Els Cortals d'Encamp (2090 m)

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Els Cortals d'Encamp (2090 m)

Pyrenäen.
Blick zurück.
Oberhalb von Encamp, das wiederum oberhalb von Andorra la Vella an der Straße zum Port d’Envalira liegt, befindet sich im Hochtal Bordes de la Casa ein Weiler mit dem Namen Els Cortals d’Encamp. Das katalanische Wort cortal bedeutet dabei nichts anderes als das, was in jedem Western-Film corral genannt wird, nämlich eine umzäunte Viehweide.
Noch ein Stück über den Viehweiden steht eine kleine Skistation, die fast 2100 m hoch gelegen ist. Skistation ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, es ist einfach die mittlere Station des Funicamp, einer Seilbahn, die hoch zu den Skipisten an der Collada d’Enradort führt, welche schon zum größten Skigebiet der Pyrenäen, dem Grandvalira (gegründet 2003 durch den Zusammenschluss der Skistationen Pas de la Casa–Grau Roig und Soldeu el Tarter), gehören. Eine asphaltierte Straße reicht bis zur mittleren Station, so dass dieser Ort einer der nicht allzu häufigen Stellen in den Pyrenäen ist, wo der tapfere Rennradler die 2000-Meter-Marke knacken kann. Nur aus diesem Grund hat der Autor der Beschreibung den Cortals einen Besuch abgestattet; er kann aber berichten, dass sich der Weg auch deswegen lohnt, weil die Strecke zwar kurz, aber ruhig, abwechslungsreich und landschaftlich sehr reizvoll ist. Verschwiegen werden soll ebenfalls nicht, dass man eine der steilsten für Rennradfahrer machbaren Auffahrten in Andorra vor sich hat, übertroffen nur noch vom Coll de la Gallina.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südwestanfahrt von Encamp8,8 km760 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südwestanfahrt von Encamp  8,8 km / 760 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestanfahrt von Encamp
Der Abzweig zu den Cortals befindet sich im oberen Teil von Encamp in einem Verkehrskreisel, an dem auch die Talstation des Funicamp liegt. Während der Auffahrt bekommt man die Seilbahn allerdings kaum einmal zu Gesicht, da sie zunächst weit oberhalb der Straße und später auf der anderen Seite des in der Allgemeinbeschreibung erwähnten Hochtals verläuft. Nun zur Auffahrt selbst:
Die Straße zieht hinter dem Verkehrskreisel sofort ordentlich an. Schon bald werden die Lücken zwischen den Gebäuden größer, und das Ende des bebauten Geländes von Encamp rückt näher. Wie so oft auf diesem Planeten wirken die Häuser umso luxuriöser, je höher sie stehen, was auch Bruce Springsteen schon aufgefallen ist.
Hinter Encamp bleibt die Steigung im Bereich von um die 10 %. Den Blick kann man frei schweifen lassen, da der Weg kaum einmal durch ein größeres Waldstück führt. Einige Serpentinen sorgen dafür, dass sich die Streckenführung sehr abwechslungsreich gestaltet.
Die erste steile Hälfte der Auffahrt wird nur durch ein kurzes Flachstück auf dem dritten Kilometer unterbrochen. Hinter dem Flachstück zweigt nach Süden ein Weg zum Llac de Engolasters ab, der von Andorra la Vella aus angefahren werden kann. Der Verbindungsweg von der Cortalsauffahrt aus scheint aber eine Naturpiste zu sein, so dass Rennradler nicht direkt von dort über den See nach Andorra la Vella abfahren können.
Das Ende des Steilstücks liegt fast genau in der Mitte der Auffahrt, wo zufälligerweise hinter einer Serpentine noch eine alte Kirche namens Sant Felip am Wegrand steht. Die anspruchsvolleren Rampen hat man nun zwar geschafft, dennoch liegt die Steigung immer noch bei um die 8 % und flacht erst auf dem letzten halben Kilometer vor dem Ende ab. Dabei schlenkert die Straße nun auch nicht mehr an einem Berghang hinauf, sondern führt mehr oder weniger geradeaus in das Hochtal hinein, in dem schon der Weiler Cortals und die Mittelstation der Seilbahn zu erkennen sind. Die Straße überquert einen munter sprudelnden Bach (vermutlich der Riu dels Cortals) und führt hinter der vorletzten Serpentine geradewegs auf die Station zu.
Oben hat man unterhalb der Station einen Kletterfelsen eingerichtet; wozu der dient, ist etwas unklar, denn es ist schwer vorstellbar, dass die Skifahrer im Winter eventuelle Wartepausen am Lift mit einer Kletterpartie in klobigen Skistiefeln überbrücken. Im Sommer wiederum dürfte es in Andorra bessere Möglichkeiten zum Klettern geben als ein einsamer Felsbrocken in einem abgelegenen Hochtal.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.gyorgyigabor Mail an Absender1 h 05 m 41 s27.07.2010