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Ehrwalder Alm (1610 m)

Auffahrten

Von danielhauser – Ehrwald (994 m) ist der westliche Ausgangspunkt für die Überwindung der Ehrwalder Alm. Die Straße zweigt in der Ortsmitte nach Osten Richtung Hof ab. Wir folgen 2,2 km einer kaum steigenden Straße zum Taleinschnitt südlich der Zugspitze. Der Ausgangspunkt der Steigung ist nicht zu verfehlen. Ist erst einmal die Talstation der Gondelbahn zur Ehrwalder Alm erblickt, so können die Beine angesichts der kommenden Tatsachen erweichen.
Wir befinden uns hier erst auf 1100 m Höhe. Auf 2,5 km sind nun 350 Hm zu bewätigen, das entspricht einer Durchschnittsteigung von 14 %. Die asphaltierte und gut fahrbare Straße führt links der Talstation der Gondelbahn bergauf und folgt dieser mit über 16 % bis zur ersten Baumgruppe. Danach schwenkt sie in den Taleinschnitt und weicht leicht nach Norden von der Ideallinie der Gondelbahn ab.
Abwechslungsweise links und rechts des kleinen Bergbachs wird die Höhe erklommen. Die einzigen Erholungsphasen sind die querenden Brücken, die aus bautechnischen Gründen ohne oder mit nur geringer Steigung erstellt worden sind. Zum Glück sind wir nach gut einem Viertel der Steigung innerhalb von Baum und Buschwerk, was im Sommer betreffend die Kühlung nicht ohne Bedeutung ist.
Erst oberhalb von 1300 m beginnen die ersten Kehren, wobei dieser Begriff eher als unpassend zu bezeichnen ist. Auf 1400 m Höhe knickt die Straße wieder Richtung Südwesten ab und erreicht über eine längere Rampe die Einfahrt zur Ehrwalder Alm (1460 m). Bis zum Gasthaus Ehrwalder Alm (1502 m) sind jetzt gemütlich bei 8 % Steigung die restlichen 500 m auf einer (noch) nicht asphaltierten, jedoch sehr gut befahrbaren Almstraße zurückzulegen. Die dort anwesenden Wanderer und Ausflugstouristen schauen angesichts eines Rennradfahrers etwas verdutzt aus der Wäsche.
Nach dem Gasthaus führt der breite, gut befahrbare Wanderweg Richtung Osten. Bei einem Bachübergang besteht die Möglichkeit, dem breiten Weg Richtung Nordosten zu folgen. Die Wahl erscheint richtig, ist dieser Wanderweg doch bis zum am Horizont sichtbaren Übergang großzügig ausgebaut. Doch mitten in der jetzt folgenden noch knapp befahrbaren Steigung (über 16 %) regen die erstaunten Blicke der Wanderer zum Nachdenken an. Die Wanderautobahn führt direkt zur Hochfeldernalm und womöglich zur Zugspitze!
Die richtige Routenwahl führt gleich nach dem Bachübergang unscheinbar links an einem stallartigen Almgebäude vorbei 500 m Richtung Waldrand. Das Mittelding zwischen Waldstraße und Wanderweg biegt hier auf 1600 m Höhe nach Süden ab und erreicht nach gut 150 m als höchsten Punkt den Übergang zum Gaistal (1610 m). Dieses Stück benötigt schon etwas Überwindung und kann fast nur sitzend gefahren werden.
Ab diesem Punkt geht es wieder bergab, zuerst wie im Schluss des Anstiegs. Bereits nach etwa 150 m wird der Weg aber wieder zur geschotterten Almstraße mit Fahrverbot, die diesmal jedoch von Leutasch hochgezogen wurde. Die Fahrt geht in stark gedrosseltem Tempo durch das Gaistal – in einer Abgeschiedenheit, die man auf dem Rennrad kaum ausgeprägter erleben kann. Im Norden erhebt sich das mächtige Wettersteingebirge und im Süden das ebenfalls beachtliche Mieminger Gebirge. Ab der Tillfussalm (1382 m) nach 6 km Schotterpiste geht es wieder asphaltiert weiter. Der nicht mehr verkehrsfreien Straße folgt man die nächsten 7,5 km bis zum Eingang des Gaistals. Im Ortsteil Klamm (1170 m) kann man rechts zum Buchener Sattel (1256 m) abbiegen. Geradeaus geht es über Plaik rund 3,5 km hinunter nach Leutasch (1136 m).
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