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Dünsberg (498 m)

Westerwald, Gladenbacher Bergland, Hessen.
Der Dünsberg aus Süden, rechterhand liegt Fellingshausen.
Nicht nur wegen seiner Höhe von fast 500 m, sondern auch Dank des Sendeturms, der wie eine fliegende Untertasse von der Kuppe abhebt, ist der Dünsberg im Gießener Umland weithin sichtbar und nicht zu verfehlen. Er liegt am südöstlichen Rand des Lahn-Dill-Berglands, das wiederum als Teil des Gladenbacher Berglandes dem Westerwald zugerechnet wird.
Der einzeln stehende, kegelförmige Berg wirkt wie eine Miniaturausgabe des Puy de Dome, obwohl er nicht vulkanischen Ursprungs ist. Wenn auch auf ihm noch keine dramatischen Etappen großer Rundfahrten entschieden wurden und auch seine Höhe vergleichsweise recht bescheiden ist, so teilt er mit dem legendären französischen Pendant die Art der Anfahrt: die einzige, für den Autoverkehr gesperrte und knapp 3 m breite Straße führt auf einem spiralförmigen Kurs nach oben.
Bis auf mehrere kurze Abschnitte mit Straßenschäden ist der Asphalt in Ordnung. Die Abfahrt kann man trotzdem leider nicht ganz unbeschwert mit Kette rechts angehen, da an mehreren Stellen Schotter vom Hang ausgeschwemmt worden sein kann, in den sich die Rennradreifen tief eingraben. Außerdem ist bei gutem Wetter hinter jeder Kurve mit Gegenverkehr zu rechnen, seien es Fußgänger, andere Radler oder vereinzelte Autos, die wohl Zulieferer der Gaststätte sind. Den Weg säumen einige hölzerne Skulpturen von Phantasiefiguren, die ihn zum Kunstweg Dünsberg machen.
Oben auf der Kuppe lädt ein großer Rastplatz mit Gaststätte am Wochenende zum Aufladen der Flüssigkeitsreserven ein. Gleich neben dem Fernmeldeturm steht ein kleiner Aussichtsturm, mit einer angegliederten Gaststätte. Von ihm hat man dann auch den Ausblick auf die Umgebung, der während der Auffahrt wegen der dichten Bewaldung verwehrt bleibt. Die Aussicht reicht über das Lahntal bis in Wetterau und Taunus, sowie über Westerwald und das mittelhessische Bergland.
Auch historisch ist der Dünsberg nicht uninteressant, denn auf der Südseite gibt es Ausgrabungen einer keltischen Siedlung, die etwa im 3. Jahrhundert vor Christus ihre Blütezeit erreichte und bis zu 2000 Einwohner beherbergte. Von diesem Oppidum zeugen noch die Reste konzentrischer Ringwälle. Der Dünsberg-Verein hat außerdem neben einem Keltentor weitere typische Bauten errichtet, um das Leben der Kelten etwas näher zu bringen. Während der Auffahrt (auf der Abfahrt ist man wohl zu schnell), kann man sich auch an mehreren Informationstafeln über die Siedlung informieren. Mehr Informationen zum Dünsberg: Wikipedia
Kombinieren lässt sich der Dünsberg gut mit benachbarten Hochpunkten im mittelhessischen Bergland, z.B. Hohensolms oder Bad Endbacher Platte.
Für die Beschreibung danken wir CarstenA Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Fellingshausen4,6 km262 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Nordostanfahrt von Krumbach5 km249 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne

Südostanfahrt von Fellingshausen  4,6 km / 262 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Fellingshausen
Von der Orstmitte Fellingshausen fährt man die Gladenbacher Straße nach Norden und trifft außerhalb des Ortes auf die L3047. Man biegt links ab und erreicht nach etwa 1,6 km den Parplatz Dünsberg direkt westlich an der L3047, gegenüber der Abzweigung der L3061 nach Krumbach. Kurz danach knickt der Weg im Wald nach rechts, und es empfangen einen knapp 10 % Steigung. Nach gut 100 m lässt diese aber nach und pendelt dann meist auf Werten um 6 %. Die Straße biegt erst in Richtung Nordwesten, um dann in einem weiten Bogen und einem letzten Knick nach Süden auf die Westseite des Berges zu führen. Kurz danach steht die erste der Holzfiguren auf der linken Seite. Die Steigung zieht wieder für ein kurzes Stück auf 9 % an. Danach biegt der Weg nach Osten, auch hier finden sich Skulpturen, kurz bevor es wieder nach Norden geht. Immer enger zieht sich die Schleife jetzt um den Berg, und nach wenigen hundert Metern kommen in kurzer Folge die nächsten zwei Biegungen, bevor links im Wald die Auffahrt zum Fernmeldeturm auftaucht. Nur ein kurzes Stück ist noch auf der Südseite zu fahren, dann geht links ein kleiner Waldweg zu den Türmen und der Gaststätte eine kleine Böschung hoch (nur ca. 10 m). Geradeaus führt der Asphaltweg nur zu einem kleinen Parkplatz.
Für die Beschreibung danken wir hixx Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Grimpeur Mail an Absenderohne Zeit06.08.1997

Nordostanfahrt von Krumbach  5 km / 249 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Krumbach
Die Strecke folgt der Landesstraße L3061vom Ortskern bis zur Kreuzung der K24/L3047, der Verbindungsstraße nach Biebertal, bzw. Frankenbach. Direkt gegenüber der Kreuzungsausfahrt liegt der Dünsbergparkplatz am Eingang des Waldes. Bis man dahin kommt, schlängelt sich die schwach befahrene Straße für etwas weniger als zwei Kilometer leicht aufwärts durch die Felder und Wiesen.
An der erwähnten Kreuzung angekommen, überquert man die K24 und befindet sich auf einem Waldparkplatz, der den Ausgangspunkt für den Aufstieg auf den Dünsberg oder die Besichtigung der keltischen Siedlungsanlagen und Nachbauten darstellt. (Anm.: Von hier ab ist die Beschreibung der Auffahrt zwangsweise identisch mit den anderen Auffahrten.) Für den Rest des Weges befindet man sich jetzt im Wald, der sich bis zur Kuppe nur selten lichtet und daher einen Blick auf die Umgebung verwehrt. Allerdings gibt es auf der gesamten Strecke bis zum Fernmeldeturm mehrere Informationstafeln über die keltische Siedlung, sowie Skulpturen, die man auf der Vorbeifahrt betrachten kann.
Für die Beschreibung danken wir CarstenA Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.CarstenA Mail an Absender0 h 27 m 58 s08.06.2008
TrekHeiko Mail an Absenderohne Zeit03.04.2012