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Colle San Carlo (1950 m) Col Saint Charles

Abfahrt nach La Thuile.

Auffahrten

Von Roli – In Morgex kann man entweder am Kreisverkehr am westlichen Ortsende abzweigen und nach den Bahngleisen und der Brücke links abbiegen, bis man auf die aus der Ortsmitte kommende SR39 trifft. Oder aber man fährt von der SS26 aus direkt an der Kirche vorbei und dann über den Fluss. Anstiegsbeginn ist jedenfalls am Treffpunkt dieser beiden Varianten direkt vor der Mineralwasserfirma Sorgenti Monte Bianco – Terme di Courmayeur gleich nach der Brücke.
Die Straße zieht relativ geradlinig und gleichbleibend steil aus dem Ort hinaus, erst nach rund 500 m ist erstmals der Colle San Carlo ausgeschildert. Hier ist auch der Waldrand erreicht, und wenig später folgt die erste von insgesamt 23 Kehren bis zum Pass. Nach der vierten Kehre folgt eine S-Kurve, die etwas steiler scheint als die restliche Strecke. Bis Kehre 8 (3,0 km) folgt der steilste Kilometer im Anstieg, wenn man den Tafeln Glauben schenken darf mit 11,45 %!
Auch danach lässt die Steigung nur selten richtig nach, und erst kurz nach Kilometer 5 gibt es erstmals einen einen kleinen Ausblick hinunter ins Tal. Dieser währt jedoch nur kurz bis Kehre 11. Die Steigung bleibt hoch, aber auch ziemlich konstant, daher kann man relativ gut nach oben klettern. Im weiteren Aufstieg passiert man ein Restaurant kurz vor Kehre 13, danach folgen einige sehr enge Kurven, bevor man die nächste Kehre erreicht. Nach den dicht aufeinander folgenden Kehren 15 und 16 erreicht man die Abzweigung ins Bergdorf Arpy. Wenig später, gleich nach der nächsten Kehre, wendet sich die Straße oberhalb des Dorfes ins Tal hinein, und erstaunlicherweise hat man hier wieder einmal einen schönen Ausblick.
Bis zum Pass folgen noch drei Doppelkehren, kurz vor den mittleren beiden Kehren geht die Steigung bei Kilometer 9,0 auf unter 10 % zurück und überschreitet diese Marke bis zum Pass höchstens für wenige Meter. Wenig unterhalb der Passhöhe passiert man die Abzweigung der Schotterstraße zur Tete d’Arpy (2020 m) beim Hotel Genzianella, wo sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Brunnen befindet. Wer den Schotterweg zur Tete d’Arpy auf sich nimmt (mit dem Rennrad besteht wohl nur wenig Chance), der wird bei schönem Wetter mit einem traumhaften Blick auf den Mont Blanc belohnt, wie etwa hier.
Die letzten Meter sind schnell bewältigt. Auf der Passhöhe gibt es so gut wie keinen Ausblick, doch ein kleines Stück Richtung La Thuile liegt mitten im Wald ein kleiner Bergsee. Obwohl sich die Straße fast immer im Wald befindet, gibt es aufgrund der schönen Streckenführung und der Ruhe vier Schönheitssterne – diese Schönheit ist auch etwas wert! Trotz der hohen Durchschnittssteigung ist der Pass angenehm zu fahren, wenn man erst seinen Rhythmus gefunden hat.
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00:50:02 | 16.08.2019
breis89
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01:05:30 | 31.08.2014
studerurs
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01:32:43 | 07.07.2018
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