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Côte d'Embourg et Cortil à Beaufays (270 m) Les Cours

CIMG2109.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Die Côte d’Embourg beginnt nahe der Mündung der Vesdre in die Ourthe in Chênée, einem Ortsteil der Gemeinde Chaudfontaine vor den Toren Lüttichs. Hier nimmt auch der Thier des Critchions seinen Ausgang, der parallel zur N30 schnurgerade und entsprechend steiler den Hang nach Embourg hinaufführt. Er stellt eine verkehrsärmere Alternative zur stark freuqentierten Nationalstraße dar. Diese schlängelt sich auf den ersten 1,5 Kilometern mit mittleren einstelligen Steigungswerten durch den Wald hindurch. Eine Kehre führt uns schließlich nach Embourg hinein.
Nach 400 schnurgeraden Metern treffen wir in einem Kreisel auf die N609. Damit münden hier mit der Sur les Heids (Sentier du Lièvre) und der Sartay gleich zwei weitere Auffahrtsvarianten in die Hauptroute, während die teuflische Rue François Jacquemart bereits wenige Meter zuvor auf die N30 trifft. Auf einen langen Linksbogen folgt eine psychisch zermürbende Gerade, die sich über einen Kilometer zieht. Die Steigung verlangt glücklicherweise nach wie vor nicht allzu viel von uns ab, schließlich haben wir schon genug mit den ständig und gerne knapp überholenden Autos und Lastkraftwagen zu tun. Im Idealfall sollte man hier an einem frühen Sonntagmorgen oder am späten Abend hinauffahren.
In einer Rechtskurve verlassen wir Embourg und tauchen in den Wald ein. Es folgen weitere hübsche Kurven auf der zu gut ausgebauten Straße, und schon lassen wir die Bäume wieder hinter uns. Nun erstrecken sich linker Hand Weiden. Der letzte Kilometer führt dann erneut schnurgerade durch die ersten Häuser von Beaufays hindurch, die die beiden Ortsteile Sainva und Les Cours bilden. Am Abzweig der N689 nach Tilff erreichen wir dann den vorerst höchsten Punkt und zugleich Endpunkt dieser Auffahrt. In Tilff warten nun zahlreiche erbarmungslose Mauern und Wände auf ihre Eroberer.

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00:13:10 | 22.04.2017
jamesbond
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00:15:42 | 22.04.2017
Ties Arts
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00:19:02 | 22.04.2017
DerJohannes
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Von kletterkünstler – Nur wenige Meter vom Abzweig des unten beschriebenen Sentier du Lièvre entfernt lauert die nächste furchtbare Rampe. Unmittelbar vor der Unterquerung der Autobahn zweigt die Rue François Jacquemart ab. Ein 18-Prozent-Schild kündigt das Unheil an. Zum Aufwärmen gibt es ein paar popelige Steigungsprozente entlang der Autobahn, dann lassen wir diese mit einer Rechtskurve links liegen und los gehts! Sogleich türmt sich eine furchteinflößende Steilwand vor uns auf. 250 m mit bis zu 20 % gilt es nun zu überstehen. In der Spitze erreicht die Steigung vielleicht auch etwas mehr, doch die hier angezeigten 24 % dürften ein wenig übertrieben sein.
Wir befinden uns zwar in einer Wohngegend und können eventuell mit aufmunternden Anfeuerungen rechnen, aber dennoch ist es recht grün um uns herum. Das gilt im Übrigen für viele Ecken im industriell geprägten Lütticher Ballungsraum, wenngleich sich die Schwerindustrie schon seit längerer Zeit auf dem Rückzug befindet. Der Strukturwandel macht eben auch vor Belgien nicht Halt und erzeugt dort ähnliche Probleme wie im Ruhrgebiet.
Schließlich flacht die Straße wieder ab, und wer sich hier umblickt, um einen wehmütigen Blick zurückzuwerfen und sich von der soeben bezwungenen und eventuell liebgewonnenen Wand zu verabschieden, erblickt auch hier ein 18-Prozent-Schild. Nach dieser deftigen Hauptspeise wird uns ein leichtes Dessert serviert. Nach 350 weiteren Metern auf nur leicht ansteigender Straße erreichen wir die N30, der wir auf bekanntem Wege nach Beaufays folgen.

