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Eira do Serrado (1053 m)

Curral das Freiras

Auffahrten

Von Reinhard – Den Startpunkt einer Auffahrt zu benennen, die in einem großen, städtischen Gebiet beginnt, ist keine eindeutige Angelegenheit. Man kann von Funchals Uferpromenade durchaus kontinuierlich aufwärts zum Eira do Serrado fahren, von einer kleinen Senke kurz vorm Ziel einmal abgesehen. Wir wählen als Startpunkt aber den Beginn des Caminho de Santo António auf 100 Metern Höhe, der an der Rua das Maravilhas (ER 119) westlich des Stadtzentrums beginnt. Von hier aus geht es praktisch ohne Abbiegen zum Ziel.
2,5 Kilometer bei ungleichmäßiger Steigung mit 15 %-Spitzen sind es auf dem Caminho de Santo António ins Zentrum der gleichnamigen Gemeinde, die sich nahtlos ins städtische Gebiet Funchals eingliedert. Wie Monte besitzt sie eine von Weitem gut sichtbare Kirche, die einem auch bei der Einfahrt nach Funchal nicht entgangen sein wird. Von dort geht es nun zunehmend in die städtische Peripherie. Die Straßenführung wird abwechslungsreicher: Es kommen mehrere Kehren und die Fahrt setzt sich im Wald fort. An dessen Ende tritt bereits der Tunnel ins Sichtfeld, der nach Curral das Freiras führt.
Unmittelbar davor biegt man nach links zum Eira do Serrado ab, wo die zwei schönsten Kilometer der Auffahrt den Abschluss bilden. Zunächst zweigt die erst 2012 eingeweihte Verbindungsstraße zum Paso do Poiso (1412 m) und zum Pico do Arieiro (1818 m) scharf und fürchterlich steil nach rechts ab. Nach ausgiebigem Blick ins Tal der Nonnen am Zielpunkt der hier beschriebenen Auffahrt sollte diese Strecke als alternativer Rückweg unbedingt in Erwägung gezogen werden. Weiter auf dem Weg zum Aussichtspunkt eröffnet sich bald der Blick tief hinab in die Schlucht, die das Nonnental mit dem Meer verbindet. Auch das Hotel am Ziel kommt daraufhin in Sicht, während noch einige sich am Hang festklammernde Kurven auf leicht welliger Strecke für weitere Abwechslung sorgen. Bald zweigt die frühere Verbindung durch den kürzeren Tunnel nach Curral das Freiras ab, die aber unmittelbar durch ein Sperrschild blockiert wird.
Die Auffahrt endet schließlich am Hotelparkplatz, wo ein Schild den Eira do Serrado mit 1094 m Höhe anzeigt. Vermutlich ist man hier aber erst auf 1053 m. Die angegebene Höhe dürfte besser zum tatsächlichen Aussichtspunkt passen, der über einen befestigten Fußweg mit Stufen etwa 300 m weiter westlich zu erreichen ist. Kurioserweise ist dort noch mal eine Steintafel mit Höhenangabe angebracht, die laut alten Fotos 1053 m anzeigte. Spätestens hier fiel wohl jemandem auf, dass die Angaben nicht zueinander passen und machte die letzten zwei Ziffern unkenntlich. Der Ärger über die Zahlen sollte jedoch nicht ablenken von dem wirklich grandiosen Fast-Rundumblick, der sich hier bietet. Wenn das Wetter mitspielt, wird dieses visuelle Erlebnis noch kitschig um einen leuchtenden Regenbogen im Tal ergänzt.

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01:18:10 | 01.08.2015
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