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Col du Pré de la Dame (1470 m)

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Von Owingerjan – Das verschlafene Génolhac im Département Gard hat sicher schon bessere Zeiten gesehen. Immerhin gibt es im Ortszentrum eine Kneipe, die brauchbare Crêpes und Galettes serviert, welche sich als Stärkung vor dem Col du Pré de la Dame durchaus anbieten.
Die relativ schmale Passstraße beginnt direkt an der Abzweigung von der D906 und führt in nummerierten Serpentinen stetig und angenehm fahrbar bergan. Alsbald ist das bebaute Gebiet verlassen, und man fährt fast ständig mit 4–7 % Steigung durch den Wald. Ausblicke bieten sich leider nur selten, sind dann aber umso spektakulärer – anhalten lohnt sich.
Nach dem Belvédère des Bouzèdes (1235 m) wird die Steigung bemerkbarer, und kurz vor der unprätentiösen Passhöhe lichtet sich endlich der Wald. Der Blick geht nach Nordwesten weit über die karge Hochfläche in Richtung Lozère, nach Osten hin erstreckt sich das Faltenkleid der Monts d’Ardèche.

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Von Owingerjan – Um es vorweg zu nehmen: wer kann, sollte den Col du Pré de la Dame über die Südauffahrt erklimmen. Die Nordrampe ist breiter und kurvernärmer ausgebaut, bietet wenig Fernblicke und kaum Schatten.
In Villefort biegt man von der D901 direkt auf die Passstraße ab – die ersten 3 km dienen dem Einrollen. Nach einem Campingplatz und einem kleinen Weiler geht es auf der unnötig breiten Straße ohne große Abwechslung gleichförmig und mit nur wenigen Kurven mit 6–9 % bergauf. Kurz vor der Passhöhe befindet sich der Abzweig zur Station de ski du Mas de la Barque, für Langlauf-Fans sicherlich ein Geheimtipp und wohl der Grund, warum es den Col du Pré de la Dame überhaupt in dieser Form gibt. Die schnöde Passhöhe bietet immerhin weite Ausblicke in die umliegenden Berg- und Talregionen bis hin zu den Alpen.

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