Coll de la Bena (1430 m)

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Coll de la Bena (1430 m)
Coll de l'Escriga

Pyrenäen, Katalonien.
Blick auf Gisclareny und den Pedraforca.
Wer ein paar Tage mit dem Fahrrad im Berguedà verbringt, dieser erstaunlichen Region der katalanischen Pyrenäen, in der es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt, sollte auch einen Abstecher zum Coll de la Bena einplanen. Der Pass ist wie der benachbarte Coll de Pal für Rennradler eine Sackgasse, da hinter dem Hochpunkt der Asphalt endet. Zwar bietet der Coll de la Bena über weite Strecken nicht die prächtigen Ausblicke, die man auf dem Weg zum Coll de Pal hat, aber er übertrifft seinen großen Bruder an Maximalsteigung und ist beinahe verkehrsfrei.
Mountainbiker können von der Passhöhe aus entweder nach Norden hin ins Tal des Baches Bastareny zurückfahren, der unterhalb der Serra de Cadí entlangfließt, oder die zweite, noch weiter ansteigende Piste nehmen, die an der Nordseite des Pedraforca vorbei nach Gósol und somit in Richtung Coll de Josa führt.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von Bagà12,5 km650 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Ostanfahrt von Bagà  12,5 km / 650 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Bagà
Bagà ist zwar klein, aber ein wenig unübersichtlich und mit engen Einbahnstraßen bestückt, so dass es etwas schwer fällt, den Einstieg zum Coll de la Bena zu finden. Jedenfalls sollte man sich bei Durchqueren der Ortsmitte eher nach links (also nach Westen) orientieren und nicht der Straße nach Nordosten zum Coll de Pal folgen. Sobald man auf einem Weg ist, der kurz in ein grünes Tal abfällt, hat man den Beginn der Auffahrt erwischt. In dem Tal führt eine enge Straße sanft ansteigend und flankiert von Bäumen (eventuell Eschen oder Ulmen) am Bastareny entlang. Schon auf dem ersten Kilometer gibt es auch ein kurzes Gefälle.
Was wie ein gemütlicher Radausflug anmutet, endet nach drei Kilometern hinter einer Brücke über den Bach. Dort biegt die Straße nach Nordwesten in den Bergwald ein, wobei ihre Steigung merklich anzieht. Einen Kilometer später durchfährt man einen kurzen Tunnel, hinter dem die Steigung wieder zurückgeht.
Der steilste Teil der Auffahrt folgt hinter Kilometer 5. Von dort an klettert man über viele Serpentinen und Kurven bei einer Maximalsteigung von 15 % nach oben. Da immer wieder kurze Flachstücke das Durchatmen ermöglichen, ist dieser Abschnitt zwar anspruchsvoll, aber nicht überhart. Zudem kommt kaum einmal ein Auto vorbei, so dass man sich ungestört auf die Suche seines Rhythmus begeben kann. Wenn der Wald mal etwas offener ist (was selten der Fall ist), sieht man im Osten die Berge Tosa d’Alp (2636 m) und Puigllançada (2409 m), zwischen denen sich der Coll de Pal versteckt.
Das Steilstück endet bei Kilometer 9,4 auf einer Kuppe, die den Namen Coll de l’Escriga trägt und auf etwa 1350 m Höhe liegt. Hinter der Kuppe ändert sich der Charakter der Auffahrt dramatisch. Man fährt über ein steiles, zum Teil betoniertes Gefälle aus dem Wald heraus auf den Weiler Gisclareny (1290 m) zu und sieht unvermittelt den Pedraforca vor sich, den treuen Begleiter auf dem Weg zum Coll de Josa.
Auf diesem letzten Streckenabschnitt befindet man sich – bei famoser Aussicht – quasi am nördlichen Rand der Schlucht des Saldes; die Straße bis zum Alt de Maçaners (siehe Coll de Josa) verläuft auf der südlichen Seite besagter Schlucht. Gisclareny ist etwa einen Kilometer vom Coll de l’Escriga entfernt, malerisch liegt die alte Kirche Mare de Déu del Roser auf einer Anhöhe südlich der Straße.
Hinter Gisclareny zieht die Steigung für einen Kilometer auf teilweise über 10 % an und geht dann peu à peu bis zum Erreichen des Endpunktes zurück. Auf dem Rückweg nach Bagà sollte man sich zeitig mit dem Gedanken vertraut machen, dass sich die härteste Rampe am Coll de la Bena, sprich die Betonstrecke unterhalb des Coll de l’Escriga, kurioserweise auf der Abfahrt in den Weg stellt.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

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