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Dörrwald (371 m)

Saarland.
Westanfahrt 1.
Der Dörrwald ist ein kleines Waldgebiet südöstlich des Ortes Dirmingen an einem Höhenrücken. Bis auf den Dörrwald selbst prägen hier vor allem durch Landwirtschaft hervorgerufene Erscheinungen (Felder und Wiesen) das umgebende Landschaftsbild, so dass dem geneigten Wanderer weite Blicke auf die Hügellandschaft ermöglicht werden. Wohl auch wegen der Landwirtschaft existieren zwei asphaltierte Wege, welche ausgehend vom Unterdorf fast bis ganz hinauf zum Höhenrücken führen und sich erst dort treffen. Dem rennradbegeisterten Bergfahrer wird somit die Möglichkeit einer landschaftlich durchaus reizvollen Passfahrt geboten. Diese kann ihre Schönheit allerdings erst nach dem Passieren der letzten Häuser des Ortes so richtig entfalten, so dass es deshalb für keine der beiden Auffahrten für vier Schönheitssterne reicht. Ebenfalls erwähnenswert: ab dem Ortsausgang sollten Autos eine Ausnahme darstellen (Verbotsschild). So muss ab ungefähr der zweiten Hälfte der Auffahrten das Sträßchen nur noch mit Wanderern und anderen Erholungssuchenden (vor allem Leute mit Hunden) geteilt werden, was nach Erfahrungen des Autors recht problemlos verläuft.
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Liste der Auffahrten

Westanfahrt ab Dirmingen 1,9 km126 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
alternative Westanfahrt ab Dirmingen 1,8 km127 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Westanfahrt ab Dirmingen   1,9 km / 126 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Von der Ortsmitte aus (vgl. Startpunkt Südanfahrt 1 nach Finkenrech) folgen wir zunächst der Hauptstraße südlich in Richtung Wustweiler weiter und biegen kurz darauf links ab (Schild Borrwieshalle). Nach 100 m biegen wir abermals links in Richtung Borrwieshalle ab. Nach weiteren 150 m beginnt dann der Anstieg in einer leichten Rechts-Linkskurve. Weist die Steigung auf den ersten Metern noch rechts anspruchsvolle Werte auf (7–8 %), so sinkt diese schnell auf den darauffolgenden 700 m (immer geradeaus weiterfahren) auf durchschnittlich 5 % ab. Wir verlassen nun den Ort und erreichen kurz danach die erste und einzige Kehre des Anstieges, indem wir rechts abbiegen. Spätestens ab hier sollte es auch keine Autos mehr geben. Nun geht es nur noch geradeaus (immer dem asphaltierten Weg ohne Abzubiegen folgen). Am Anfang des Abschnittes gibt dabei der Blick nach rechts reizvolle Aussichten auf Dirmingen und vor allem die umgebende Hügellandschaft frei, wenngleich diese nicht ganz so eindruckvoll wirkt wie bei der Westanfahrt 2. Die jetzt noch verbleibenden 1,1 km weisen Durchschnittssteigungen von 7–9 % auf, welche auch relativ konstant eingehalten werden. Nur selten werden es auch mal (kurzzeitig) 10 %. Hat man den höchsten Punkt der Steigung erreicht, legen wir noch weitere wellige 300 m auf einer Art Hochplateau zurück und können uns rechtsblickend einer schönen Aussicht erfreuen. Danach beginnt auch schon der Abstieg zur alternativen Westanfahrt.
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alternative Westanfahrt ab Dirmingen   1,8 km / 127 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Diese Anfahrt ist aufgrund ihrer inhomogeneren Steigungsprozente etwas schwieriger als die „normale” Westanfahrt zu bewältigen. Der Startpunkt ist zu erreichen, indem wir der Hauptstraße in südliche Richtung folgen (also Richtung Ortsausgang nach Wustweiler) und an der Beschilderung (Nassenbüsch, Am Dörrwald, Lachwies) dann links abbiegen. Hier wird auch schon der Anstieg mit einem sehr kurzen Steilstück eingeleitet, wobei wir kurz nach dessen Start an einer Wegegabelung rechts abbiegen. Beinhaltet die Steigung anfangs noch Werte von 2–3 %, so pendelt sich diese auf den darauffolgenden 250 m letztendlich bei 7–8 % ein. Dann biegen wir links in die Straße „Am Dörrwald” ab, und es erwartet uns abermals ein kurzes Steilstück im zweistelligen Prozentbereich. Danach biegen wir sofort rechts in die Straße „Nassenbüsch” ab. Jetzt müssen noch rund 400 m mit 5 % Durchschnitts- und 9 % Maximalsteigung zurückgelegt werden, bevor wir die letzten Häuser endlich hinter uns lassen können. Der schönste Teil des Anstiegs beginnt nun, wozu vor allem der freie Blick nach rechts auf den Gegenhang beiträgt, welcher für saarländische Mittelgebirgsverhältnisse recht imposant und mächtig wirkt. Bis zur Passhöhe sind es jetzt noch 900 m. Durchschnittlich beträgt die Steigung dabei 7–8 %, vor allem gegen Ende der Auffahrt werden aber auch immer wieder mal zweistellige Werte mit bis zu 13 % (kurzzeitig) erreicht.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schaumquäler Mail an Absenderohne Zeit13.07.2011