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Côte de la Ferme Libert (508 m)

Nass ist es hier irgendwie immer

Auffahrten

Von weißdergeier – Von Malmédy kommend biegt man in Bévercé (354 m) links von der N68 auf die Route de la Ferme Libert ab und befindet sich sofort im Anstieg. Am Anfang noch nicht so steil ansteigend (9–10 %), führt die schmale Straße an einer Kapelle vorbei und zwischen einigen Häusern hindurch Richtung Norden. Sobald die Bebauung nach 200 m aufhört, kommt die erste von drei Rampen, die mit bis zu 22 % Steigung bergauf führen.
Nach einer sich ziehenden Rechtskurve wird es für ca. 20 m etwas flacher, bevor die zweite, unangenehmste Rampe folgt. Hat man diese hinter sich gebracht, liegt zur linken das Hotel und Restaurant Ferme Libert & Grand Champ, und man erhält einen tollen Blick über Malmédy und Umgebung.
Nach 100 flacheren Metern folgt die letzte, aber nicht mehr ganz so extrem steile Rampe, bevor man nach 1,3 km auf einer Höhe von ca. 508 m aufhört zu klettern und leicht fallend unter der Autobahn durch auf den Ort Burnenville und die Rennstrecke von Spa-Francorchamps zufährt.
Nicht nur, weil die durchschnittliche Steigung zwischen 11 und 12 % liegt, sondern auch aufgrund der ungleichmäßigen und zum Teil hohen Steigung ist der Berg recht unangenehm zu fahren.

16 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:06:01 | 29.07.2009
weißdergeier
Mittlere Zeit
00:09:14 | 03.10.2016
Troy71
Dolce Vita
00:12:00 | 30.04.2011
avatar2
Von kletterkünstler – Die Auffahrt von Malmédy ist etwas für Abenteuerlustige. Zumindest, wenn diese im Besitz eines Dünnpneuvelos sind. Das ist auch der Grund für die volle Punktzahl bei der Härtebewertung. Ist der Anstieg auf den ersten 600 m schon steil, verliert er anschließend für rund 700 m auch noch seine Asphaltdecke und tauscht diese gegen teils groben Schotter, der eine echte Herausforderung für wagemutige Radler darstellt. Ich hätte es vermutlich gelassen, wäre die einzig vernünftige Option der Weiterfahrt nicht der Rückweg und die Erklimmung der furchteinflößenden Rampe von Bévercé gewesen, auf die ich an diesem höhenmeterreichen Tag nun wirklich keine Lust hatte..

Die Kletterpartie beginnt zunächst ganz harmlos am Abzweig der Rue Outrelepont von der N68 in Malmédy. Wir überqueren die Warche und die schmale Straße türmt sich zwischen den “Häuserschluchten“ vor uns auf. Einstellig wird es auf den folgenden 600 m nicht mehr. Über 12 % erreicht die Steigung schmerzhafte 16, in der Spitze vielleicht auch 18 %. Durch eine S-Kurve hindurch verlassen wir bei rund 13 % Steigung Malmédy.
Kurz darauf möchte die möglicherweise steilste Rampe der gesamten Auffahrt bezwungen werden, wenngleich ich keine 20 % verspürte, was sicher nicht an einer bärenstarken Form lag. Schließlich zweigt linkerhand hinter einem Tor ein Zufahrtsweg zu einem privaten Anwesen ab. Hier flacht das Sträßchen kurzzeitig ab und der Asphalt endet.
Jetzt kann der Spaß beginnen! Eine scharfe, rund 100 Grad beschreibende Linkskurve läutet die 700 m lange Crosseinlage ein. In der Nähe befindet sich übrigens auch der Bikepark von Malmédy und gleich neben uns erkennt man in Google Maps auch sowas wie eine Motocross-Anlage oder ähnliches. Bezeichnend? Irgendwie schon, zumal Absperrgitter und tiefe Furchen bei mir den Eindruck erweckten, hier habe kürzlich eine Autorallye stattgefunden. Zwischen durchfurchtem Waldboden und grobem Schotter gibt es auch annähernd „befestigte“ Abschnitte, nennen wir sie natürliche Pavés. Immerhin steigen die 200 m bis zur nächsten Kehre nur leicht an. Dort können wir dann durchatmen und von einer Bank die Aussicht über Malmédy genießen.
Nun wird es richtig ernst! Bietet uns die Kehre die Möglichkeit, wieder aufs Rad zu steigen, so verlangt die nun folgende schottrige und hochprozentige Rampe im Wald eine Menge Geschicklichkeit, um auch auf diesem zu bleiben. Schließlich trifft von rechts auch noch eine Mountainbike-Route auf unseren Pfad. Gut möglich also, dass wir uns hier auch noch blöde Kommentare anhören müssen.
Nach 1,3 km Kampf gegen dicke Brocken auf oder Wurzelwerk neben dem Weg ist es dann geschafft. Am Ende des Waldes treffen wir wieder auf Asphalt und rollen bei nur leicht bis gar nicht mehr ansteigender Straße nach Bernister hinein. Hier halten wir uns rechts und erreichen am Abzweig des Chemin de l’Eau Rouge den höchsten Punkt. Hierauf beziehen sich auch die Höhenmeter- und Kilometerangaben. Der offizielle Hochpunkt der Ferme Libert hingegen liegt noch 1,2 km weiter in Richtung Bévercé und auf dem gleichen Höhenniveau.

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