Coll de Canes (1120 m)
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DLRF: 2
Coll de Canes (1120 m)
Coll de Coubet
Pyrenäen, Katalonien.
In den Vorpyrenäen zwischen dem Ripollès und Olot in der Garrotxa gibt es eine ganze Anzahl von recht niedrigen Pässen, die als parallele Fortsetzung der Übergänge über die Serralada Transversal von Osona in die Garrotxa angesehen werden können. Der südlichste dieser Pässe ist der Coll de Canes, über den man direkt von Ripoll nach Olot gelangt. Da, wie schon oben angedeutet, die Gegend mit einer gewissen Pässedichte gesegnet ist, läßt sich der Coll de Canes vielfältig kombinieren, zum Beispiel nach Westen hin mit dem Coll de Merolla, nach Süden hin mit dem Collfred oder nach Norden hin mit dem Coll de Capsacosta. Auf der Ostanfahrt zum Coll de Canes passiert man eine Kreuzung auf 970 m Höhe, an der eine Straße abbiegt, welche über den Coll de Sentigosa nach Sant Joan de les Abadesses abfällt. Diese Stelle wird ebenfalls als Pass bezeichnet und nennt sich Coll de Coubet. Die Straße über den Coll de Canes ist auch Teil der Strecke eines Jedermann-Rennens, der Marxa Cicloturista Terra de Remences, die 2007 ihr zehnjähriges Jubiläum feierte.
Zum Ausgangspunkt der Westanfahrt, der Kleinstadt Ripoll, gibt es noch eine interessante Sache zu berichten. Dort steht nämlich das Kloster Santa Maria, welches 880 n. Chr. von Guifré el Pilós gegründet wurde. Dieser Herr, den man auf Deutsch in etwa „Wilfred der Behaarte“ nennen könnte, ist so etwas wie der Gründervater Kataloniens und das Kloster eines der kulturellen Symbole der Region. Wobei es aber nicht im Originalzustand erhalten ist, sondern durch Erdbeben und Brände schwer beschädigt und Ende des 19. Jahrhunderts auf eine etwas improvisatorische Art und Weise restauriert wurde.
Für die Beschreibung danken wir AP 

Liste der Auffahrten
| Westanfahrt von Ripoll | 15,7 km | 430 Hm | ![]() | ![]() |
| Ostanfahrt von Olot | 13,3 km | 700 Hm | ![]() | ![]() |
Westanfahrt von Ripoll 15,7 km / 430 Hm

In Ripoll fahren wir auf der Carretera d'Olot (N−260) hinter einer Brücke über den Fluß Ter in Richtung Olot und sind somit schon in der Westauffahrt. Zunächst geht es mit einem Schnitt von 4 bis 5 % bergan, wir lassen Ripoll nach etwa einem Kilometer hinter uns. Schon bei Kilometer 3,7 ist der erste und steilste Teil des Anstiegs bewältigt, und wir radeln erstmal flach dahin. Später geht es sogar leicht bergab, bevor die Straße bei Kilometer 7 hinter der einzigen Serpentine der Westanfahrt, die über einen Bach führt, wieder nach oben biegt. Mittlerweile sind wir dann auch mitten in einer ruhigen, grünen Berglandschaft unterwegs, sehen Wälder und Wiesen mit einzelnen Masies (Bauernhöfen) und vermutlich glücklichen Kühen und im Süden auch die Serras de Milany und Santa Magdalena, hinter denen sich der Collfred versteckt. Dieser zweite, etwa vier Kilometer lange Abschnitt, ist mit ungefähr 3 % im Schnitt sogar noch leichter zu bewältigen als die ersten Kilometer und endet erneut mit einem kurzen Gefälle. Hinter diesem Gefälle wird es wieder etwas steiler, und wir passieren das Dorf Vallfogona de Ripollès. Auf den letzten Kilometern schließt sich der Wald bisweilen enger um die Straße, bei einer Steigung von etwa 4 % ist der Coll aber schnell und ohne Probleme erreicht.
Für die Beschreibung danken wir AP 











