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Eselbach (713 m)

Frühjahr im Schwarzwald

Auffahrten

Von werwohl – Los geht es kurz hinter dem nördlichen Ortsende Schrambergs in Richtung Schiltach. Der Abzweig rechts nach Eselbach liegt an der Kläranlage, beziehungsweise am Steinbruch Rappenfelsen im Schiltachtal. Wer nicht von der Bundesstraße (B462) sondern über den Radweg kommt, muss von Schiltach aus einen kleinen Umweg machen. In diesem Fall weicht man beim „Bienen Herzog“ auf den Gehweg aus und überquert beim Steinbruch die Straße. Dabei sollte man vorsichtig sein, der Autor hat sich hier schon die unmöglichsten Platten geholt. Wer dieses Risiko meiden will, wechselt für 600 m auf die Bundesstraße.

Am Steinbruch geht es gleich ordentlich hinauf. Die Steigung erreicht bereits zweistellige Prozentwerte. Nach kurzer Zeit verlässt man den Wald und blickt auf eine gnadenlose Rampe mit 16 % Steigung. Nur für wenige Meter gibt es ein flacheres Stück am ersten der vielen Höfe, die an diesem Hang liegen. Es verwundert nicht, dass man nach einem Kilometer bereits die ersten 100 Höhenmeter absolviert hat. Wer sich noch nicht zu sehr ausgepowert hat, kann wenigstens die Sonne genießen. Doch dann geht es erneut gnadenlos bergauf, und man fährt wenige Meter durch den Wald. Anschließend durchfährt man eine enge Serpentine bei etwa 13 % Steigung. Hier erwarten einen zum ersten Mal tolle Ausblicke zurück in Richtung Schwarzwald. Besonders bei Hitze kann es nun sehr hart werden. Hier brennt nicht nur die Sonne, es geht nach der Haarnadelkurve außerdem kerzengerade mit 20 % aufwärts. Dieses steilste Stück erreicht man an der Wirtschaft im Eselbachtal. Die ist der Grund, weshalb es hier abseits des landwirtschaftlichen Verkehrs trotzdem hin und wieder Verkehr gibt. Dieser zweite Kilometer ist noch härter als der erste und seine Durchschnittssteigung liegt bei 11 %. Nun passiert man eine Rechtskurve und durchfährt teilweise den Wald.
Bei einer Abfahrt über diese Strecke ist besonders an der folgenden Gerade absolute Vorsicht geboten. Der Belag ist ziemlich schlecht, und es kann vorkommen, dass große Äste auf der Straße liegen. Das führte beim Autor auf dem Mountainbike einmal fast zu einem verheerenden Sturz. Bei 60 Stundenkilometern, die man ohne Probleme erreicht, kann ein Sturz verheerend enden. Ansonsten ist eine Abfahrt hierher wirklich klasse, da die Straße schmal, kurvenreich und somit technisch sehr anspruchsvoll ist. Richtig krachen lässt man es aber besser erst, wenn man den Streckenverlauf kennt, sonst landet man nur unsanft auf dem Boden. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen will, der sollte als Alternativabfahrt das benachbarte Aichhalder Loch wählen, das mit einem erstklassigen Straßenbelag aufwartet. Eine weitere Alternative wäre, über die Steige vom Sulgen zurück nach Schramberg zu fahren.
Die Straße steigt nun weiter im zweistelligen Prozentbereich an. Langsam merkt man den Anstieg in den Muskeln brennen. Streckenbedingte Erholungspausen gab es bisher keine, und man wird auch keine mehr bekommen. Erst weiter oben, wo man 500 Meter vor dem Gipfel den Wald verlässt, wird die Steigung mit 6 bis 8 % gemäßigter. Rechts erblickt man nun eine Sitzbank. Wer es sich hier gemütlich machen will, hat sich einen schönen Platz ausgesucht. Das Ziel ist an der nächsten Einmündung eines Teerwegs erreicht.
Wählt man nun die Abbiegung nach rechts, hat man die Möglichkeit, sich links haltend direkt zum Gipfel des Aichhalder Lochs nach Aichhalden zu fahren. Wenn man sich hingegen geradeaus hält, erreicht man die K553, auf der man links nach Aichhalden oder rechts nach Schramberg-Sulgen fahren kann.
6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:15:41 | 26.09.2011
werwohl
Mittlere Zeit
00:22:00 | 24.06.2010
Votec
Dolce Vita
00:22:00 | 28.07.2010
ranec

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