Colle del Giovo (520 m)

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Colle del Giovo (520 m)

Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien.
Der Colle del Giovo ist sicherlich kein absolutes Muss im Hinterland der Ligurischen Küste. Weder ist er sonderlich hoch, noch wahnsinnig schön. Zudem ist er auch noch relativ stark befahren, da er eine Verkehrsachse vom Meer ins Hinterland nach Acqui Terme bildet. Und doch ist er aus verschiedenen Gründen beschreibenswert.
Erstens lässt er sich gut zu einer Runde mit dem deutlich bekannteren und höheren Monte Beigua verbinden, der nur einige Kilometer weiter östlich liegt. Und zweitens befindet er sich ebenso wenige Kilometer nördlich der Azienda Olmo, das einigen routinierten Italienfahrern sicherlich als Markenname auf dem ein oder anderen Renner oder MTB bereits aufgefallen ist. Mehr hierzu ist bereits in der Beschreibung des vorab genannten Nachbarn Monte Beigua verfasst worden, so dass wir es hier nicht wiederholen werden.
Wir befinden uns radsportlich gesehen also durchaus auf interessantem Terrain, weswegen sich die Beschreibung der beiden möglichen Anfahrten lohnt.
Für die Beschreibung danken wir Flachlandtiroler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südauffahrt von Albisola Superiore15 km510 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne
Nordauffahrt von Sassello5,8 km150 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Südauffahrt von Albisola Superiore  15 km / 510 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Albisola Superiore
Die Hauptauffahrt auf den Colle del Giovo beginnt im Urlaubsort Albisola, hier jedoch nicht im Touristenteil Marina, sondern im eher in Richtung des Landesinneren gebauten Albisola Superiore. Startpunkt ist auf ca. 10 Metern Höhe unweit des Meeres die Kreuzung der SP1 (Corso Filippo Ferrari) mit der SP334. Letztere bildet die komplette Auffahrt über unsere Orientierung, da wir sie nicht mehr verlassen. Von Savona aus kommend biegen wir hier also links, von Genua kommend rechts ein.
Die ersten fünf Kilometer geht die Straße kaum steigend und fast ausschließlich gerade in Richtung Norden. An Kreisverkehren oder Gabelungen halten wir uns immer in Richtung Sassello oder dem deutlich weiter entfernt liegenden Acqui Terme, das bereits zum Piemont gehört.
Leider sind diese ersten Kilometer aus Albisola heraus wirklich nicht schön. Man kreuzt die Autobahn Genua–Nizza mit dem schönen Namen Autostrada dei Fiori und verlässt langsam, aber sicher die Bebauungen. Je dünner die Besiedlung und die Gewerbe werden, desto mehr verdient sich diese Auffahrt ihre immerhin zwei grünen Sterne.
Ab Kilometer 5 beginnt die Steigung sich überhaupt erst auf dem Altimeter bemerkbar zu machen. Richtig zur Sache geht es dann mit maximal 10 % aber erst ab Kilometer 7. Hier wird es endlich auch kurviger, so dass die Auffahrt einen etwas alpineren Charakter bekommt. Nach ca. 8 km durchfahren wir den mittelmässig aufregenden Ort San Giovanni.
Wirklich schön wird es erst nach der Dorfduchfahrt von Santa Giustina auf den Kilometern 11 bis 14, wo sowohl Straßenverlauf als auch Ausblicke in die umliegende, sehr grüne Natur für die ersten Kilometer der Auffahrt entschädigen. Hier weiß man endlich, warum man diesen Pass in seine Route einbezogen hat und bereut es schließlich nicht mehr.
Unspektakulärer Endpunkt der Auffahrt ist die Bebauung von Stella etwa auf Höhe der hölzernen Fussgängerbrücke, die über unsere SP334 führt. Für ein Passfoto eignet sich dieser Ort jedoch kaum.
In Summe gibt es leider nur zwei Schönheits- und Härtesterne zu vergeben, wobei dies in beiden Dimensionen einen Kompromiss aus Null bis Eins zu Beginn und Drei bis Vier gegen Ende hin bedeutet.
Für die Beschreibung danken wir Flachlandtiroler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Flachlandtiroler Mail an Absender0 h 45 m 00 s08.09.2010

Nordauffahrt von Sassello  5,8 km / 150 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt von Sassello
Die Nordauffahrt von Sassello sei hier nur der Vollständigkeit halber genannt. Sie ist die deutlich kürzere und weniger steile Auffahrt. Als Startpunkt kann kurz vor dem Ortsausgang die Tamoil-Tankstelle in Sassello genannt werden. Kurz vorher hat man auf etwa 365 m Höhe eine Brücke über einen Bach überquert.
Ab hier verlässt man den Ort Sassello bei kaum merklichen Steigungen zwischen 0 und 2 %, durchfährt den direkt anschliessenden Ort Badani, und taucht dann in den schattigen Wald ein, durch den sich die Straße angenehm flach windet. Nie werden Steigungen über 5 % erreicht, meist bleiben sie um die 3 %, so dass man Zeit hat, sich den parallelen Bachlauf oder den eigenen Tacho anzugucken.
Nach gut fünfeinhalb Kilometern lichtet sich der Wald wieder, und man erreicht unspektakulär und ohne Passschild unter der Fussgängerbrücke in Giovo/Stella den höchsten Punkt auf 520 Metern.
Wenn man vom Meer kommt und den Pass von Süden bezwungen hat, ist dies eine schöne Abfahrt, da man es praktisch die komplette Distanz laufen lassen kann und alle Kurven sehr flüssig und praktisch gefahrlos zu fahren sind. Der Asphalt ist hier in Summe auch besser als auf der Südauffahrt.
Für die Beschreibung danken wir Flachlandtiroler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.phil72 Mail an Absender0 h 15 m 00 s09.09.2010
Flachlandtiroler Mail an Absenderohne Zeit08.09.2010
masch Mail an Absenderohne Zeit27.07.1980
SUGI67 Mail an Absenderohne Zeit30.08.2002