Eigenröder Warte (466 m)

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Eigenröder Warte (466 m)

Eichsfeld, Thüringen.
Die Eigenröder Warte am Mühlhäuser Landgraben
Die Eigenröder Warte ist eine von ehemals sechs Warten des Mühlhäuser Landgrabens, eine mit Wall und Hecke ausgebildete mittelalterliche Landwehr, die Mitte des 14. Jahrhunderts zum Schutz gegen Überfalle aus dem Eichsfeld, Hessen und Niedersachsen im Nordwesten der ehemaligen Reichsstadt Mühlhausen errichtet wurde und sich über 24,5 km vom Güldenen Holz im Westen bis zur Mühlhäuser Hardt im Norden erstreckt. Mit der Annexion des Eichsfelds und weiterer benachbarter Gebiete durch Preußen zu Beginn des 18. Jahrhunderts verlor der Landgraben seine strategische Bedeutung, dennoch markiert er noch bis heute die Konfessionsgrenze zwischen dem katholischen Eichsfeld und dem protestantischen Mühlhausen. Durch den langen Dornröschenschlaf des Mühlhäuser Landgrabens entwickelte sich aus den Hecken ein heutzutage fast urwaldartiger, etwa 50 – 100 m breiter Hochwaldstreifen, der sich in der überwiegend offenen Landschaft deutlich abzeichnet.

Der Landgraben konnte nur an den Toren bzw. Warten passiert werden, so z.B. an der Eigenröder Warte zwischen Eigenrode und Hüpstedt. Von der ursprünglichen Warte sind nur noch die Grundmauern erhalten, der Rest des Hauses dürfte neueren Ursprungs sein.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südauffahrt von Dachrieden5,5 km200 HmSchön: 2 SterneHart: 1 Sterne

Südauffahrt von Dachrieden  5,5 km / 200 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Dachrieden
Der Anstieg zur Eigenröder Warte beginnt im etwa 5 km nördlich von Mühlhausen gelegenen Dachrieden an der Einmündung der Bahnhofstraße in die Hauptstraße. Die Straße unterquert zunächst die Bahnstrecke Gotha–Leinefelde und führt dann in nördlicher Richtung über Felder und Wiesen stetig, aber nicht allzu steil bergan nach Eigenrode, das nach 2,3 km erreicht wird. Vom Ortsanfang bis zum Dorfzentrum geht es ein wenig bergab, so dass man sich ein wenig erholen kann. Im Ort passiert man den Abzweig nach Sollstedt, bevor die Straße zum Ortsende hin wieder ansteigt, mehr als 6 % dürften es jedoch kaum sein.
Die weitere Auffahrt verläuft wieder durch freie Feldlage und bietet nach Süden und Westen weite Ausblicke über das Obereichsfeld und Mühlhausen bis zum Hainich. Bei Wind aus nördlichen Richtungen kann es auf der ungeschützten Fläche zwar ziemlich unangenehm werden, doch mit dem am Horizont bereits erkennbaren Waldsaum des Mühlhäuser Landgrabens sind die restlichen 2,5 km von Eigenrode recht schnell bewältigt und das Ende der Auffahrt an der Eigenröder Warte erreicht. Hinter dem Mühlhäuser Landgraben teilt sich die Straße, links geht es über Beberstedt weiter in Richtung Dingelstädt, während man geradeaus nach Hüpstedt gelangt.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Pantano Mail an Absenderohne Zeit30.04.2003