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Côte de Sainte-Walburge (195 m)

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Von kletterkünstler – Der Montagne Sainte-Walburge beginnt in der Nähe des Bahnhofs Liège-Palais an der Place Hocheporte. Es ist die mittlere Straße in nordöstliche Richtung, zwischen Rue de Campine und Rue de l’Académie gelegen. Zunächst noch moderat steigt die Straße mit Passieren eines hübschen, altehrwürdigen roten Gebäudes, Heimat des Collège des jésuites anglais, langsam stärker an. Die breite, mittelstreifenlose und ganz gut asphaltierte Straße wird von typisch wallonischen Häusern flankiert. So geht es eine Weile mit bis zu 10 oder 12 % geradeaus. In einem Rechtsbogen wird das Maximum von rund 13 % erreicht.
Kurz darauf geht es in eine Linkskurve und rechtsseitig wird die Szenerie etwas grüner. Die Steigung nimmt nun deutlich ab. Von rechts mündet die Rue Pieurreuse bzw. der Chemin de la Citadelle ein. Wir befinden uns also am Rande der ehemaligen Zitdalle, auf deren Gelände heute ein Krankenhaus steht. Der Rest ist schnell erzählt. Wir halten uns immer geradeaus, was auch den Verlauf der Straße beschreibt. Die Steigung ist nur noch minimal. Nach Passieren einer größeren Kreuzung, an der es rechts zum Friedhof von Sainte-Walburge, dem Autobahnanschluss und dem Hochpunkt Haut-des-Tawes geht, erreichen wir den höchsten Punkt dort, wo die Rue Jambe de Bois und die Rue Bontemps einmünden.
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Von kletterkünstler – Die berüchtigte, aber den meisten Radsportlern wohl unbekannte Rue Pierreuse zweigt hinter dem Palais des princes-évêques nur ein paar Schritte vom Bahnhof Liège-Palais entfernt, von der Rue du Palais ab. Auf der anderen Seite des fürstbischöflichen Palastes liegt die Place Saint-Lambert, auf der alljährlich der traditionsreiche Radklassiker Lüttich–Bastogne–Lüttich startet und auch schon die Tour de France zu Gast war. Wir befinden uns hier also im Herzen Lüttichs am Rande der durchaus sehenswerten Altstadt. Unweit der Rue Pieurreuse kann man auch die Sehenswürdigkeit Lüttichs schlechthin erklimmen, den Montagne de Bueren, eine schnurgerade Treppe, welche 374 Stufen zählt. Viel Spaß! Belohnt wird man mit einem tollen Blick über die Stadt an der Maas.

Nun aber zum Wesentlichen. Die Rue du Palais ist eine Einbahnstraße, die von Radfahrern aber in beide Richtungen befahren werden darf, obwohl sie sehr eng und hier nicht wenig los ist. Im Gegensatz zur Rue Pierreuse ist diese asphaltiert. Mit dem Abbiegen rumpeln wir über grobes Kopfsteinpflaster. Zunächst folgen wir noch korrekt der Einbahnstraße, die hier aufwärts ausgewiesen ist. Steil ist es von Anfang an, aber es wird noch steiler. Wir klettern auf ein Haus mit einer bemalten Wand zu, tauchen anschließend in die Straßenschluchten ein.
Bereits mit dreizehnprozentiger Steigung erreichen wir den Abzweig der Rue Volière, durch die man am Bahnhof vorbei zum Ausgangspunkt des Montagne Sainte-Walburge gelangt. Jetzt ist es vorbei mit der Regelkonformität. Fortan bewegen wir uns gesetzeswidrig gegen die Einbahnstraße. Bei bis zu 15 % Steigung und rumpeligem Kopfsteinpflaster macht das Spaß! Ich versuchte vom Gewissen geplagt so schnell wie möglich aufwärts zu stürmen. Zeitweise wich ich auf den schmalen Gehweg aus. Unterwegs war ich übrigens an einem Sonntag. An einem anderen Tag sollte man wohl auch besser nicht mit dem Rennrad durch Lüttich fahren, jedenfalls keine komplette Tour in der Stadt planen.
Unterwegs zweigt die Straße Au Péril ab, die nach ein paar Metern zur Treppe wird und zum Ende des Montagne de Bueren und weiter zur Zitadelle und dem Monument au 14ème Régiment de Ligne führt. Nach sechshundert regelwidrigen und sehr steilen Metern ist es geschafft. Wir biegen links und kurz darauf rechts in den Montagne Sainte-Walburge ab. Der pupsige Rest ist bekannt.
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Von kletterkünstler – Das holprige Kopfsteinpflaster der Rue Naniot erlangte im Jahre 2016 Berühmtheit, als die Organisatoren des altehrwürdigen Frühjahrsklassikers Liège–Bastogne–Liège sich etwas Besonderes einfallen ließen und diese bis zu 15 % steile Rampe in das Finale unmittelbar vor dem finalen Aufstieg nach Ans einbauten. Leider blieb es bislang bei diesem einen Mal. Spannender machte es das Rennen schon und die Bilder waren durchaus spektakulär. Die Straße liegt neben dem Parc Naimette-Xhovémont am Randes der Quartiere Sainte-Marguerite und Sainte-Walburge zwischen der Innenstadt und Ans. Auf der anderen Seite des Parks locken die Rue Naimette mit einem extrem groben Knüppelpflaster (500 m, 48 Hm) und die ndash; wie so viele Straßen in Lüttich – ebenfalls gepflasterte Rue Xhovémont (700 m, 73 Hm).

Die Rue de Hesbaye ist eine Einbahnstraße. Wer aus westlicher Richtung beispielsweise die N3 von Ans hinuntergerollt kommt, folgt an einer Gabelung zunächst der Rue Eugène Houdret, biegt an der nächsten Kreuzung links und schließlich nochmal links ab. Nach wenigen Metern führt die Rue Naniot dann nach rechts weg. Sogleich wird es holprig und bald auch steil. Während es links zunächst an einer Parkanlage vorbei geht, die entsprechend grün ist, begleiten uns rechter Hand bereits Häuser, die dann bald auch beidseitig der Straße stehen, ehe es rechter Hand kurz grün wird.
Maximal müssen rund 15 % auf dem unruhigen Untergrund flämischer Art weggequetscht werden. Bon courage! Glücklicherweise ist das ganze Gedöns ja nur kurz. An der Église Sainte Julienne, wo der Boulevard Léon Philippet respektive Boulevard Jean-Théodore Radoux kreuzen, geht das Kopfsteinpflaster in Asphalt über und auch die Steigung erreicht in der Folge nur noch maximal sieben Prozent. An der Einmündung in die Rue du Sergent Merx ist die Steigung eigentlich beendet, doch verlängern wir sie noch um vierhundert quasi fast flache Meter, da sich an der nächsten Kreuzung im Tourenplaner ein Wegpunkt befindet und das die Lokalisierung massiv erleichtert.
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