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Dünser Älpele (1556 m)

Auffahrten

Von zelfkweller – Wer zum Älpele möchte, muss zuerst einmal den Dünserberg erklimmen. Das wären dann schonmal 651 Höhenmeter von Rankweil oder 455 Höhenmeter von Schnifis. Am Scheitelpunkt angekommen führt das schmale, aber gut asphaltierte Sträßlein zum Funkturm auf dem Dünser Älpele nach Norden weg. Die Steigung nimmt gleich auf 10 % zu. Nach zwei steilen Kilometern mit einer Rechts- und einer Linkskehre in der Ortschaft Boden fällt die Straße ein paar hundert Meter bergab. Hier können wir ein wenig zu Atem kommen, was für den schweren Schlussteil nötig ist.
Dieser Schlussteil beginnt mit zwei Rechtskurven. In der ersten Rechtskurve gibt es links einen Parkplatz für PKW. Ab hier ist die Straße nämlich gesperrt für nicht zugelassene Motorfahrzeuge. Damit kommen wir nicht wirklich voran, denn Verkehr gab es doch kaum auf der Straße. Unangenehmer ist hingegen der schlechter werdende Straßenbelag. Er besteht ab hier immer noch aus Asphalt, aber es liegt viel Schotter darauf. Zum Glück hat der zugelassene Motorverkehr im Verlauf der Zeit zwei Spurrillen im Schotter hinterlassen, sodass wir doch noch auf einem (schmalen) Stück Aspahlt fahren können.
Nach der zweiten Rechtskurve führt die Straße abwechselnd durch Wald und Wiesen, aber immer nach Osten, und damit ist das Ziel, der Funkturm, immer sichtbar. Steil ist es immer noch: 10 % und mehr. Nach ein wenig mehr als 1,5 Kilometern befindet sich linker Hand die Abzweigung zum Gerachhaus, aber diese Straße besteht nur aus Schotter und Kies und ist mit dem Rennrad nicht zu befahren. Also fahren wir weitere 600 m geradeaus an der Gaststätte Dünser Älpele vorbei zum Fernsehturm.
Am Fernsehturm endet die Straße. Ab hier gibt es nur noch ein Waldpfad, der nicht für Rennräder geeignet ist. Neben dem Fernsehturm stehen ein paar Bänke, wo wir uns ausruhen können und die wunderschöne Aussicht in das Rheintal, den Walgau und weiter links auf die Silvretta genießen können.

Bewertung: eine schöne und ziemlich steile Auffahrt. Auf den Straßen gibt es sehr wenig Verkehr. Der Straßenbelag ist prima, außer der letzten, motorverkehrsfreien Strecke, wo viel Schotter auf der Straße liegt, aber auch diese Strecke ist dennoch gut mit dem Rennrad zu befahren. Die Aussicht unterwegs und beim Fernsehturm ist wunderschön. Wieder zurück im Tal ist der Fernsehturm als schöne Erinnerung an diese Auffahrt von überall sichtbar.

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Schnellste Zeit
00:30:32 | 01.08.2019
DonCamillo
Mittlere Zeit
00:39:00 | 08.09.2018
svenfliesener
Dolce Vita
00:44:00 | 19.08.2018
svenfliesener

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