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Degollada de los Granadillos (434 m) Mirador de Fenduca

P1040870.

Auffahrten

Von DE – Wir beginnen die Auffahrt im Zentrum von Pájara direkt an der Kirche. An der T-Kreuzung folgen wir der Wegweisung nach Betancuria und verlassen auf der FV-30 über eine Doppelkurve leicht ansteigend den Ort. Bald fahren wir durch endlose Lavafelder. Im stetigen Wechsel kurvt die gut ausgebaute Straße über Bergrücken und leicht eingefräste Täler, die vom östlich gelegenen Gipfel der Fenduca (609 m) hinabziehen. Die Steigung erreicht nur zweimal knapp 8 %, liegt aber meist deutlich darunter. Wir können also ein recht flottes Tempo anschlagen und die immer weiter werdenden Ausblicke genießen. Bei Kilometer 4 beginnt die in der Passbeschreibung erwähnte Straßenbegrenzung mit den weißen Steinquadern. War es bis hierhin eine profane, rostige Leitplanke, so begleiten uns die schneeweißen Steine nun die nächsten 4,5 km. Von weitem schon sieht man das weiße Portal am höchsten Punkt, und schon bald sind wir oben.

Die Aussicht ist toll, allerdings kann einen hier oben der Nordost-Passat, wenn er heftig weht (das schreibe ich aus eigener Erfahrung), fast umpusten. Ein Schild bittet darum, die hier zahlreich herumwuselnden Erdhörnchen nicht zu füttern. Es sind „Neozoen”, also hier nicht heimische Tiere, die irgendwann auf die Insel eingeschleppt wurden und sich stark vermehrten. Sie stehen in dem Ruf, die spärliche Vegetation auf Fuerteventura zu schädigen und sind auch in den Touristenorten schon zur Plage geworden. Aber sie sind so putzig, dass wohl die meisten die „Bitte nicht füttern”-Schilder ignorieren. Fotografieren und filmen darf man natürlich.

Danach geht es flott hinab nach Vega de Río Palmas und weiter nach Betancuria, mit Möglichkeiten einzukehren und Wasser zu tanken.

15 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:16:50 | 06.01.2018
bernd1234567
Mittlere Zeit
00:20:29 | 14.11.2017
thelina
Dolce Vita
00:23:01 | 20.08.2019
roadrunner06
Von DE – Der eigentliche Anstieg beginnt im kleinen Ort Vega de Río Palmas 4,5 km südlich von Betancuria. Hierher kommen wir zwangsläufig, wenn wir vom Inselnorden auf der FV-30 über den Mirador de Guize y Ayose zuerst steil hinab nach Betancuria und dann ständig mit leichtem Gefälle nach Süden gefahren sind. Die Kirche direkt an der Straße markiert den Beginn des leichten Anstiegs.
Zunächst geht es 1,5 km flach dahin, danach immer bei 4 bis 7 % locker hinauf. Rechts unter uns liegt der Barranco de las Peñitas mit dem Stausee Presa de las Peñitas, unterhalb dessen Staumauer in der Kapelle Ermita de la Peña die berühmte, nur 23 cm große Alabastermadonna der Inselheiligen Virgen de la Peña zu bewundern ist (Wandertipp für den Ruhetag).
Bald begleiten uns die fotogenen weißen Steinquader der Straßenbegrenzung zum ersten Aussichtspunkt an einer Kurve: Kurzer Fotohalt , dann locker die restlichen zwei Kilometer weiter gekurbelt bis hinauf zum Scheitelpunkt mit der grandiosen Aussicht bis zum Atlantik. Wir genießen den Panoramablick, beachten ganz brav das Schild „Erdhörnchen bitte nicht füttern” (siehe Bemerkung im Anstieg von Pájara) und machen Fotos von den putzigen Tierchen. Dann folgt eine Genussabfahrt nach Pájara, wo mehrere Einkehrmöglichkeiten zu einem Imbiss oder Cafe solo einladen.

6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:14:18 | 20.08.2019
roadrunner06
Dolce Vita

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