dass man geradeaus Richtung Spanien schauen kann, ohne jedoch den Pass zu sehen.
Nach schnell gefahrenen, fast flachen Kilometern überquert man einen Fluss und beginnt den letzten, im Schnitt 6 bis 7 % steilen Abschnitt mit weiten Ausblicken. Neugierig beobachtet man seine Umgebung und fragt sich, wo denn der Pass liegt. Das Radfahren wird mit jedem Kilometer schöner. Ab 1600 m Höhe stehen kaum noch Bäume, und nachdem sich die Straße an hohen Felsen vorbeigeschlängelt hat, sieht man die freundliche Landschaft um die Passhöhe mit Weiden und Wiesen und den hohen, wunderbaren Bergen hinter den Wiesen.
Der Autor war überrascht von dieser Landschaft. Es gab dort Felskletterer und wildlaufende Pferde. Eins war so zahm, dass es eine Weile neben dem Rad herlief. Kommt man auf der Passhöhe an, so wird man von einer netten Überraschung in Form einer Glückwunschtafel mit einem Radfahrerfoto begrüßt.
Auch die Landschaft auf der spanischen Seite ist sehr schön. Der Autor hat die letzten fünf Minuten seiner Befahrung in diesem Video festgehalten.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.mario2012 Mail an Absender1 h 50 m 00 s26.08.2004
gyorgyigabor Mail an Absenderohne Zeit23.07.2010
Immortelle Mail an Absenderohne Zeit04.06.2011

Südanfahrt von Biescas  27,2 km / 929 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Biescas
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