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Eschelhof (487 m)

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Wir beginnen unser Unterfangen, diese kaum bekannte Steige zu bezwingen, in Scheiß... pardon Schleißweiler im Murrtal. Hinter dem Bahnübergang wählen wir die mittlere von drei Straßen und kurbeln locker an den letzten Häusern vorbei ins Grüne. Schwierigkeiten gibt es vorerst nicht zu bewältigen. Erst, wenn der Wald die sommers saftig grünen Wiesen ablöst, wird es ernst. Dort am Waldrand mündet auch ein asphaltierter Weg in unseren, der bei den letzten Häusern Schleißweilers abzweigt – eine Alternative für die ersten anspruchslosen paar hundert Meter also.
Im schönen Mischwald windet sich das qualitativ gute, zuweilen aber vermooste und naturgemäß vor allem im Herbst mit Blättern, aber auch kleinen Ästen bedeckte Asphaltband in schönen Kurven und zumeist mit Steigungen um die 10 % entlang des Eschelbachs nach oben. Die Maximalsteigung liegt bei rund 13 %. Immer wieder legt sich die Steigung kurzzeitig zurück, um uns in Sicherheit zu wiegen, um dann hinter der nächsten Kurve aber gemeinerweise wieder die gewohnten Werte anzunehmen. Treffen wird man hier vermutlich nur vereinzelte Wanderer, was die Stimmung angesichts der idyllischen Kulisse des urigen Waldes gar märchenhaft erscheinen lässt.
Kurz vor Erreichen des Eschelhofs treffen wir schließlich auf die Höhenstraße, auf welcher auch die Steigen nach Ittenberg, Siebenknie und Trailhof münden. Dieser folgen wir nach rechts. Über eine letzte, kleine Rampe lassen wir den Wald hinter uns. Die Landschaft öffnet sich, und mitten auf dieser kleinen, malerischen Lichtung präsentiert sich der Eschelhof in prachtvollem Fachwerkgewand. Hier haben wir uns nun eine Pause verdient, insofern die Bewirtung des Wanderheimes geöffnet ist, was, wie oben bereits erwähnt, an Wochenenden und Feiertagen der Fall ist.

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00:15:54 | 15.07.2017
chilli
Dolce Vita
Von kletterkünstler – Nahe des Oppenweiler Bahnhofs beginnt neben der Kläranlage vor dem Ortsteil Aichelbach die Auffahrt zum Eschelhof. Wir überqueren die Bahnlinie und nach Verlassen des Ortes nach einigen hundert Metern steht die erste Steilstufe an. Anschließend verflacht es wieder. Zwischen den Wiesen, Weiden und Feldern erblicken wir auf der anderen Talseite die imposante Burg Reichenberg. Eine Bank lädt zur Rast ein. Der Weg schwenkt nach links auf den Wald zu und so langsam wird es steiler. Bevor wir diesen erreichen, sollte man noch einmal die wundervolle Aussicht genießen.
Schließlich tauchen wir in den Wald ein und es wird schlagartig steiler. Eine Kehre führt uns wieder in östliche Richtung. Die Steigung bleibt zweistellig. Das schmale, mitunter etwas holprige Asphaltband zieht sich recht gerade am Köpfle (435 m) vorbei durch den einsamen Laubwald. Steilstufen werden immer wieder von kurzen Flachpassagen unterbrochen. Schließlich erreichen wir eine erste Kuppe. Hiermit ist der Anstieg im Grunde beendet. Am Abzweig nach Ittenberg vorbei rollen wir nun wellig bis zum Eschelhof.
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