Der Wiedig (372 m)

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Der Wiedig (372 m)

Bergisches Land, Nordrhein-Westfalen.
Schokoladenseite Gimborns, Schlossteich, Schlosskirche und Schloss der Grafen von Schwarzenberg.
Der Wiedig (Gemeinde Marienheide, Oberbergischer Kreis), in einigen Karten auch weiblich „die Wiedig” genannt, ist eine bewaldete Bergkuppe des Höhenzuges zwischen dem oberen Lindlarer Sülz- und dem Gimbachtal, bzw. dem Leppetal. Westlich des Wiedig liegt als nächste Kuppe der Steinberg (376 m). Letzterer ist nicht identisch mit der nur wenige Kilometer entfernten Kuppe mit gleichem Namen bei Dellweg (Wipperfürth).
Zwischen beiden Kuppen befindet sich eine Sattelmulde (360 m), durch die schon früh eine Wegverbindung zwischen dem Leppe- und dem Sülztal bestand. Diese Verkehrsverbindung spielte vermutlich früher eine wichtigere Rolle bei der Industrialisierung des Oberbergischen, insbesondere der Gegend des Leppe- und des Gimbachtals. Die Verhüttung von Eisen lässt sich hier seit dem Mittelalter nachweisen. Dabei wurde die Wasserkraft der zahlreichen Bäche der Gegend zum Schmieden des Metalls und die dichte Bewaldung der Region für Holzgewinnung zur Befeuerung der Schmelzöfen genutzt. Ein historisches Wegkreuz, wie man es häufig im Bergischen antrifft, zeugt noch heute von der langen Existenz des Überganges.
Kurz unterhalb des Sattels befindet sich das Forsthaus Kümmel als hübsches Anwesen, sowie das Uhu-Haus, das wie Schloss Gimborn heute von der International Police Association (IPA) als Tagungs- und Freizeitstätte genutzt wird. Einige zum Teil schon historische Wanderwege verlaufen über den Sattel, weshalb man häufig Wanderer in dieser Gegend antrifft, die im Bereich des Sattels ihre Fahrzeuge parken.
Berühmte Söhne dieser Gegend waren Adolf Graf von Schwarzenberg (1551–1600), ein bedeutender Feldherr in den Türkenkriegen des ausgehenden 16. Jahrhunderts, sowie Adam von Schwarzenberg, (1583–1641), ein einflussreicher Berater des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg und Herrenmeister des Johanniterordens der Balley Brandenburg. Beide wurden auf Schloss Gimborn am Fuße des Wiedig geboren.
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Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Gimborn1,4 km107 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne
Nordanfahrt von Leiberg1,2 km70 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Südostanfahrt von Gimborn  1,4 km / 107 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Gimborn
Vom Leppetal aus über die Leppestraße (L97) kommend biegt man der Ausschilderung folgend zwischen Karlsthal und Jedinghagen in das Gimbachtal ein. Nach 750 m erblickt man rechts die seit 1892 bestehende alte Sägemühle von Gimborn, in der heute Pferdekoppelzäune hergestellt werden.
Nach insgesamt einem Kilometer auf sanft ansteigender Straße hat man Schloss Gimborn erreicht. Unmittelbar hinter dem Schloss fährt man auf der Schlossstraße direkt auf das Schlosshotel Gimborn zu, einem Fachwerkbau mit gut besuchter Straßenterrasse. Rechts geht es nach Marienheide-Dürhölzen, zum Wiedig hingegen fährt man links über die Naturparkstraße am Parkplatz vorbei über holprigen Asphalt in den Wald hinauf. Kurz nachdem man den Waldrand erreicht hat, erblickt man rechts ein historisches Heiligenhäuschen aus Sandstein. Nun geht es am Ortsausgangsschild vorbei, über einige sanfte Kurven gemäßigt mit einer mittleren Steigung von 6,5 % und maximalen Steigung von 7,5 % durch einen lichten Mischwald 1,4 km hinauf.
Kurz vor dem Erreichen des Sattels erblickt man das Forsthaus Kümmel und das Uhu-Haus.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
_allez_ Mail an Absenderohne Zeit30.10.2011

Nordanfahrt von Leiberg  1,2 km / 70 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Leiberg
Leiberg erreicht man am besten aus dem Sülztal über Vorder-Hintermühle und Beernberg, oder über eine aussichtsreiche Fahrt über den Steinberg von Ober Dierdorf oder Dohrgaul kommend. Das Sülztal herauf auf direktem Wege von Hintermühle nach Leiberg kann man nur über einen landwirtschaftlichen Fahrweg mit dem Mountainbike befahren.
Der Aufstieg stellt mit durchschnittlich 6 % keine besondere Herausforderung dar. Über zwei Serpentinen, eine befindet sich im Ort Leiberg, die zweite etwa auf halber Strecke, ist der Sattel schnell erreicht. Die maximale Steigung von annähernd 9 % im Kurvenbereich der zweiten Serpentine ist schnell überwunden.
Das Forsthaus Kümmel mit dem Uhu-Haus befindet sich wenige Meter unterhalb des Sattels in Richtung Gimborn.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
sugu Mail an Absenderohne Zeit17.09.2010
Sebplanet Mail an Absenderohne Zeit02.04.2011
_allez_ Mail an Absenderohne Zeit07.08.2011