Coll de Sóller (496 m)

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Coll de Sóller (496 m)

Mallorca, Serra de Tramuntana, Balearische Inseln.
Auf der Südanfahrt begleiten uns diese beiden Zuckerkegel.
Der Coll de Sóller (496 m) ist einer der wenigen echten Pässe Mallorcas. Er ist zwar knapp niedriger als der Coll de Sa Bataia (579 m) und deutlich niedriger als der nahe gelegene Übergang am Puig Major (880 m), weist als Ausgleich dafür aber auf beiden Seiten eine traumhaft schöne Serpentinenkonstruktion auf.
Unter dem Coll de Sóller entlang führt der Hauptverbindungstunnel aus dem Landesinneren nach Sóller (50 m) an der Küste, die 7 km Umweg über den Pass lohnen sich aber - zwar halten sich die Aussichten in Grenzen, aber das sportliche Vergnügen machen den Coll de Sóller aus beiden Richtungen zum Muss.

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Sóller10 km450 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Südrampe aus Richtung Bunyola8 km276 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Nordanfahrt von Sóller  10 km / 450 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Sóller
Nach einem Getränk und ggf. einem Imbiss in einem der vielen Cafés am zentralen Platz an der Kirche von Soller folgt man den Wegweisern Richtung Palma und wird auf die C711 geführt. Eine relativ schreckliche Straße mit geringer Steigung um die 3 Prozent, breit und voller Autos und LKW, die durch den Tunnel in Richtung Palma wollen.
Nach ca. 2 km ist es geschafft und die Straße zum Coll de Sóller biegt nach links ab, während die Hauptstraße durch den Tunnel führt. Ab hier ist man alleine, nur wenige Kraftfahrzeuge nehmen den deutlich längeren und sehr schönen Weg über den Pass, es dürften im Wesentlichen Touristen sein. Die Straße wartet direkt und durchgängig mit 5-7 Steigungsprozenten und schön angelegten Serpentinen auf.
Etwas ruppig wird die Auffahrt durch die eingefrästen Längsrillen in den Kehren. Wozu diese Rillen auch immer gut sein mögen, in der Abfahrt haben sie nach den Berichten verschiedener Radfahrer schon zu Stürzen geführt, da sich hier Wasser sammelt und Moos bildet. In der Auffahrt führt dies nur bei allzu ungestümen Antritten im Wiegetritt zu Problemen.
Bis auf die letzten fünfhundert Meter ist man komplett von Bäumen umgeben, so dass die Fernsicht begrenzt ist. Allenfalls auf einem kleinen Rastplatz neben der Straße eröffnet sich ein schöner Blick nach Norden auf Sóller vor dem Mittelmeer unten im Tal, von den Bergen der Westküste umgeben. Für diese Aussicht muss man die Auffahrt allerdings unterbrechen.
Mehr Aussicht gibt es allerdings am Hochpunkt. Rechts befindet sich ein kleiner Platz und von dort bietet sich ein toller Blick in südlicher Richtung.
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: klettermaxl79 Mail an Absender0 h 21 m 56 s19.03.2009
Mittlere Zeit: silvangaertner Mail an Absender0 h 29 m 00 s21.04.2009
Langsamste Zeit: 0 h 45 m 00 s09.07.2011

Südrampe aus Richtung Bunyola  8 km / 276 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südrampe aus Richtung Bunyola
Die Südrampe des Coll de Soller beginnt einen Kilometer westlich von Bunyola auf der C711 auf einer Höhe von ungefähr 220 m. Aus Bunyola kommend fährt man eine kurze Abfahrt zu dieser Kreuzung und biegt rechts auf die C711, die auf den ersten drei Kilometern stark befahren ist, bevor die Hauptstraße im Tunnel verschwindet, der unter dem Coll de Soller entlang führt und die Fahrt nach Soller um sieben Kilometer abkürzt.
Anstatt sieben Kilometern bis dorthin haben wir also noch derer vierzehn vor uns, 4,5 davon aufwärts zum Pass. Die bis hierhin leichte Steigung verschärft sich nach dem Abzweig am Kreisel, aber mehr als sieben Prozent sind es nie.
Aber trotz der mäßigen Steigung ist der Coll de Soller ein sehr schöner Pass. Anders als auf der Nordseite, wo Längsrillen die Freude an der Auffahrt (und besonders an der Abfahrt!) schmälern, ist der Belag auf der Südseite vom Feinsten.
Linker Hand hat man lange einen Berg im Blick, der sich durch seine zwei Zuckerkegel in die Erinnerung brennt. Die letzten zwei Kilometer fährt man durch ein reines Serpentinengewirr, dass die Steigung der steilen Wand aber immer noch so weit runterkocht, dass die Straße mit sieben Prozent auskommt. Im höheren Teil der Auffahrt erfreut dieses Gewirr den Fahrer, wenn er talwärts blickt: eigentlich schade aber, das es schon hinter uns liegt.
Auf der Abfahrt in Richtung Soller nun Vorsicht wegen der Linksrillen in den Kehren.

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Toronegro Mail an Absender0 h 10 m 16 s25.04.2008
Mittlere Zeit: inferno Mail an Absender0 h 19 m 00 s19.03.2010
Langsamste Zeit: 0 h 29 m 30 s27.03.2010