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Els Cortals d'Encamp (2090 m)

Blick zurück.

Auffahrten

Von AP – Der Abzweig zu den Cortals befindet sich im oberen Teil von Encamp in einem Verkehrskreisel, an dem auch die Talstation des Funicamp liegt. Während der Auffahrt bekommt man die Seilbahn allerdings kaum einmal zu Gesicht, da sie zunächst weit oberhalb der Straße und später auf der anderen Seite des in der Allgemeinbeschreibung erwähnten Hochtals verläuft. Nun zur Auffahrt selbst:
Die Straße zieht hinter dem Verkehrskreisel sofort ordentlich an. Schon bald werden die Lücken zwischen den Gebäuden größer, und das Ende des bebauten Geländes von Encamp rückt näher. Wie so oft auf diesem Planeten wirken die Häuser umso luxuriöser, je höher sie stehen, was auch Bruce Springsteen schon aufgefallen ist.
Hinter Encamp bleibt die Steigung im Bereich von um die 10 %. Den Blick kann man frei schweifen lassen, da der Weg kaum einmal durch ein größeres Waldstück führt. Einige Serpentinen sorgen dafür, dass sich die Streckenführung sehr abwechslungsreich gestaltet.
Die erste steile Hälfte der Auffahrt wird nur durch ein kurzes Flachstück auf dem dritten Kilometer unterbrochen. Hinter dem Flachstück zweigt nach Süden ein Weg zum Llac de Engolasters ab, der von Andorra la Vella aus angefahren werden kann. Der Verbindungsweg von der Cortalsauffahrt aus scheint aber eine Naturpiste zu sein, so dass Rennradler nicht direkt von dort über den See nach Andorra la Vella abfahren können.
Das Ende des Steilstücks liegt fast genau in der Mitte der Auffahrt, wo zufälligerweise hinter einer Serpentine noch eine alte Kirche namens Sant Felip am Wegrand steht. Die anspruchsvolleren Rampen hat man nun zwar geschafft, dennoch liegt die Steigung immer noch bei um die 8 % und flacht erst auf dem letzten halben Kilometer vor dem Ende ab. Dabei schlenkert die Straße nun auch nicht mehr an einem Berghang hinauf, sondern führt mehr oder weniger geradeaus in das Hochtal hinein, in dem schon der Weiler Cortals und die Mittelstation der Seilbahn zu erkennen sind. Die Straße überquert einen munter sprudelnden Bach (vermutlich der Riu dels Cortals) und führt hinter der vorletzten Serpentine geradewegs auf die Station zu.
Oben hat man unterhalb der Station einen Kletterfelsen eingerichtet; wozu der dient, ist etwas unklar, denn es ist schwer vorstellbar, dass die Skifahrer im Winter eventuelle Wartepausen am Lift mit einer Kletterpartie in klobigen Skistiefeln überbrücken. Im Sommer wiederum dürfte es in Andorra bessere Möglichkeiten zum Klettern geben als ein einsamer Felsbrocken in einem abgelegenen Hochtal.

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01:05:41 | 27.07.2010
gyorgyigabor
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