Decke Tönnes (520 m)

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Decke Tönnes (520 m)

Eifel, Ahrgebirge, Nordrhein-Westfalen.
Auf der Passhöhe (Achtung die Radschilder weisen in die falsche Richtung).
Der Name Decke Tönnes (Tönnes = Toni = Antonius) kommt von einer Heiligenfigur in einer kleinen Kapelle kurz unterhalb der höchsten Stelle der L234 direkt rechts neben der Straße.
Eine Tafel an der Kapelle informiert: „Die in diesem Kapellchen stehende Holzfigur des heiligen Antonius von Ägypten wird daher ‚Decke Tönnes’ genannt, weil sie überlebensgroß ist und, bevor die Kapelle um 1900 errichtet wurde, frei auf einem hohen Sockel stand. Der Sage nach soll ein Handelsjude oder ein Bauer aus der Umgebung die Kapelle als Erfüllung eines Gelübdes erbaut haben. Nach Angaben des Restaurators Brühl, der vor einigen Jahren die Plastik im Auftrage der Pfarre Effelsberg aufarbeitete und fehlende Teile ersetzte – die linke Hand mit der Bibel und den Hirtenstab mit den beiden Glöckchen – wurde sie im späten Mittelalter (15./16. Jahrhundert) wahrscheinlich im Kloster Steinfeld erbaut. ...”

Bekannt ist der Decke Tönnes auch wegen eines Ultramarathons für Läufer, der als „Quasselmarathon” einzuordnen ist.
Für Radfahrer aus Euskirchen und Umgebung ist der Decke Tönnes ein oft gewählter Einstieg in die Eifel. Gerne wird er auch mit dem Steinbachtalsperrenanstieg kombiniert, wobei man dann allerdings nur den Schlussanstieg des Decke Tönnes fährt.

Diese Beschreibung entstand unter Mithilfe von VeloqX.
Für die Beschreibung danken wir hschillo Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südwestanfahrt über Rodert6,7 km277 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Westanfahrt von Bad Münstereifel6,3 km259 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne

Südwestanfahrt über Rodert  6,7 km / 277 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestanfahrt über Rodert
Der Anstieg beginnt in Bad Münstereifel unter der Brücke der B51. Schon nach wenigen Höhenmetern geht es wieder leicht abwärts, bevor der Hauptanstieg zum Decke Tönnes in einer 90-Grad-Kurve auf 280 Metern beginnt. Die ersten 200 Meter sehen nicht sehr steil aus, weisen aber fast 10 % Steigung auf. Der nächste halbe Kilometer führt am Schleidtal vorbei, wo man den Ausblick genießen kann, da es nicht bergauf geht. Nach weiteren 400 Metern erreicht man den Abzweig nach Rodert, welchen wir bei dieser Anfahrt nehmen. Mit 6 Steigungsprozenten geht es in Richtung der ersten und einzigen Serpentine. Kurz nach der Kurvenmitte flacht die Steigung der Serpentine (9 %) deutlich ab. Wer bis jetzt problemlos den Anstieg hochkam, wird keine Probleme mehr bekommen. Für die anderen warten nochmals zwei kurze, aber harte Steilstücke mit 10 % Steigung.
An der Kreuzung in Rodert biegt man links ab. Wem sein Rennrad was wert ist, der dreht nach 700 Metern und weiteren 30 Höhenmetern um, denn das letzte Stück führt leider über einen Waldweg. Um es kurz zu machen: Im Wald warten noch zwei Anstiege, ein langer, der auf die Höhe von 530 Metern führt, und ein darauffolgender kurzer, welcher zum eigentlichen Pass Decke Tönnes an der L234 führt und auf 520 m Höhe liegt.
Für die Beschreibung danken wir VeloqX Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
VeloqX Mail an Absenderohne Zeit14.07.2008
VeloqX Mail an Absenderohne Zeit13.02.2009
Chris67 Mail an Absenderohne Zeit11.04.2011

Westanfahrt von Bad Münstereifel  6,3 km / 259 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Bad Münstereifel
Die Westanfahrt gleicht bis zum Abzweig nach Rodert der Südwestanfahrt. Diesmal wird der Abzweig nicht beachtet, wir bleiben bis zum Gipfel auf der L234.
Die Steigung legt nun etwas zu, bleibt aber durchweg human. Die Steigung legt sich schon bald wieder. Auch die nächsten 2 bis 3 km scheinen nicht wirklich eine Abwechslung zu bieten, aber nach 2 km, auf einer Höhe von 410 m, geht es wieder stetig bergauf, und das bis zur Passhöhe. Dabei durchfährt man sogar eine Kehre. Bei Kilometer 4,3 befindet sich der Abzweig zur L498 (nach Scheuren), wir nehmen ihn nicht und folgen weiterhin dem Straßenverlauf. Hier ist auch die Stelle, an der man zum Decke Tönnes stößt, sollte man vorher den Anstieg von der Steinbachtalsperre gefahren sein.
Die nächste langgezogene Kurve ist auch die letzte des Anstiegs, bis zu ihr geht es noch gemächlich hoch. Hinter dieser Kurve wird es jedoch noch ein letztes mal steil mit bis zu 8 %. Die Passhöhe ist an dem Bushaltestellenschild „Decke Tönnes” erreicht. Insgesamt handelt es sich um einen echten Rollerberg.
Für die Beschreibung danken wir VeloqX Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Günni0808 Mail an Absender0 h 17 m 26 s25.08.2011
Mittlere Zeit: Harald der Graue Mail an Absender0 h 18 m 36 s22.05.2004
Langsamste Zeit: 0 h 26 m 20 s31.05.2009