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Côte de Forêt (258 m)

CIMG2836.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Los gehts im nicht sonderlich schönen Örtchen Prayon. Dank einer Zinkfabrik und noch etwas mehr an Industrie, sowie des starken Verkehrs kann es hier insbesondere an windigen Tagen ganz schön staubig zu gehen. Da fragt man sich in einem Wonnemonat wie dem April 2011 schon, was eigentlich schlimmer ist: der Staub oder die Pollen? Ein blaues Schild weist uns auf unser Ziel hin. Schnell verlassen wir den Ort und klettern bei mittleren einstelligen Steigungswerten und einem vorläufigen Maximum von 7 % entspannt aufwärts.
Anders als es an vielen wallonischen Côtes üblich ist, passieren wir den obligatorischen Friedhof hier nicht oben, sondern bereits nach 600 m vor der ersten Spitzkehre. Fortan können wir uns auf die Suche nach lieblicheren Eindrücken begeben, was in dieser Umgebung nicht schwer fallen sollte. Die Steigung bleibt recht konstant und überschreitet die 10 % nie. Einzig der miese Straßenbelag ist ein Minuspunkt und erschwert das Vorankommen doch etwas.
Einige hundert Meter nach der ersten folgt die zweite Spitzkehre. Nun führt das Sträßchen 800 m lang recht gerade zwischen Weiden, einzelnen Baumgruppen und zwei oder drei Höfen hindurch zur dritten Kurve, die es nicht ganz zur Kehre schafft, denn da fehlen ein paar Grad. Kurz darauf folgt aber wieder eine echte Spitzkehre, die letzte dieser Auffahrt. In dieser Kurvenkombination versteckt sich die humane Steigungsspitze. Bei nachlassender Steigung klettern wir nun noch einen Kilometer bis in die Dorfmitte von Forêt.

Dort angekommen führt die Straße auf welligem Terrain über das grüne Plateau weiter zum Croix Renard, wo mit der Côte de Hansez und der Rue Rys des Chenaux zwei weitere Anstiege auskommen. Wer es steiler mag, der kann sich nun zu den Füßen dieser oder anderer nahgelegener Côtes, wie dem Bois d’Olne, der Voie Collas oder der Rue sur Steppes begeben.

Und zum Schluss noch zwei Nachträge:
Kein Friedhof oben auf dem Hügel? Das stimmt wohl doch nicht ganz, denn an der Kirche, die sich hinter dem begrünten Dorfplatz versteckt, erkennt man bei einem Blick in Google Maps oder Earth doch einige Gräber.
Abgesehen von diesen Orten der Stille ist die Côte de Forêt aufgrund des Kontrastes zwischen dem hektischen Treiben im Tal und der Ruhe auf der Hochfläche um Forêt der Mühe wert, die hier eher in der Länge und der Asphaltqualität als in der Steilheit besteht. Also hin da! Die Palmarès werden sich freuen.

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