Dernauer Weinberg (265 m)

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Dernauer Weinberg (265 m)

Eifel, Ahrgebirge, Unteres Ahrtal, Rheinland-Pfalz.
Blick über den Dernauer Weinberg ins untere Ahrtal.
Im unteren Ahrtal hat sich der Fluss, bevor er zwischen Sinzig und Remagen in den Rhein mündet, ein tiefes Tal ins Ahrgebirge, das geographisch zur Eifel gehört, gegraben. Die steilen Südhänge am Nordufer der Ahr werden zum Weinbau genutzt, so dass man, fährt man das Tal zwischen Altenahr und Bad Neuenahr-Ahrweiler, fast ständig von Weinbergen begleitet wird; es ist ein beeindruckender Anblick, wie sich die Reben die steilen Hänge hinauf ziehen.
Diese Weinberge werden natürlich von einer ganzen Reihe von Wirtschaftswegen durchzogen, einen richtigen Übergang hinauf auf das Hochplateau zwischen Ahrtal und Meckenheim bei Bonn gibt es – neben der stark befahrenen Bundesstraße über die Kalenborner Höhe – jedoch nur bei Dernau. Hier führt sowohl eine Hauptstraße durch den Weinberg hinauf nach Esch, als auch eine wesentlich steilere, kaum bekannte Nebenstrecke.
Streng genommen handelt es sich dabei natürlich um zwei separate Hochpunkte, der Einfachheit halber haben wir uns jedoch entschlossen, sie in einer Beschreibung zusammenzufassen (zumal sie relativ exakt die gleiche Höhe aufweisen).
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Auffahrt von Dernau über Hauptstraße nach Esch  2,8 km / 144 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von Dernau über Hauptstraße nach Esch
Ausgangspunkt dieser Auffahrt ist die Kreuzung der B267 (auch „Rotweinstraße” genannt) mit der K35, in Fahrtrichtung ahraufwärts nach Altenahr kurz hinter dem Ortsausgang von Dernau. Man biegt hier auf die K35 ein; die Ausschilderung weist Grafschaft-Esch aus.
Der Anstieg beginnt nun recht sanft auf den ersten Metern, zieht dann jedoch erstmal auf Steigungen zwischen sechs und acht Prozent an. Rechts und links der Straße befinden sich die Weinreben, und bald darauf eröffnet sich nach rechts ein schöner Ausblick über Dernau und das sich weiter Richtung Rhein ziehende Ahrtal. Kurzzeitig wird die Straße wieder etwas flacher, eine Kombination von mehreren Kurven kündigt dann jedoch den steilsten Abschnitt der Strecke an. In der einzigen Serpentine, die nach etwa 1,5 km erreicht ist, erreicht man gleichzeitig auch das Steigungsmaximum, das so gerade im zweistelligen Bereich liegen dürfte.
Nach weiteren 300 m lässt die Steigung deutlich nach. In einer sanften Linkskurve liegt nun auf der rechten Seite ein Parkplatz mit Aussichtspunkt; es lohnt sich, hier kurz anzuhalten, denn der Ausblick hinab ins Ahrtal und hinüber zu den Eifelbergen auf der anderen Talseite ist grandios und auch verantwortlich für die drei Schönheitssterne.
Das verbleibende Stück bis zum Hochpunkt auf etwa 265 m ist nur mäßig steil und unspektakulär, ebenso wie der Hochpunkt selbst, der erreicht ist, wenn die Straße deutlich schmaler wird. Von hier aus sind es noch etwa 1,5 flache bis leicht abfallende Kilometer bis nach Esch.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.dr dave Mail an Absender0 h 07 m 15 s19.09.2009
2.Trekracer Mail an Absender0 h 10 m 14 s08.09.2009
Speedboy Mail an Absenderohne Zeit14.08.2011
hschillo Mail an Absenderohne Zeit20.08.2011
frankazis81 Mail an Absenderohne Zeit17.06.2011
FLIPPO Mail an Absenderohne Zeit11.06.2011
sugu Mail an Absenderohne Zeit22.08.2010
BergkönigDerHerzen Mail an Absenderohne Zeit10.09.2006
steilerik Mail an Absenderohne Zeit12.08.2010
pmahl Mail an Absenderohne Zeit22.05.2012

