Côte de Drolenval (270 m)

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Côte de Drolenval (270 m)
La Saute

Le Pays d'Herve, Vallée de la Vesdre, Wallonien.
Die Côte de Drolenval führt aus dem Tal der Vesdre bei Pepinster durch den namensgebenden Weiler hinauf nach Cornesse. Sie ist wohl eine der schwierigsten Côtes an der Vesdre, wo es zahlreiche steile Anstiege gibt. Ebenso zählt sie neben der Trasenster zu den schönsten in der Umgebung, die den Übergang von den Ardennen zum Pays d’Herve darstellt. Sie muss jährlich von den zahlreichen Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Steven Rooks Classic erklommen werden.

La Saute ist ein kleiner Weiler bei Cornesse, das wiederum oberhalb von Pepinster im Tal der Vesdre liegt. Es handelt sich dabei um eine Sackgasse in die Bergab-Richtung, was heißt, dass man hier erst einmal die zu erklimmende Strecke bergab fahren muss, um in den Genuss dieser Côte zu kommen. Doch das lohnt allemal! Denn auf der gut asphaltierten Abfahrt genießt man einen herrlichen Blick auf das Vallée de la Vesdre. Nach 1 km findet man sich schließlich in einem echten Kleinod aus alten Natursteinhäusern und Natur wieder, oder, wie es der Autor der Beschreibung auf Kuitenbijters ausdrückt, an einem vergessenen Platz der Wallonie oder gar im Paradies. Letzteres ist sicherlich etwas übertrieben. Aber eines ist sicher: Andere Rennradler dürfte man hier höchst selten treffen.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von La Saute1 km92 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Südauffahrt aus dem Vallée de la Vesdre1,2 km135 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Westauffahrt von La Saute  1 km / 92 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Wer sich gerade die Drolenval hoch gequält hat, hält sich oben einfach links in Richtung Friedhof. Dort angekommen geht es links und direkt wieder rechts nach La Saute. Auf der Abfahrt sollte man nun ausgiebig genießen, was man nachher nur noch im Rücken hat, nämlich die Aussicht über das vor allem im Herbst wunderschöne, dann bunt leuchtende, bewaldete Vallée de la Vesdre. 90 Hm tiefer heißt es umdrehen, und die kurze Kletterei kann beginnen.
Die Maximalsteigung steht gleich zu Beginn an und liegt zwischen 14 und 16 %. In einem Rechtsbogen durchqueren wir den kleinen Weiler. Die ersten 400 m sind auch schon die anspruchvollsten. Danach sinkt die Steigung auf angenehmere Werte zwischen 6 und 9 %. Der Weg steigt immerzu durch Weiden hindurch an. Die grasenden und wiederkäuenden Kühe werden sich ihren Teil denken, wenn wir schnaufend oder auch locker souplessierend an ihnen vorbeiziehen. Auch zwei Rehe beobachteten mich bei meiner Klettereinlage.
Nach einem Kilometer ist es dann auch schon vorbei, und wir stehen wieder am Ausgangspunkt. Links gelangt man nun in Richtung Soiron oder Olne, rechts am Friedhof vorbei durch die Ortsmitte von Cornesse hindurch nach Pepinster, wo sich eine Befahrung des Nids d’Aguesse anbietet.
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Highscores

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Südauffahrt aus dem Vallée de la Vesdre  1,2 km / 135 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Los gehts im Tal der Vesdre wenige Kilometer westlich von Pepinster. Kommt man von dorther, so biegt man zu Beginn einer langen Linkskurve, in der die Vesdre überquert wird, rechts in die schmale Rue Vieille Voie de Liège ab. Wir fahren zunächst an einem Waldstück entlang, und die Steigung nimmt kontinuierlich zu. Der zweistellige Bereich ist allerdings schnell erreicht, und quer über den Weg verlaufende Abwasserrinnen und Splitt und Steinchen erschweren die Kletterei bei 13 % Steigung zusätzlich.
Belohnt wird man hier allerdings mit einer wunderbaren grünen Landschaft in idyllischer Umgebung. Doch angesichts der Steigung hat man dafür wohl keinen Blick und keine Gedanken übrig. Wer einmal anhält, kann zwar den Rückblick auf das Tal der Vesdre genießen, wird aber Schwierigkeiten haben, auf dem schmalen, steilen Weg wieder aufs Rad zu kommen. Nach 600 m erreicht man den namensgebenden Weiler Drolenval, und die Steigung sinkt kurzzeitig auf 9 % und damit ausnahmsweise in den einstelligen Bereich. Dort biegt man auch gleich links in eine schmale Gasse ab, die zwischen Häusern mit alten Natursteinmauern hindurchführt.
Es folgt eine enge Kehre, und man sieht das Unheil schon vor sich bzw. steht schon mitten drin. Der Weg steigt nun mit 13 bis 15 % an, und kurzzeitig werden sogar bis zu 20 % erreicht. Hat man diese Mauer überwunden, ist man auch schon oben. An einer Gabelung in Cornesse wird der Anstieg abrupt beendet. Sowohl nach links als auch nach rechts geht es allerdings noch wenige Meter bergan. Laut Kuitenbijters befindet sich der Hochpunkt weiter links an der nächsten Kreuzung direkt am Friedhof auf ca. 270 m Höhe.

Zwar ist der Anstieg recht kurz, doch die durchschnittliche Steigung beträgt immerhin stolze 11,2 %. Zusammen mit dem landschaftlichen Erlebnis im unteren Teil ist diese Côte eine echte Perle in den nördlichen Ardennen bzw. im südlichen Land von Herve.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
paelzman Mail an Absenderohne Zeit23.04.2011
Mika972 Mail an Absenderohne Zeit01.10.2011