Col du Rosier (556 m)

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Col du Rosier (556 m)
Côte du Rosier

Ardennen, Wallonien.
Das Passschild des Col du Rosier im Visier
Der Col du Rosier... Col? In den Ardennen? Ja tatsächlich, und es gibt sogar ein Passschild, welches das bestätigt. Damit ist er ein Muss für jeden Trophäensammler, der den Weg in die Ardennen findet.
Der 556 m hohe Col du Rosier (zu deutsch Rosengarten/-stock) befindet sich westlich des Hohen Venn zwischen dem bekannten Kurort Spa im Norden und La Gleize im Tal der Amblève im Süden. Zudem befindet sich die Rennstrecke von Spa-Francorchamps in unmittelbarer Nähe.
Der Col oder besser gesagt die Côte du Rosier (denn der eigentlich höchste Punkt wird nicht passiert) ist mit 550 m der höchste Punkt beim Frühjahrsklassiker Liège–Bastogne–Liège und stellt mit 4 km zugleich den längsten Anstieg dar. Mit seiner Durchschnittssteigung von 5,9 % zählt er allerdings auf den 260 zu absolvierenden Kilometern zu den leichteren Aufgaben.

Update 2010: Das Passschild ist verschwunden! Bei meinem letzten Besuch im Oktober 2010 habe ich es nicht mehr gesichtet. Vielleicht hat es sich auch versteckt? Am Nebel kann es nicht gelegen haben. Hilfe! Vielleicht ein Fall für Aktenzeichen XY ungelöst...
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von Ruy4,5 km255 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne
Nordauffahrt von Spa6,5 km304 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne
Südauffahrt von La Gleize6,7 km262 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Nordauffahrt von Spa-Géronstère5,6 km313 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne
Nordostauffahrt von Nivezé5,8 km241 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Ostauffahrt von Ruy  4,5 km / 255 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Ruy
Diese Auffahrt beginnt in dem kleinen Dorf Ruy zwischen Francorchamps im Norden und dem Tal der Amblève bei La Gleize im Süden. Auf klassischem Kurs von Liège–Bastogne–Liège von Norden aus Francorchamps kommend, biegt man in Ruy scharf rechts ab und befindet sich unmittelbar im Anstieg.
Bei Steigungen zwischen 7 und 8 % taucht man in den Wald und damit den schönsten Teil der Auffahrt ein. Insbesondere im Herbst ist diese Szenerie natürlich sehr reizvoll. Die Steigung legt sich derweil auf angenehme 5 bis 6 % zurück. Am Abzweig nach Chevrouheid passiert man nach einer Linkskurve einige Häuser, und kurz darauf verlässt man wieder den Wald und erreicht bald Andrimont. Ausgangs des Ortes nimmt die Steigung wieder auf 8 bis maximal 10 % zu, doch ist dieser Abschnitt nur kurz. Nun geht es meist durch Wiesen hindurch. Die Steigung beträgt dabei nicht mehr als 6 %.
Es ergeben sich nun einige Ausblicke über die umliegenden Hügel der Ardennen, insgesamt ist der Anstieg jedoch aussichtsarm. Auf den letzten 800 m taucht man bei noch moderaterer Steigung wieder in den Wald ein. An der T-Kreuzung folgt man der Straße nach rechts zum höchsten Punkt, während der Kurs von Liège–Bastogne–Liège links weiter bergab nach La Gleize und Stoumont führt. Nach insgesamt etwa 4,5 km ist das Passschild auf 556 m Höhe erreicht. Dies ist die offizielle Angabe, jedoch variieren diese ansonsten zwischen 550 und 564 m Höhe.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Rheinbacher Mail an Absenderohne Zeit18.06.2011
haiwire Mail an Absenderohne Zeit31.05.2010
pasta basta Mail an Absenderohne Zeit12.06.2011
KPO Mail an Absenderohne Zeit12.06.2011
tommac Mail an Absenderohne Zeit18.07.2010
TeamSparkasse Mail an Absenderohne Zeit05.07.2010
Eifelradler Mail an Absenderohne Zeit05.06.2010
Bussi Mail an Absenderohne Zeit18.05.1997
paelzman Mail an Absenderohne Zeit01.10.2009
martin_s Mail an Absenderohne Zeit03.05.2008
PATcycling Mail an Absenderohne Zeit21.04.2012

