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Côte de Romsée (244 m) Bois de Beyne, La Haie des Loups

CIMG3538.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Ausgangspunkt ist, wie bei der Haute Folie, der Kreisel unter der TGV-Trasse. Wir folgen zunächst 200 m der Hauptstraße in Richtung Romsée und biegen schließlich in die Rue du Cimetière ab. Hier beginnt die Zeitmessung und somit der eigentliche Anstieg. Vom Ufer der Vesdre und somit aus dem Zentrum von Vaux-sous-Chèvremont kommend hat man bis hierher 15 harmlose Höhenmeter überwunden.
Dies ändert sich nun. Nach Passieren des Friedhofs begrüßt uns ein freundliches 18-Prozent-Schild, und die sind nicht übertrieben. Zu Späßen ist man hier im Rampenmekka Vaux-sous-Chèvremont nicht aufgelegt. Zwischen den Häusern hindurch führt uns der Weg nun immer steiler nach oben. Bei der Kreuzung mit der Rue des Anglais, wo es links zum Bois de Beyne geht, stemmt sich uns die mit bis zu 20 % härteste Rampe in den Weg.
Doch durchatmen kann man noch nicht, denn noch ist ein Kilometer und damit mehr als die Hälfte zu absolvieren. Nach einem kurzen, flacheren Stück sehen wir uns wieder mit knapp zweistelligen Steigungswerten konfrontiert. Der Hohlweg ist zudem typisch wallonisch, also nicht in bestem Zustand. Hat man die Muße sich umzudrehen, so wird man mit einem Blick über Lüttich belohnt. Am Ende lassen 15 % die Waden nochmal ordentlich brennen.
In Romsée angekommen halten wir uns links und anschließend rechts. So erreichen wir die N621. Links gelangt man nun in das Zentrum von Romsée, wo wir an der Hauptkreuzung die Passmarke im Tourenplaner setzen. Hier enden jedoch nur die beiden Auffahrten von Vaux-sous-Chèvremont über die N621 und diejenige von Brouck.

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Von kletterkünstler – Die nackten Zahlen lassen zunächst auf eine enigermaßen entspannte Auffahrt hoffen, doch diese Hoffnung wird schnell zunichte gemacht. Dieser Anstieg ist einer der hinterhältigeren und tückischeren, da er nach lockerem Beginn und zwischenzeitlicher Abflachung nach oben hin immer steiler wird.

Ausgangspunkt ist ein Kreisel in einem Wohngebiet von Vaux-sous-Chèvremont, wo die Rue Haute Ransy, die Rue Joseph Woussen und die Rue Joseph-Jean Merlot aufeinandertreffen. Wir folgen der Rue Haute Ransy in östliche Richtung und gewinnen bis zu einem schmalen Eisenbahnviadukt 10 Hm. Dahinter biegen wir rechts ab und verlassen den Ort bei angenehmen Steigungswerten.
An einer Gabelung halten wir uns links. Geradeaus gelangt man über ein enges, steiles und holpriges Sträßchen zur oben beschriebenen Variante. So würde man sich deren 20-Prozent-Rampe hinter dem Friedhof sparen, doch unsteil ist auch der Chemin de la Croix Noir nicht.
Wir klettern zwischen den Weiden hindurch weiter aufwärts. Die Steigung pendelt zwischen 5 und 8 %. Zu ein paar Häusern hin fällt sie kurzzeitig ab. Dabei verliert man aber kaum an Höhe. Nun wähnt man sich angesichts der folgenden flachen 800 m zunächst noch in Sicherheit. Mit Erreichen des Waldes wird man aber eines Besseren belehrt und vielleicht ein wenig in Demut versinken. Die letzten 600 m weisen durchgehend zweistellige Prozentwerte auf. Das Maximum liegt bei knapp über 20 %, und durch den leicht kurvigen Verlauf ist die Strecke nicht einsehbar. So wird die eventuelle Hoffnung auf Besserung in Form von Abflachung nach jeder Kurve erneut zerstört, und so stellt sich schon bald Resignation ein.
Ist Romsée erreicht, so ist es geschafft. An der T-Kreuzung können wir bei einer eventuellen Pause erst einmal kräftig durchatmen. Das Ende befindet sich linkerhand an der Vorfahrtsstraße. Folgt man dieser nach rechts, gelangt man an die zentrale Kreuzung des Ortes und von dort z.B. hinunter nach Prayon oder Vaux-sous-Chèvremont, um gegebenenfalls die nächste Mauer in Angriff zu nehmen.

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Von kletterkünstler – Die Rollerauffahrt nach Romsée beginnt am Ortsende von Prayon im industriell geprägten Tal der Vesdre wenige Kilometer vor deren Mündung in die Ourthe vor den Toren Lüttichs. Die Rue de Romsée führt gleich in den Wald hinein. Parallel zu unserer Route lockt die Côte du Haras Freunde des Dickpneuvelos. Der Autor dieser Zeilen versuchte sich unwissend über die Wegbeschaffenheit daran und gelangte über eine zunächst bröckelige und dann schlammige Abkürzung zur Hauptstraße nach Romsée. Tja, hätte er sich sparen können, wenn er die kurze Beschreibung gelesen hätte. Zumindest aber die ersten paar hundert steilen Metern schauten in der Satellitenansicht asphaltiert aus.
Die Straße führt nun über einen Kilometer nahezu schnurgerade mit popeligen Steigungswerten zwischen 2 und 4 % durch den Wald. Dann erreichen wir in einem Kreisel bereits die ersten Häuser von Romsée. Bei weiterhin angenehmer Steigung zwischen 4 und 6 % pedalieren wir abwechselnd zwischen Häusern und Bäumen kleiner Waldstücke hindurch. Die Straße wir nun auch kurviger und damit abwechslungsreicher.
Nach zwei Kilometern zweigt links ein zunächst kurz abfallendes und dann steiles Sträßchen zum Hochpunkt der Haute Folie ab. Hier kann man auch zur N621 abkürzen und weitere knackige Rampen wie den Chemin de la Lemmetrie oder die oben beschriebenen Rue Bois de Beyne und Rue Haie des Loups ansteuern. Nach insgesamt 3,8 lockeren Kilometern erreichen wir die zentrale Kreuzung in Romsée und damit das Ende dieser Auffahrt.

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