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Colle d'Oggia (1157 m)

Colla d'Oggia Passhöhe ohne Paßschild. Ein paar Meter davor Aussichtspunkt mit Blick Richtung Osten
Rennradreisen von quaeldich.de

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Ligurien – Alpen der Ponente vom 18.04. bis 25.04.2020

Auffahrten

Von scott – Die Anfahrt zum Pass erfolgt von Taggia aus über Badalucco durch das sehr reizvolle Tal des Torrente Argentina. Es steigt ständig leicht an bis zum eigentlichen Einstieg in den Pass, der Abzweigung nach Montalto Ligure auf gut 200 m Höhe. Die enge Straße windet sich von hier aus am Berg entlang auf teils recht rauem Bodenbelag mit ständig 8 bis 10 % Steigung bis hin nach Carpasio. Wie in Italien üblich, sind die talseitigen Straßenränder kaum gesichert, und nicht ganz schwindelfreie Kollegen werden es sicher vorziehen, mehr in der Straßenmitte zu fahren. Bei dem Verkehrsaufkommen auf dieser Strecke - den Autor hat nur ein Auto überholt - stellt dies aber auch kein Problem dar. Neben der Kirche sollte man in dem kleinen Laden noch einmal seine Trinkfalschen füllen, denn ab hier wird der Anstieg gnadenlos.
Zuerst geht es weiter in ein paar Kehren, dann mit zum Teil deutlich mehr als 10 % bis zur Passhöhe. Einen Kilometer vor der Passhöhe ist am linken Straßenrand ein Brunnen, der zum Trinken zwar weniger geeignet schien, aber optimal war um den Kopf darunter zu halten. Der letzte Kilometer liegt dann auf offener Flur, und es zeigt sich eine herrliche Aussicht durch das Tal bis hin zum Meer. Die Passhöhe ist etwas enttäuschend, ohne Schild und nur mit einer kleinen Gedenktafel an die italienischen Kriegshelden versehen.
Ein kleiner Tipp zur Abfahrt: Über San Bernardo Di Conio, Colle San Bartolomeo und Chiusavecchia rollt man 20 km mit durchschnittlich 5 % Gefälle bis fast runter ans Meer nach Imperia. Die Abfahrt über Ville San Sebastiano in Richtung Borgomaro ist in einem katastrophalen Zustand und eher für Traktoren als für Rennräder geeignet.
23 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:56:00 | 16.03.2011
DINF
Mittlere Zeit
01:00:35 | 15.06.2009
bikolino
Dolce Vita
01:14:05 | 27.05.2013
roadrunner06
Diese Auffahrt zum Colle d’Oggia beginnt in Borgomaro, und hier befindet sich auch die letzte Bar vor dem Anstieg.
Schon im Ortsausgang Richtung Colle d’Oggia und Carpasio steigt die Straße auf 3 bis 8 % an und windet sich über Maro Castello und Ville San Sebastiano das Impero-Tal hinauf – mal zwischen Olivenhainen, mal im Wald.
Nach 6,4 Kilometern kommt die Abzweigung nach links hoch Richtung Colle d’Oggia, Carpasio, Prati Piani, der wir folgen.
Die Straße wird jetzt zum Sträßchen mit schlechter Oberfläche – asphaltiert zwar, aber rau und löchrig. Räder mit 25 mm breiten Reifen sind jetzt klar im Vorteil. Die Ausblicke ins Tal und der Schatten des Waldes helfen, die Steigung von bis zu 10 % zu überwinden.
Nach weiteren 4,5 Kilometern ist dieses harte Teilstück geschafft, und man könnte nach links über Prela ins Dolcedo-Tal abfahren, die Passstraße wendet sich jedoch nach rechts und steigt weiter zwischen 3 und 9 % an. Bald erreicht man die Baumgrenze und hat nun wunderschöne Blicke über das Impero-Tal und auf die Berge des Piemont, bei gutem Wetter ist das Meer zu sehen. Fast auf dem Bergkamm entlang führt das Sträßchen, überquert diesen und trifft nach kurzer Abfahrt auf die Straße von Carpasio. Von dort ist es ein kurzes Stück von vielleicht 100 Metern Länge nach rechts hoch auf die Passhöhe von 1167 m.

Zum Abfahren kann die Westauffahrt ins Argentina-Tal Richtung Carpasio genommen werden, oder die breite und gut ausgebaute Straße bergab zum Colle S. Bartolomeo. Alternativ kann man in San Bernardo di Conio links in eine wilde Abfahrt ins Rezzo-Tal abbiegen.
15 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
01:26:32 | 23.05.2013
roadrunner06
Dolce Vita

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