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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Col Sainte-Anne (615 m)

Im oberen Teil wird es zunehmend steiniger.

Auffahrten

Von TBone – Leider gibt es auf der gesamten Strecke keine Hinweistafel auf die Passhöhe. Ausgangspunkt der Route ist der nördlichste Kreisverkehr in Plan-de-Cuques, einer Vorstadtgemeinde nordöstlich von Marseille, etwa 15 km vom Stadtzentrum entfernt. Er ist daran zu erkennen, dass sich hier auch das örtliche Postamt befindet. In diesem Kreisverkehr biegt man nach Norden ab, stadtauswärts fahrend wäre das links. Der folgende Kilometer verläuft auf einer schon recht steilen Gerade durch ein Wohnviertel, bis wir nach ca. 1,5 km das scheinbare Ende dieser Straße erreichen. Hier geht es allerdings dann doch noch links weiter, der Ausschilderung „Chemin de Mimet“ folgend.
Damit lassen wir auch die Zivilisation hinter uns und erreichen nach einer kurzen knackigen Rampe eine Art Hochplateau. Von hier aus hat man schon eine grandiose Aussicht aufs Mittelmeer und die Hafenanlagen von Marseille. Zusehends wird der Asphalt schlechter, und bei Kilometer drei erreichen wir einen riesigen, langgezogenen, fensterlosen Betonbau, der an traditionelle Süd-Oldenburger Schweinemastbestände erinnert. Ein Schild „Stand de Tire“ (Schießstand) klärt dann aber, warum vor dem Gebäude lauter Polizeifahrzeuge abgestellt sind.
Von hier aus geht es auf den nächsten Kilometern bei schlimmsten Strassenverhältnissen ständig ein wenig auf und ab; zunächst im lichten Nadelwald, später immer steiniger werdend. Nach sechs Kilometern erreichen wir das alte Kloster, und nun wird die Asphaltqualität wieder akzeptabel. Kurz danach geht es in den steilsten Teil der Anfahrt über: 1,5 km mit Spitzen von 15 Prozent. Der letzte Kilometer bis zur Passhöhe ist dann teilweise sogar wieder abfallend.
Wir sind die ganze Zeit schon in einer herrlichen Landschaft; hier oben wohnt kein Mensch. Dabei ist Marseille nicht weit entfernt, und wenig später werden wir uns wieder mitten im Speckgürtel der ehemals zweitgrößten Stadt Frankreichs wiederfinden. Die Passhöhe ist unspektakulär, und die Abfahrt bis Mimet nur kurz. Das alte Dorfzentrum von Mimet ist einen kurzen Besuch allemal wert. Dazu muss man aber ca. zwei Kilometer nach der Passhöhe an einer Gabelung rechts abbiegen und nicht links dem Hinweis Autres Directions folgen. Wenn man Glück hat, ist das Café am Dorfplatz dann auch geöffnet.
Wenn man wieder züruck nach Marseille möchte, erreicht man unterhalb von Mimet eine gut befahrene Straße (D7), der man über St. Savournin und Cadolive Richtung Peypin folgt. Kurz vor Peypin nicht links abbiegen, sondern die oben erwähnte D 908 über die Cote des Thermes wieder nach Plan-de-Cuques abfahren. Das ist eine schön gewundene Straße mit gutem Asphalt, auf der man es dann wieder richtig krachen lassen kann.
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Mittlere Zeit
00:30:00 | 19.07.1994
claudegougenheim
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