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Von kletterkünstler – Der Einstieg zu diesem knackigen Mäuerchen befindet sich in der Rue Joseph Deflandre am Ufer der Ourthe in Sauheid, einem Viertel von Embourg vor den Toren Lüttichs. Neben uns donnert der motorisierte Verkehr über die Autobahn. Ruhiger geht es auf den folgenden steilen Metern zu. Und mit rund 14 % geht es auch gleich richtig zur Sache. Wer aus westlicher Richtung von der N609 gekommen ist, klettert nun nach dem scharfen Abzweig nach rechts in die entgegengesetzte Richtung aufwärts. Wohnhäuser säumen den schmalen Weg. Ein kurzer, flacherer Abschnitt lässt sich für eine Verschnaufpause nutzen, ehe es mit rund 12 % weitergeht.
Schließlich nähert sich die Steigung über 16 % der 20-Prozent-Marke, wobei die hier angegebenen 22 % nach den Erfahrungen des Autors übertrieben sein dürften. Gerne erschweren allerdings Steinchen und anderer Schmutz die Fahrbahn, was aber auch an einer Baustelle im Mai 2013 gleich zu Beginn der Steigung gelegen haben könnte.
Wir nähern uns nun mit einem Schwenk nach links der einzigen Kehre des Aufstiegs. Auf 100 flachen Metern können wir ein wenig durchatmen und Anlauf für die kommende fürchterliche Wand nehmen, die bis zu 20 % steil aber auch nur lächerliche 50 m lang ist. Aufpassen sollte man aber auch hier gerade bei feuchter Witterung, dass das Hinterrad auf verschmutzter Fahrbahn nicht wegrutscht. Der Autor dieser Zeilen hat sich hier vorsichtshalber im Sitzen hinaufgehievt. Die Kehre beendet dann den steilen Teil dieses Anstiegs.
Wir rollen nun ein paar Meter flach dahin. In einer Rechtskurve wird es noch einmal etwas steiler, ehe die Straße nahezu flach zur N609 führt, der wir nach rechts folgen. Im Kreisel halten wir uns rechts und folgen der stark frequentierten N30 nach Beaufays. Die letzten 3 km sind also bekannt. Wer sich den Verkehr zumindest innerhalb von Embourg sparen möchte, hält sich im Kreisel links, zweigt unmittelbar danach rechts ab und benutzt die parallel zur Nationalstraße verlaufende Straße namens Voie de Liège.

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Von kletterkünstler – Wer aus dem Zentrum Embourgs über die N609 hinab gefahren kommt, fährt in dem Kreisel, wo es rechts zur Autobahn und der Brücke über die Ourthe geht, geradeaus, um sogleich hart abzubremsen und scharf links abzubiegen. Der Schwung für die ersten steilen Meter bleibt in diesem Falle also aus. Ein vom Grün etwas verdecktes hochprozentiges Schild gibt uns Auskunft darüber, was folgt, wenn es denn nicht zu sehr zugewuchert ist und man es lesen kann. Zufall? Um das Ganze gleich mal wieder etwas zu relativieren und Entwarnung zu geben: 18 % hat diese Steigung nicht zu bieten.
Die sehr schmale, aber bestens asphaltierte Rue Haut Terra führt zunächst entlang eines bewaldeten Steilhangs knackig bergauf. Ein Durchfahrt-verboten-Schild mit der Aufschrift excepté circulation locale weist uns darauf hin, dass die Durchfahrt nur Anwohnern gestattet ist. Mit viel Verkehr dürften wir hier also nicht rechnen. Schnell erreichen wir ein typisches Wohnviertel. Bereits nach 140 m folgen wir der links abzweigenden Rue Mathysart. Diese steigt mit maximal 12 bis 14 % zwischen den Einfamilienhäusern hindurch an. Nach 300 m ist dieser steilste Abschnitt auch schon überwunden, und wir klettern bei nur noch 7 bis 8 % der Rue de Grady entgegen.
Dieser folgen wir nun nach rechts, und nach weiteren 300 m flacht die Straße gänzlich ab. Am Friedhof müssen wir aufgrund einer Einbahnstraßenregelung nun die linke Straße nehmen, um zur N30 zu gelangen. Der weitere Weg nach Beaufays ist bekannt. Alternativ kann man auch über Nebenstraßen wie der Avenue du Parc, Rue des Eglantiers und Au Chession zum Ortsende von Embourg fahren. Anschließend bleibt uns leider nur die stark befahrene Nationalstraße.

