Dreisesselhaus (1312 m)

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Dreisesselhaus (1312 m)

Böhmerwald, Bayerischer Wald, Bayern.
Blick auf die Schlussrampe
Im Bayerischen Wald mag es mit Rachel, Lusen und Großem Arber höhere Berge geben, dennoch schnappt der Dreisesselberg diesen einen Superlativ weg. Der Berg ist wohl der höchste Punkt im Bayerischen Wald, der auf einem asphaltierten Weg erreichbar ist. Da stört es auch nicht, dass ab dem Parkplatz die Asphaltqualität stark nachlässt.
Der Dreisessel erhebt sich im äußersten Südosten der Republik in unmittelbarer Nähe zur tschechischen Grenze, diese verläuft nur 400 m entfernt vom Gipfel. Das Dreiländereck Deutschland–Tschechien–Österreich ist auch nur wenige Kilometer entfernt.
Seinen Namen Dreisessel verdankt der Berg einem durch Wollsackverwitterung entstandenen Dreigestirn von Granitfelsen, die in unmittelbarer Nähe zum Dreisesselhaus stehen. Auf einen dieser Felsen kann man mit Hilfe eine Treppe klettern und die Aussicht hinüber zum Haidel (1167 m) – erkennbar an einem Mast – und in die weitere Umgebung genießen.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Auffahrt von der ST21308,9 km404 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Auffahrt von der ST2130  8,9 km / 404 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von der ST2130
Von der Staatsstraße zwischen Haidmühle und Frauenberg zweigt die gut ausgebaute Straße hinauf zum Dreisessel ab. Die Straße taucht in den Wald ein und verläuft zunächst in einem weiten Rechtsbogen in Richtung Kreuzbachklause. Mit Überquerung des Kreuzbaches führt die Straße in einer langen Geraden bei kaum wahrnehmbarer Steigung auf die erste und einzige weitgezogene Kehre zu, wo die Straße endlich beginnt, mit Werten über einem Kamber (> 6 %) anzusteigen. Längere Geraden wechseln sich jetzt mit wenigen weit geschwungenen Kurven ab, die für etwas Abwechslung sorgen. Außer Wald sieht man nämlich nichts, und man muss sich an der schönen Waldlandschaft anstatt an wunderbaren Ausblicken erfreuen.
Nach gut der Hälfte unterquert man bei um die 8 % Steigung zwei Brücken, mit deren Hilfe die Skifahrer die Straße im Winter überfahren. Hat man diese hinter sich gelassen, folgt nun eine Linkskurve, nach der zum ersten Mal die markanten Felsen des Dreisessel in den Blick kommen und das nahe Ende des Anstiegs ankündigen.
Doch spätestens mit dem Erreichen des großen Besucherparkplatzes lässt die Asphaltqualität stark nach, und die Ruhe des Waldes, abgesehen von ein paar Autogeräuschen, ist Vergangenheit. Vorbei an den parkenden Autos nehmen wir den nun schmalen Wanderpfad – weiterhin asphaltiert, aber in schlechtem Zustand – den Berg hinauf. Wir tauchen ein in eine Landschaft aus umgeknickten Bäumen, die einen kaum noch wahrnehmbaren bzw. sehr lichten Wald bilden. Niedrige Vegetation und schön blühende Pflanzen prägen das Bild in der sonst trostlosen Landschaft aus toten Bäumen.
Recht sanft geht es hier bergan, bis der Pfad einen richtigen Linksknick macht und die letzte Rampe in den Blick kommt. Auf gut 300 Metern heißt es jetzt noch einmal bis zu 20 % wegzuquetschen, um zum Dreisesselhaus zu gelangen und die atemberaubende Aussicht genießen zu können, die einem während des Aufstiegs verwehrt geblieben ist.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.tdfcb99 Mail an Absender0 h 26 m 00 s11.09.2010
tobsi Mail an Absenderohne Zeit12.08.2011
kingoflechhausen Mail an Absenderohne Zeit02.06.2010
redbullbike Mail an Absenderohne Zeit05.05.2012