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Ehrsberg (905 m) Hasennest, Auf dem Köpfle

Blick zum Belchen.

Auffahrten

Diese Beschreibung ist ganz frisch bei uns eingegangen und befindet sich noch nicht in Redaktion. Der Beitrag wird noch redigiert.
Auf die K6302 gelangt man von der L146 (610 m), folgt man den Schildern Richtung Häg (681 m) und Ehrsberg (854 m). Sie übertrifft stellenweise 10 % Steigung und zeichnet sich ferner durch extremen Kurvenreichtum aus. Kurz nach Ehrsberg hat man von der langgezogenen Rechtskurve (900 m) den wohl schönsten Blick auf die Südostseite des Belchen. Im Frühling tauschen hier die Wiesen ihr saftiges Grün gegen das leuchtende Gelb des Löwenzahns ein, so dass der Ort noch mehr zum Verweilen einlädt.

10 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:18:24 | 25.04.2011
Jabba
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:30:41 | 20.08.2011
Oldie71
Von Oldie71 – Wer beim Bergfahren „hochprozentiges“ nicht scheut und gerne auf verkehrsarmen, überwiegend gut asphaltierten Straßen in idyllischer und typischer Schwarzwaldlandschaft unterwegs ist, kommt bei der Auffahrt von Wembach nach Ehrsberg zum Köpfle voll auf seine Kosten. Die am Weg liegenden, zur Gemeinde Fröhnd gehörenden Dörfer Künaberg, Stutz und Holz mit ihren imposanten Bauernhöfen sind typisch für die dörflich-bäuerlich geprägte Struktur und die offene, schöne Landschaft des Südschwarzwaldes. Große Weideflächen, aber auch das saftige Grün der Wiesen und Felder, zeigen eine vielerorts noch intakte Landwirtschaft, wo das Vieh noch die gesamte Weidesaison über auf der Bergweide verbleibt.

Die Auffahrt beginnt an der B317, von Süden kommend kurz vor Wembach bei der Abzweigung nach Künaberg auf die K6303. Die Straße steigt auf dem ersten Kilometer sofort mit 8–13 % (im Mittelwert 9 %) an, um erst kurz vor Künaberg etwas abzuflachen. Aber direkt danach liegen die Steigungswerte bis zum Dorf Holz wieder im zweistelligen Prozentbereich und es gilt kurze Rampen bis zu 14 % zu meistern. Bis Holz sind knapp 3 km und 250 Hm geschafft. Wer hier in einem typischen 300 Jahre alten Schwarzwaldhaus eine Rast einlegen will, dem bietet sich im sanft renovierten und liebevoll gestalteten Holzer Kreuz beim Ortseingang eine gute Gelegenheit.
Die Weiterfahrt gestaltet sich zunächst erholsam, denn eine fast 2 km lange rasante Abfahrt führt zur Historischen Klopfsäge, eine der Attraktionen im Südschwarzwald. Das rustikale Hinweisschild am Wegrand mit der Aufschrift „do unte stoht d’Chlopfsägi“ und die Säge selbst sind am Ende der Abfahrt kaum zu übersehen. Das Wunderwerk aus Stein und Holz, im Jahre 1808 ohne Mörtel und Beton errichtet, ist die einzige Säge, die heute noch an ihrem ursprünglichen Platz steht und voll funktionsfähig ist. Sie wird von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen und während der Ferienzeit von 10–12 und 14–17 Uhr zu Vorführzwecken in Betrieb genommen. Zu besichtigen ist die museale Säge aber immer, da sie auf einer Seite geöffnet ist und jedem Besucher Einblicke erlaubt.

Der Rest der Auffahrt wird nochmals schweißtreibend. Nach der Rechtskurve unmittelbar hinter der Klopfsäge folgt man dem Wegweiser nach Ehrsberg hinauf und hat noch viel Steigungsarbeit zu verrichten, obwohl man das Ziel, das Hasennest auf dem Köpfle, stets nah vor Augen hat. Erst beim Endspurt wird die Strecke flacher, aber auch der Straßenbelag schlechter, ehe der höchste Punkt einer der attraktivsten Auffahrten in der Region erreicht ist. Die Aussicht zum Belchen, auf Weiden, Felder, kleine Weiler und sehenswerte Bauernhöfe – einfach Schwarzwald-Idylle pur – entschädigen den Radler für die teilweise strengen Anstiege.

Bei der Entscheidung für die Abfahrt ins Wiesental kann man nichts falsch machen. Sowohl die Strecke durch die Wühre nach Fröhnd als auch über Häg nach Mambach ist dank reizvoller Landschaft und erstklassiger Straßen der reine Genuss und Fahrspaß.

11 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:45:55 | 06.10.2011
Oldie71
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:47:21 | 07.08.2012
Oldie71
Von karleq – Die engste Stelle des Großen Wiesentales ist das Wühreloch bei Fröhnd. Hier ist das Tal so eng, das neben dem Fluss nur noch die B317 Platz findet. Die frühere Schmalspurbahn von Zell nach Todtnau durchfuhr den Bereich des Wührelochs in einem Tunnel, der heute noch erhalten ist. Durch ihn führt der Radweg Zell – Todtnau, der allerdings nicht asphaltiert ist.
Im Wühreloch beginnt die verkehrsärmste Auffahrt nach Ehrsberg. Die knapp zweispurige, bestens asphaltierte Straße ist der direkteste Anstieg aus dem Wiesental. Sie erschließt den Ehrsberger Ortsteil Wühre, der aus wenigen, verstreut gelegenen Höfen besteht. Auf den ersten beiden Kilometer bleibt die Steigung noch unter 10 %, dann folgt ein längerer Abschnitt mit durchgehend zweistelliger Steigung.
Sobald die ersten Häuser von Ehrsberg erreicht werden, wird es flacher. Im Dorfzentrum fahren wir nach links und haben nun nur noch wenige Höhenmeter zu überwinden, bis wir den Abzweig nach Waldmatt und damit den höchsten Punkt der Auffahrt erreichen. Gerade das letzte Stück ab Ehrsberg ist ein Genuss: Weitläufige Weidfelder prägen das Bild, auf der anderen Talseite sind die Weiler der rechten Fröhnd zu sehen, im Hintergrund grüßen der Zeller Blauen und der Belchen und im Tiefblick sind weite Teile der Westauffahrt zu sehen. Und da hier fast keine Kraftfahrzeuge unterwegs sind, können wir die Aufmerksamkeit getrost der Bergwelt widmen.

6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:39:02 | 02.10.2011
Oldie71
Dolce Vita

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