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Von kletterkünstler – Die knackige Kletterpartie beginnt in der Rue Blandot nahe des Ourthe-Ufers in Tilff. Nach 100 m biegen wir links und sogleich wieder rechts in die ziemlich durchlöcherte Rue du Chera ab. Mit dem Abbiegen in die Rue du Cortinel weitere 100 m später wird es ernst. Die normale Route durch die Rue du Chera und die Rue des Acarcias ist doppelt so lang und macht den Höhenunterschied mittels einer Kehre gut. Entsprechend steil muss die hier vorgestellte Variante sein. 250 m lang ist sie, und das gar nicht so schmale Sträßchen richtet sich nach oben hin immer weiter auf, um schließlich über 16, vielleicht auch an die 20 % zu erreichen. Und das schlimme: es sieht gar nicht so steil aus! Mir erschwerten Unmengen von kleinen Ästchen, Blättern und was sonst noch so einen Weg unter Bäumen verschmutzen kann, das Vorankommen. Selbst im Sitzen – an Wiegetritt war nicht zu denken – hatte ich Mühle das Hinterrad zu kontrollieren, das immerzu dazu neigte, durchzurutschen.
Schließlich ist die Rue du Cortinel überstanden, und wir folgen dem neben einem Parkplatz beginnenden, mit Verbundpflaster versehenen Pfad geradeaus. Nach weiteren 180 m treffen wir auf die Rue des Charmilles, der wir nun nach rechts zur Hauptstraße folgen, da die geradeaus führende Straßen in Sackgassen oder Schotter enden. Den Großteil der zu absolvierenden Strecke legen wir also auf der N698 zurück.
Die Auffahrt gestaltet sich nun kurviger. Wir durchqueren den Tilffer Ortsteil Cortil und überqueren die Autobahn. Die Steigung liegt meist im mittleren einstelligen Bereich. Mit Verlassen des Ortes wird es waldiger ums uns herum. Doch so richtig verlassen wir die Zivilisation nie, denn hinter den Bäumen zur Rechten verstecken sich Häuser eines vermutlich gepflegten Wohnviertels voller freistehender Einfamilienhäuser. Eine 1,2 km lange Gerade führt uns bei nachlassender Steigung nach Cours, wo diese Auffahrt an der Einmündung in die N30 endet. Die letzten 700 bis 800 m gestalten sich nahezu flach.

