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Colla della Chiappa (412 m) Colle dei Gaggi

Colla della Chiappa.

Auffahrten

Von stb72 – Direkt an die Abfahrt von Tassani anschließend, beginnt die Südrampe in Santa Vittoria di Libiola. Im locker bebauten malerischen Valle del Gromolo bleibt es aber zunächst nur leicht ansteigend für die ersten 1,5 km, bevor merkliche Prozente unter den Rädern zu spüren sind. Nach diesem leichten Anfangsteil beginnt am Talende dann der wirkliche Anstieg. Die nächsten schön kurvigen 2,5 km bis Monte Domenico sind dann nicht wirklich schwer, aber merklich ansteigend bei meist um die 6–7 % mit einigen flacheren Passagen. Ein schöner Abschnitt, um sich auf den schweren Schlussteil einzustimmen.
Die letzten 1,8 km haben dann nämlich gut 10 % im Schnitt. Quer den bewaldeten Osthang nach oben muss man bei bis zu 13 % noch mal richtig in den Lenker beißen, bis man oben ist. Hat man genug Muße sich umzublicken, so wird man mit herrlichen Blicken bis zum Golfo del Tigullio verwöhnt. 1,8 km können – wie man hier wieder einmal merkt – durchaus lang sein, die Passhöhe taucht nach der letzten Doppelkehre nichts desto trotz recht unvermutet auf.
Die kurvige Abfahrt nach Frisolino ist dann aber ein durchaus ausreichender Lohn für die unternommenen Mühen.
Interessant ist der Vegetationswechsel, der sich auf dieser Auffahrt abspielt. Startet man in Sestri Levante bei Palmen, herrscht auf der Colla della Chiappa, lediglich vierhundert Meter über Meer, ein deutlich rauheres Klima. Oftmals weht hier eine steife Brise, und der milde Einfluss des Meers ist kaum mehr zu spüren. Daher wird das Bild hier von Nadelbäumen beherrscht, was – zusammen mit der gut sichtbaren letzten Serpentine – richtiges Passfeeling aufkommen lässt.

Dieser Pass ist keinesfalls zu unterschätzen, sind hier doch offensichtlich schon gestandenste Recken Opfer ihres jugendlichen Übermuts geworden.
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Mittlere Zeit
Dolce Vita
Von stb72 – Im Valle del Gromolo ist die Abzweigung leicht zu übersehen, besonders wenn man vom Passo della Biscia in entsprechendem Tempo herab kommt. Aus Westen von Graveglia oder vom Monte San Giacomo kommend sieht man das Sträßchen aber gut, wenn man davon weiß – ein Colle della Chiappa ist aber nicht angeschrieben.
Es geht auch sofort richtig los, und die ersten 1,5 km bewegen sich durch drei Kehren hindurch meist jenseits der 10 %-Marke. Erst danach darf man sich für einige hundert Meter bei mäßigeren Prozenten erholen. In diesem mittleren Teil ist auch der Wald deutlich lichter als zu Beginn – sehr praktisch trassiert, so hat man ein wenig Ausblicke im flacheren Teil.
Die letzte waschechte Kehre läutet dann noch 400 wieder deutlich steilere Meter ein, wenn die kurvige Strecke vollends nach Süden zum Pass hin schwenkt. Auch hier wird wieder die Maximalsteigung von ca. 13–14 % erreicht. Danach ist dieser kurze aber knackige Anstieg auch schon vorbei, und man kann noch gemütlich zur Passhöhe rollen und über das Val Gromolo hinweg bis ans Meer blicken. Ein Passschild sucht man hier aber vergebens.
13 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:14:51 | 25.06.2017
gigi
Mittlere Zeit
00:18:04 | 22.03.2010
Bergbert
Dolce Vita
00:21:33 | 17.05.2012
Dimos

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