Nordauffahrt von Spa  6,5 km / 304 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Diese Auffahrt ist vielleicht noch ein wenig schöner als die Ostauffahrt von Ruy. Sie startet im hübschen, mondänen und quirligen, da von Touristen überschwemmten, altehrwürdigen Städtchen Spa im Tal der Wayai. Im Stadtzentrum am Place Verte und gegenüber der alten Markthalle, des Radisson Blu Palace Hotels und der Talstation der Bergbahn, die die Touristenströme hinauf zur Therme befördert, folgen wir der Straße in Richtung La Gleize und Stoumont. Hier gilt zunächst eine Einbahnstraßenregelung. Nach Unterquerung der Bahngleise treffen wir schließlich wieder auf die Rue de Barisart. Bis hierher gestaltete sich das Ganze noch ziemlich flach.
Erst gegen Ortsende legt die Steigung schließlich spürbar zu, um allerdings kurz nach Verlassen der Stadt vorübergehend wieder abzunehmen. Nach etwas mehr als 2 km bringt die erste richtige Kurve ein wenig Abwechslung. Die Steigung gestaltet sich nun meist recht gleichmäßig im mittleren einstelligen Bereich, maximal werden 8 % erreicht.
Nun beginnt mit Eintauchen in den Wald der wirklich schöne Teil dieser Kletterpartie. Die drei Kehren liegen im späten Oktober teilweise unter einer Blätterschicht, so dass hier bergab Vorsicht geboten ist! Ansonsten ist das natürlich höchst idyllisch. Unterwegs treffen drei weitere Anfahrtsvarianten von Spa, Niveze und Creppe auf unsere Route. Zu empfehlen ist hier die sehr ruhige, zum Teil schnurgerade durch den urigen Wald führende Straße von Creppe.
Nach einer scharfen Linkskurve steuern wir auf die Domaine de Berinzenne zu, wo immer sehr viele Caravans parken. Nach dieser Rechtskurve ist es dann im Wesentlichen geschafft. Nach ein paar hundert Metern rollen wir am ehemals installierten und nun nur noch virtuellen Passschild vorbei und stürzen uns in die Abfahrt.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Chris67 Mail an Absenderohne Zeit05.07.2010
tommac Mail an Absenderohne Zeit25.04.2011

Südauffahrt von La Gleize  6,7 km / 262 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von La Gleize
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Highscores

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Nordauffahrt von Spa-Géronstère  5,6 km / 313 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Los geht es nahe des Bahnhofs Spa-Géronstère an der Place Achille Salée. Wir folgen der Rue du Wauxhall in südlicher Richtung, logischerweise bergauf. Verfahren kann man sich fortan nicht, denn es geht immer geradeaus. Der erste Kilometer führt zunächst mit angenehmer Steigung, dann mit 8 bis 10 % durch Spa hindurch. Dann wird es langsam grüner. Die Häuser werden weniger und weichen mehr und mehr Feldern und einzelnen Bäumen, die die Straße säumen.
Wir überqueren eine Kreuzung und tauchen in den Wald ein. Die Steigung zeigt sich unrhythmisch, denn sie pendelt immer wieder zwischen niedrigen und hohen einstelligen Werten. Schließlich flacht die Straße langsam ab und führt zur Hauptstraße wieder leicht abwärts. Hier verliert mann aber kaum Höhenmeter. Nach 2,7 km treffen wir also auf die klassische Nordauffahrt mit ihren drei Kehren, die aber weiter unten liegen. Der restliche Weg ist bekannt. 2,9 km sind bis zur Passhöhe auf 556 m Höhe noch zurückzulegen.
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Nordostauffahrt von Nivezé  5,8 km / 241 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Die Nordostauffahrt zum Col du Rosier startet in Nivezé, einem östlichen Vor- oder Nachbarort von Spa. Los gehts am Abzweig der Avenue Peltzer de Clermont von der Avenue Jean-Baptiste Romain, die dort, bergab in Richtung Spa führend, um 90 Grad nach rechts abknickt. Hier fahren wir also bergab kommend links und klettern bei 5 % durch den Ort. Nach 500 m entlässt dieser uns in den Wald und die nun 8 % fordern unsere Beine schon ein wenig mehr.
Bei dem kleinen, mitten im Wald gelegenen Weiler Neubois treffen wir auf die N62, die wir schräg überqueren. Die folgende Straße führt fast drei Kilometer schnurgerade durch den Wald. Psychologisch erschwerend ist das Gefühl, das es nicht aufwärts geht, man aber trotzdem nicht voran kommt. Das liegt zum einen am recht groben Belag, zum anderen daran, dass es eben doch bergauf geht. Hin und wieder verspürt man aber auch gewisse Erleichterung und einen deutlicheren Vorwärtstrieb, der flachen und leicht abschüssigen Passagen zu verdanken ist.
Nach insgesamt 3,9 Kilometern endet dieser zumindest landschaftlich idyllische Abschnitt im dichten Wald und wir treffen auf die Nordauffahrten. Fortan sind diese Auffahrten also identisch. Nach 2,9 Kilometern ist die Passhöhe erreicht.
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