Auffahrt von Dernau auf der Nebenstraße  2,1 km / 140 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von Dernau auf der Nebenstraße
Diese Variante durch den Dernauer Weinberg führt über einen für den Durchgangsverkehr gesperrten Wirtschaftsweg; er weist jedoch eine hervorragende Asphaltqualität auf und stellt damit – zumindest was den Untergrund betrifft – den hochmotivierten Rennradler vor keine unlösbare Aufgabe. Von den 2,1 km Länge sind jedoch eigentlich nochmal die ersten paar Meter durch den Ort, sowie letzten 500 flachen Meter abzuziehen, so dass wir auf eine zweistellige Durchschnittssteigung kommen. Das steilste Stück dürfte so 16 bis 18 % haben.
Um diesen Anstieg zu finden, biegt man von der Durchgangsstraße, der B267, nach Dernau in die Bachstraße ein. Dieser schmalen Gasse folgt man zunächst bis zur Kirche, dann fährt man geradeaus weiter den Hang hinauf. Noch zwischen den letzten Häusern von Dernau zieht die Steigung auf 12–13 % an und lässt nun auf dem folgenden Kilometer nicht mehr nach.
Einige kleinere Wirtschaftswege zweigen jetzt von der Straße ab (oder kreuzen die Straße mittels einer 270-Grad-Kurve mit Brücke), wir bleiben jedoch immer auf dem breitesten Weg. Rechts befindet sich Wald, links die Weinreben, und nach einer ersten steilen Kehre (hier wird das oben erwähnte Steigungsmaximum erreicht) tauchen wir ganz in den Wald ein. Es folgt eine zweite Kehre im Wald, ähnlich steil wie die erste, dann flacht die Straße jedoch langsam ab.
Mit Ende des Waldes ist man auf dem Hochplateau angelangt. Nach etwa 500 Metern trifft man auf die von Marienthal kommende (weiter unten beschriebene) Variante und hat den höchsten Punkt erreicht. An dieser Kreuzung geht es rechts wieder hinunter nach Marienthal im Ahrtal; fährt man links weiter, trifft man schon bald auf die Verbindungsstraße zwischen Esch und Holzweiler und kann so auch zum anderen Hochpunkt im Dernauer Weinberg kommen.
Wählt man diese Variante als Abfahrt, sollte man, obwohl das steile Gefälle natürlich dazu animiert, sich auf waghalsige Weise hinunter zu stürzen, unbedingt Vorsicht walten lassen. Auf Höhe der kleinen Brücke im unteren Teil der Abfahrt befindet sich eine Regenrinne in der Straße, die bei zu hoher Geschwindigkeit eine fast hundertprozentige Sturzgarantie mit sich bringt.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
BergkönigDerHerzen Mail an Absenderohne Zeit02.08.2011
Speedboy Mail an Absenderohne Zeit14.08.2011

Auffahrt von Marienthal  2,6 km / 138 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von Marienthal
Ausgangspunkt dieser Variante ist Marienthal, das von Dernau aus gesehen etwa einen Kilometer ahrabwärts liegt. Man verlässt hier die B267 und biegt (von Dernau kommend) links in eine Seitenstraße, die mit „Kloster Marienthal” ausgeschildert ist. Natsächlich sieht man die Klosterruine nach hundert Metern auf der linken Seite, heute ist in dem Gebäudekomplex wohl ein Weingut untergebracht.
Die Steigung zieht kurz darauf so richtig an, und es folgt eine etwa einen Kilometer lange Rampe mit etwa 12 % Steigung. Auf dieser Rampe passiert man links ein weiteres geschichtsträchtiges Gebäude: den Eingang zum ehemaligen Regierungsbunker. Ein Relikt des kalten Krieges, hier sollten im Falle eines Atomkriegs die Regierenden aus dem nahe gelegenen Bonn in einem unterirdischen Tunnelsystem sicher untergebracht werden.
Die Rampe endet mit einer Linkskurve, die Straße flacht ab und taucht in den Wald ein. Rechts befindet sich ein kleiner See, man verliert zunächst wieder ein paar Höhenmeter, und fährt dann bei moderater Steigung von sechs bis acht Prozent weiter durch lichten Wald. Nach insgesamt 2,6 km erreicht man die Kreuzung, wo die Variante aus Dernau links einmündet. Hier kann man entweder auf steiler Straße wieder zurück ins Ahrtal abfahren, oder man folgt der Straße, auf der man sich befindet, und erreicht so kurz darauf die Verbindungsstraße zwischen Esch und Holzweiler.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: kletterkünstler Mail an Absender0 h 08 m 06 s12.07.2009
Mittlere Zeit: Roli Mail an Absender0 h 08 m 53 s12.07.2009
Langsamste Zeit: 0 h 09 m 00 s26.10.2011

Steile Weinbergsvariante von Dernau  0,9 km / 122 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Steile Weinbergsvariante von Dernau
Diese Auffahrt ist kurz, aber unglaublich steil (5 Sterne sind für den Showeffekt, 4 hätten es auch getan). Die Rampe lässt sich sehr gut vom gegenüber liegenden Krausberg betrachten – von dort wirkt sie unwirklich steil.
Der Weg zur Rampe führt von der Rotweinstraße B267 in die Friedenstraße, aus Richtung Ahrweiler fahren wir rechts. Dort, wo die Straße in einer Rechtskurve in die Hardtbachstraße übergeht, müssen wir geradeaus weiter fahren, dabei jedoch eine Brüstung umfahren, die die direkte Geradeausfahrt verhindert.
Nun fährt man senkrecht auf den Hang zu, zweigt aber gleich nach rechts ab und folgt ihm für fast 200 m, bevor die folgende Linkskurve die gut 400 m lange oben erwähnte Horror-Rampe einleitet, auf der wir bei Steigungsmaxima von an die 30 % 87 Hm überwinden. Leider muss man hier die Aufmerksamkeit komplett der Lenkerkontrolle widmen, anstatt den immer besser werdenden Blick auf Dernau unter uns und den Krausberg dahinter zu genießen.
Die Rampe quert drei Höhenwege auf dem Weg nach oben und wird nur an einer Stelle etwas flacher. Glücklicherweise befindet sich dort auch die einzige Stelle, an der der Plattenuntergrund so marode ist, dass man wenige Meter über Naturbelag fahren muss. Ganz oben kann man sich entscheiden, ob man nach links fährt und leicht abfallend kurz vor der Serpentinengruppe auf die Auffahrt von Dernau auf der Nebenstraße trifft, oder nach rechts abfährt, um in einer Mini-Rundfahrt die Rampe noch einmal oder öfter zu bewältigen. Viel Spaß!
Jan Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit29.08.2009
Speedboy Mail an Absenderohne Zeit15.08.2011
hulster Mail an Absenderohne Zeit06.04.2012