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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Côte de Floriheid (465 m)

Auf dem Weg zur Vieille Route de Saint-Vith (während des [[1. quäldich.de-Oktober-Wochenendes in den Ardennen|touren|ein-oktober-wochenende-in-den-ardennen]])

Auffahrten

Von kletterkünstler – Ausgangspunkt ist der Kreisel in Malmédy, in dem die N62, die Avenue Monbijou und die Route de Floriheid aufeinandertreffen. In letztgenannte Straße müssen wir abbiegen. Diese vollzieht direkt eine Linkskurve und anschließend eine Rechtskurve über alte Bahnschienen hinweg. Daher wird es hier kurz ganz schön ruckelig, mal abgesehen von der ohnehin schlechten Straße.
Nun geht es gleich los, und ein Schild warnt uns vor angeblichen 20 %. Auch wenn sich dieser Hinweis wiederholt, ist hier wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken, denn mehr als 11 bis 12 % Steigung werden nirgendwo erreicht, höchstens ganz im Innern einer scharfen Rechtskurve, die nach 400 m durchfahren wird. Sie misst fast 180 Grad, und darauf folgt sofort eine Linkskurve, so dass dabei fast eine S-Kurve herauskommt.
Die Steigung liegt weiterhin meist um die 10 %. Wir durchfahren nun eine länger gezogene Rechtskurve und lassen so langsam die letzten Häuser von Malmédy hinter uns. Blickt man nun nach rechts, so sieht man den Ortskern von Malmédy schon tief unter sich. Auf einer alleeartigen, von Bäumen gesäumten Straße geht es weiterhin mit den bekannten Steigungswerten aufwärts. Erst auf den letzten Metern in Floriheid flacht die Strecke ab. Dort ist dann auf einer Höhe von etwa 465 m das Ende der eigentlichen Auffahrt erreicht.
Hier kann man links auf einem kleinen Weg wieder hinunter nach Malmédy fahren. Geradeaus geht es leicht wellig noch nach Hédomont auf eine Höhe von etwa 490 m.

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Von kletterkünstler – Diese Auffahrt ist nicht so leicht zu finden wie die Standardvariante. Vom Kreisel beim Einkaufszentrum orientiert man sich am besten wie folgt: Avenue des Alliés (N68), Rue Marie-Anne Libert, Rue Martin Legros, Route de Bellevaux, Route de Saint-Vith (diese Straße ist nicht ausgeschildert, es ist aus der beschriebenen Richtung kommend die Straße nach der nach links abzweigenden Unterführung).
Hat man die richtige Straße gefunden, führt diese zunächst einmal mit 5 bis 7 % durch ein Wohngebiet hindurch aufwärts. Langsam nimmt die Steigung auf zweistellige Werte zu. Am Ortsende wechselt der Straßenbelag dann in einen katastrophalen Zustand und nicht nur dadurch, sondern auch durch den immer senkrechter den Hang hinauf führenden Weg wird das Vorankommen erschwert.
In einer Rechtskurve passiert man bei 16 % ein Haus und sieht nun, dass das Beste hier sprichwörtlich zum Schluss kommt. Das ist natürlich Defintionssache, aber auf Quetschfetischisten trifft dies bestimmt zu. 18 bis 21 % zeigt der Radcomputer auf den letzten Metern an. Dann ist es aber geschafft, und in Floriheid biegen wir links ab und erreichen die Hauptstraße.

Wem das hier nun so viel Spaß bereitet hat, dass er am liebsten nochmal möchte, der fährt einfach links wieder hinunter nach Malmédy und wiederholt das Ganze so oft wie er mag. Wem das zu monoton ist, der bedient sich einfach an den vielen anderen Wänden und Mauern in der Umgebung, die mitunter auch eine bessere Aussicht bieten als diese hier, die durch ein Spalier von Bäumen hindurch führt..

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Von kletterkünstler – Neben der extrem steilen Vieille Route de St. Vith ist die Route de Préaix die zweite Unbekannte, die etwas versteckt nach Floriheid hinaufführt. Den Ausgangspunkt im Osten von Malmédy erreicht man entweder über die N62 oder aber verkehrsfrei und entspannt über die RAVeL-Linie 45, einem etwa 21 km langen, sehr schönen Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse zwischen Trois-Ponts und Waimes.
Die ersten 400 m führen zunächst zwischen ein paar Häusern hindurch, dann in ein kleines Waldstück hinein und steigen kaum an. Hinter einer Rechtskurve wird es dann mit Verlassen des Waldes etwas steiler. Durch Buschwerk und saftig grüne Weiden erklimmen wir bei aber noch nicht allzu hoher Steigung den Hang nach Floriheid. Die Auffahrt gestaltet sich auf dem ersten Kilometer landschaftlich wie sportlich wirklich lieblich.
Nach 1,2 Kilometern zweigt links ein Weg zu einem Hof ab. Hier fahren wir nun geradeaus in ein kleines Waldstück hinein, und es wird ernst! Vor uns türmt sich eine bis zu 16 % steile Wand auf. Zu allem Überfluss verwandelt sich der bis dato gute Weg in eine wüste Schlaglochpiste, die darüber hinaus noch ziemlich verschmutzt ist. So erschweren neben der Steigung der bröckelige Asphalt, Steinchen, Splitt, Ästchen, Blätter und gegebenenfalls Dreck von den Feldern bzw. dem leichten Hang zur Rechten das Vorankommen. Bei Nässe entwickelt sich dies zu einer rutschigen Mischung, die den Wiegetritt vermutlich unmöglich macht. Glücklicherweise ist diese in vielerlei Hinsicht gemeine Rampe gerade einmal popelige 100 m lang.
Mit einer Rechtskurve wird es wieder heller um uns herum, und der Weg flacht ab. 400 m später treffen wir auf die Hauptstraße in Floriheid. Wer es deftig mag, fährt nun rechts wieder hinunter nach Malmédy und kämpft sich über die oben beschriebene knackige Vieille Route de St. Vith wieder hinauf.

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