Côte de Lincé (284 m)
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Côte de Lincé (284 m)
Côte de Picopre
Ardennen, Wallonien.
Diese Côte führt von der N678 nahe Chanxhe im Tal der Ourthe hinauf in das namensgebende Dorf Lincé, das im Ersten Weltkrieg durch ein Massaker des deutschen Heeres traurige Berühmtheit erlangte.
Es gibt zwei Varianten, eine leichte und eine steilere mit einer Maximalsteigung von 20 %, die aber zur Zeit (Stand Juli 2011) wegen Bauarbeiten gesperrt ist. In unmittelbarer Nähe findet man mit der Côte de Sprimont einen bekannten Hügel des Frühjahrsklassikers Liège–Bastogne–Liège sowie deutlich lohnenswertere Anstiege in den Tälern von Ourthe und Amblève, wie die Côte des Chambralles oder die Côte dOneux.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler 

Liste der Auffahrten
| Südwestauffahrt vom Carrière de la Préalle | 2,8 km | 145 Hm | ![]() | ![]() |
| Süwestauffahrt von Chanxhe (Côte de Picopre) | 3,1 km | 164 Hm |
Südwestauffahrt vom Carrière de la Préalle 2,8 km / 145 Hm

Los geht es am Carrière de la Préalle, einem der vielen Steinbrüche in der Gegend. Hier wird Granit abgebaut. Wir verlassen die N678 an dieser Stelle in Richtung Lincé und werden an einem Werktag möglicherweise gleich mal eingestaubt. Wer von Chanxhe an der Ourthe ab kommt, hat bis hierher übrigens schon 50 Hm überwunden. Die Straße taucht nach Passieren des Steinbruchs gleich in den Wald ein. Die Steigung liegt meist zwischen 5 und 7 %.
Haben wir das Waldstück hinter uns gelassen, versüßen zwei Kehren die Auffahrt. Einzelne Häuser stehen am Wegesrand, ansonsten säumen Felder, Weiden und Wiesen die – typisch wallonisch – grobe Straße. Bei der angenehmen Steigung bleibt Zeit, die Landschaft näher zu betrachten.
Nach 2,3 km ist Lincé erreicht. Wer zur Côte de Sprimont möchte, fährt rechts und passiert in der folgenden kurzen Abfahrt ein hübsches kleines Schlössschen, das Château de Lincé. Alle anderen halten sich links, werden im Ortskern noch einmal mit einer höheren Steigung konfrontiert und erreichen am Kreisel schließlich das Ende der Auffahrt.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler 







