Coll d'Honor (550 m)

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Coll d'Honor (550 m)
Orient

Mallorca, Serra de Tramuntana, Balearische Inseln.
Der Coll d'Honor und der Ort Orient liegen an der Ostflanke der Serra de Tramuntana, dem Gebirgszug entlang der Westküste von Mallorca. Die Straße überquert diesen Höhenrücken nie, sie verläuft ständig an seiner Ostseite. Der Coll d'Honor ist nach Puig Major (880 m), Coll dels Reis (Sa Calobra) (800 m) und Coll de Sa Bataia (579 m) der viersthöchste Pass auf Mallorca und entsprechend stark durch Radfahrer frequentiert.
Den Coll d'Honor, der von den deutschen Radfahrern häufig auch nach dem östlich gelegenen Ort mit Orient bezeichnet wird, kann auf verschiedenste Weisen mit anderen Pässen kombiniert werden, zum Beispiel in Inca (121 m) startend über den Coll de Sa Bataia, den Puig Major und den Coll de Soller. Wenn man 24 km mehr investiert, kann man die Stichstraße hinunter nach Sa Calobra hin und zurück mit einbeziehen und hat dann die fünf höchsten Punkte Mallorcas überfahren.
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostrampe von Alaro13 km350 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Südwestauffahrt von Bunyola6,1 km310 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südostrampe von Alaro  13 km / 350 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostrampe von Alaro
Von Alaro (200 m) aus führt die Straße nordwärts, durch Felder und an Obstbäumen vorbei. Außerdem führt sie direkt auf zwei riesige Berge zu, die mit ihren zerklüffteten, senkrechten Hängen mitten in der Landschaft stehen und an die Dolomiten erinnern. Einer dieser Riesen wird umrundet, und die Straße steigt Richtung Orient langsam an.
Kurz vor dem Ort gibt es ein kurzes Gefälle, nach dem Ort zieht sich die Straße in einer Allgäu-ähnlichen Hochebene dahin, die wirklich sehenswert und untypisch für Mallorca ist.
Nach einer weiten Linkskurve steigt die Straße wieder und führt in vielen, kleinen Serpentinen durch den Wald hinauf zum Coll d'Honor (550 m). Eine besondere Aussicht gibt es nicht, überall schaut man in den Wald. Dafür kann man Rennräder jeder Art, Größe, Form und Farbe bestaunen, auf dem Hochpunkt treffen sich zig Radfahrer. In der schönen Abfahrt mit ebenfalls vielen, kleinen Kehren wurde es noch dramatischer, eine einzige Schlange an Rädern, die sich den Anstieg von Bunyola (233 m) hinauf kämpften. In Bunyola kommt man an einem Platz an, an dem sich ebenfalls Massen von fahrradbewaffneten Menschen befinden. Hier steht auch die Streckenübersichtstafel.
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: McLohr Mail an Absender0 h 23 m 43 s25.05.2009
Mittlere Zeit: klettermaxl79 Mail an Absender0 h 26 m 05 s17.03.2011
Langsamste Zeit: 0 h 43 m 00 s02.04.2010

Südwestauffahrt von Bunyola  6,1 km / 310 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestauffahrt von Bunyola
In Bunyola (230 m) beginnt gleich gegenüber der Kirche der Anstieg in Richtung Coll de Hono (540 m). Über eine kleine Straße geht es in Richtung Orient (400 m). Diese ist nicht zu verfehlen – am Beginn der Straße steht ein Höhenprofilschild des bevorstehenden Anstiegs. Gleich nach dem Einbiegen geht es ordentlich den Berg hinauf. Nach gut 150 Metern biegt man in der Steigung nach links ab. Kurz danach wird die Straße nun flacher und führt nur langsam ansteigend aus dem Ort hinaus. Zur Linken sieht man landwirtschaftlich genutzte Terrassenanlagen. Danach beginnt der wunderbare Anstieg zum Coll de Hono. Zunächst geht es steil (8–10 %) in wenigen Serpentinen durch den Wald empor, dann wird die Straße flacher und zieht in ein Hochtal hinein. Begleitet wird das ganze durch kurze Steilstücke mit Serpentinen. Zum Schluß geht es dann nochmals in kurzen Serpentinen endgültig zum Coll hinauf. Dieser liegt in einem Wald, so dass man sich gleich auf die Abfahrt begeben kann.
Diese ist schnell bewältigt, jedoch sind wesentlich mehr Serpentinen als auf der hier beschriebenen Seite zu bewältigen. Nach einigen Serpentinen bietet sich dann ein phantastischer Blick über das Hochtal. In der Mitte des Tales liegt eine Anhöhe. Auf dieser befindet sich der kleine Weiler Orient. Der Schlußanstieg in den Ort weist gute 10 % Steigung auf. In Orient gibt es Bars und Restaurants, hinter Orient geht es dann noch ein Stück den Berg hinauf, bevor die lange Abfahrt in Richtung Alaró bzw. Lloseta beginnt. Hier ist Genuß pur angesagt: lange Abfahrt auf breiter Straße mit weiten Kurven in ein Tal hinein, zwischen zwei Bergen hindurch, die mit senkrechten Wänden in das Tal abfallen.
Für die Beschreibung danken wir Thopa Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: klettermaxl79 Mail an Absender0 h 18 m 19 s02.03.2010
Mittlere Zeit: Lothar63 Mail an Absender0 h 23 m 33 s16.04.2011
Langsamste Zeit: 0 h 30 m 15 s30.04.2010