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El Pilar (1450 m)

La Palma, Kanarische Inseln.
Blick auf den Pico Birigoyo.
Die Passstraße über El Pilar verband die Ostseite mit der Westseite der Insel, als es noch keine Tunnelverbindungen durch die Cumbre gab. Daher datieren wohl auch die letzten signifikanten Pflegemaßnahmen, da der Zustand der Straße zum Teil schlecht ist – Schlaglöcher und ausgefranste Straßenbankette. Die Eindrücke, die man bei der Auffahrt gewinnen kann (bei der Abfahrt muss man sich dem Straßenbelag widmen), sind jedoch demgegenüber außergewöhnlich. Die Pinien bzw. Pinienwälder sind in schwarzen Vulkansand gebettet, und an einzelnen Aussichtspunkten ist der Blick frei auf den ersten Vulkan Birigoyo der Vulkankette, auf die Caldera und die Cumbrecita, auf Los Llanos de Aridane und El Paso und natürlich den Atlantik. Lediglich die Passhöhe ist in den Pinienwäldern der Cumbre versteckt.
Über der Cumbre fließen auch die Wolkenfälle von der Ostseite der Insel die Westseite der Cumbre hinunter. Wenn unten schon die Wolkenfälle sichtbar sind, sollten auch Kleidungsstücke für kühlere Tage im Gepäck sein.
Die Passstrecke kann durch einen Start auf Meereshöhe in Puerto de Tazacorte bzw. Puerte Naos entsprechend verlängert und/oder mit der Cumbrecita kombiniert werden.
Für die Beschreibung danken wir _micha Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von El Paso13,5 km920 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Ostauffahrt von San Isidro14 km1100 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Westauffahrt von El Paso  13,5 km / 920 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Auf der LP-2 startet die Tour in El Paso Richtung Santa Cruz de la Palma mit angenehmer Steigung auf 650 m ü.d.M.. Hier ist noch mit entsprechend viel Verkehr auf der Hauptstraße zu rechnen. Nach ca. vier Kilometern zweigt die Hauptstraße nach links ab in den unteren Cumbre-Tunnel. Nach weiteren drei Kilometern wird man automatisch auf die „alte” Passstraße LP-301 geleitet. Der Verkehr nimmt schlagartig ab, und man ist überwiegend alleine unterwegs (zumindest im Sommer morgens um 8 Uhr). Die Straße schlängelt sich an der Westseite der Cumbre in Richtung Süden hoch, anfangs durch dichte Wälder mit Esskastanien- und Lorbeerbäumen, da hier bei entsprechender Wetterlage die Wolkenfälle enden. Die Straße ist sehr eng und ansatzweise in schlechtem Zustand (Schlaglöcher). Je weiter die Straße in Richtung Süden verläuft, desto mehr gewinnt die Vulkankette Bedeutung: schwarze Lavasandfelder umsäumen die Straße gespickt von grünen Pinien. Häufig bieten sich von der Straße beeindruckende Ausblicke in das Aridanetal und die Cumbrecita. Die Steigung beträgt auch hier bis zu 14 %. Gegen Ende verschwindet die Passstraße in dichten Pinienwäldern. Auf der Passhöhe kurz nach dem Refugio del Pilar ist keine Aussicht möglich.
Vorsicht bei der Abfahrt: Piniennadeln (wie auf der gesamten Insel), auch wenn bei der Auffahrt noch keine dort waren.
Für die Beschreibung danken wir _micha Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1._micha Mail an Absender1 h 00 m 00 s17.07.2007
2.Roschi Mail an Absender1 h 04 m 30 s07.01.2010
3.gyorgyigabor Mail an Absender1 h 10 m 40 s16.04.2009
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit18.10.2008

Ostauffahrt von San Isidro  14 km / 1100 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Die Passstraße LP-301 beginnt an der Kreuzung zur LP-202 unterhalb von San Isidro mit einstelligen Steigungsgraden auf ca. 350 m Höhe mit herrlichem Blick auf die Oststeite der Insel oberhalb des Inselflughafens. Bei starken Passatwinden ist die in den Wolkenstau getauchte Cumbre nicht zu sehen, d.h. beim Start ist schon klar, dass auf halber Höhe die Sonne verschwinden wird. Umgekehrt sind auf der anderen Inselseite dann die beeindruckenden Wolkenfälle zu sehen.
Die ersten zwei Kilometer schlängelt sich die Straße mit einzelnen Serpentinen durch San Isidro und die der Straße angrenzenden Gärten. Sattes Grün in strahlender Sonne begleitet den Radler gen Passhöhe. Sowohl zu Beginn als auch bis zur Passhöhe ist nahezu kein Straßenverkehr zu erwarten, da die Tunnelverbindung in der Inselmitte den gesamten Verkehr aufsaugt – auch Linienbusse verkehren nicht über El Pilar. Lediglich am Wochenende werden die zonas recreativas auf der Passhöhe von den Insulanern intensiv genutzt.
Schon am Ortsausgang von San Isidro nimmt die Steigung signifikant zu, so dass sehr schnell kleinste Übersetzungen gebraucht werden. Die Straße schlängelt sich an der Ostseite der Cumbre Richtung Südwesten hoch. Insbesondere Lorbeerbäume und Pinien säumen in sattem Grün die Straße, die Luft steht, die Trinkvorräte nehmen rapide ab, doch nicht lange danach spenden die Passatwolken wertvollen Schatten. Je weiter man sich auf den unzähligen Serpentinen nach oben schraubt, desto angenehmer werden die Temperaturen. Ausblicke sind kaum noch möglich, da die Büsche beidseitig der Straße in die Höhe ragen bzw. die Straße in Passatwolken getaucht ist. Kurz vor der Passhöhe haben sich die Pinien durchgesetzt, mit dem Effekt, dass esauf der Passhöhe sogar von den Pinien „regnet”. Auf der Passhöhe ist keine Aussicht möglich.
Die Passstrecke kann durch einen Start auf Meereshöhe in Santa Cruz verlängert werden.
Für die Beschreibung danken wir _micha Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1._micha Mail an Absender1 h 17 m 00 s13.07.2008
gyorgyigabor Mail an Absenderohne Zeit16.04.2009
GolfSierra Mail an Absenderohne Zeit30.08.2008