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Von kletterkünstler – Die leichteste der drei brutalen Rampen an einem Steilhang zwischen der B602 und der A26/E25 ist die Rue du Ruisseau. Alle drei Varianten beginnen bezeichnenderweise am Abzweig der Rue Vieille Montagne von der Avenue Neef nahe des Ourthe-Ufers. Den Einstieg findet man leicht vom großen Kreisel im Zentrum Tilffs. Die ersten 300 m sind noch harmlos. Nach Unterquerung der B602 muss man sich entscheiden. Die Rue du Ruisseau ist die rechte Straße und begrüßt uns sogleich freundlich mit einem 20-Prozent-Schild.
Die ersten paar Meter zeigt sich das knapp einspurige Sträßchen noch recht zahm. Wir lassen die letzten Häuser hinter uns, tauchen ins Buschwerk ein und es wird immer steiler. Im Maximum dürften tatsächlich knapp die versprochenen 20 % erreicht werden. Bei feuchten Bedingungen muss man hier höllisch aufpassen, dass das Hinterrad auf verschmutzte Stellen nicht weggerutscht. Wiegetritt ist hier also nur bei trockenen Verhältnissen ratsam.
Einzelne Häuser säumen in der Folge wieder unseren Weg und nach etwa 650 m befinden wir uns im steilsten Abschnitt. Nach 800 m treffen wir schließlich auf die Rue d’Embourg und haben damit das Schlimmste hinter uns. Flach folgen wir dieser nach rechts zur N689, der wir nach rechts folgen, um sogleich wieder links in die Rue Grady abzubiegen.
Nun beginnt der landschaftlich hübsche Teil dieser Auffahrt. Dabei erhaschen wir hin und wieder einen Blick in Richtung Ourthe-Tal. Die Steigung bleibt in der Folge weit entfernt von den überwundenen hochprozentigen Werten. Sportlich bleibt es aber vorerst. Nach 1,6 km folgen wir dem asphaltierten Weg scharf nach links. Am Waldrand entlang begleiten uns im Sommer saftig grüne Weiden zur Rechten und einzelne Häuser. An der nächsten Kreuzung biegen wir links ab, erreichen Cortil und verlieren bis zur Einmündung in die N689 wieder ein paar Meter. Wir folgen der Nationalstraße nach rechts und erreichen nach zwei Kilometern das Ende dieser Auffahrt in Cours.

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Von kletterkünstler – Wer unter dem Autobahnzubringer hindurch in den engen Taleinschnitt einfährt und die linke der drei Varianten wählt, hat nun die wohl schwerste für Rennräder machbare Rampe hier vor der Brust. Die Rue Hachelette ist nämlich nicht durchgehend asphaltiert. Sie geht am Waldrand genaugenommen in einen sausteilen, schmalen und zuweilen schlammigen Pfad über. Wäre dort nicht gerade ein Fußgänger seines Weges gegangen, hätte der Autor es vielleicht doch einmal versucht. So aber hieß es für ihn gleich gegen den Strom zu schwimmen.
Uns erwartet nun nämlich Extremsport in zweierlei Hinsicht. Dieses eindeutige Schild weist uns eigentlich unmissverständlich daraufhin, dass die Befahrung dieser Straße nur in die entgegengesetzte Richtung gestattet ist. Wir weisen hiermit also deutlich darauf hin, dass die Befahrung auf eigene Gefahr erfolgt! Der Autor hat sich dieser ausgesetzt. Schließlich ist hier meist überhaupt nichts los. Das Risiko war es definitiv wert! Der Belag besteht aus Betonplatten, und gleich zu Beginn fordern uns nahezu 20 % aus dem Sattel. Die folgenden 400 m weisen eine Durchschnittssteigung von über 16 % aus.
Die Häuser verschwinden rasch unter uns und von oben betrachtet gleicht dieser Taleinschnitt, an dessen steilen Hängen die Häuser kleben, einem tiefen und engen Kessel. Der tapfer kämpfende Recke bekommt davon bergauf quetschend freilich nichts mit. In einem nahezu stetigen Rechtsbogen kämpft er mit über 20 % Steigung und der verfluchten Schwerkraft. „Hoffentlich kommt jetzt nicht auch noch ein Auto entgegen“, wird er sich wohl denken.
Nach nur 300 m durchfahren wir die letzte Kurve, erreichen wieder Häuser und müssen uns noch ein paar Meter zusammenreißen. Quetschen, Reißen, noch einmal in den Lenker beißen und voilà, es ist geschafft! Überlebt! Um die nette Aussicht und den eindrücklichen Kesselblick zu erleben, muss man nun auf gleicher Strecke in diesmal legaler Richtung zurückfahren, dabei aber die Bremsen stets gut im Griff haben.
Wer genug hat, folgt nun einfach der Rue d’Embourg nach rechts, passiert dabei die oberen Enden der beiden anderen Monster Hachelette und Ruisseau und trifft nach 600 leichten Metern auf die N689, die wir schräg queren, um der oben beschriebenen Route über die Rue Grady und Rue du Mény in Richtung Hochpunkt zu folgen.

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Pässe in de Nähe

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