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Eulenkopf (422 m) Eulenkopfwarte

DSCN0116.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Los gehts in Obersulzbach oberhalb des Lautertals. Eulenbis ist nicht ausgeschildert. Die richtige Straße nennt sich Zum Hummenwald und ist aus Untersulzbach kommend die erste Möglichkeit links abzubiegen. Nach einer Kehre verlassen wir den kleinen Ort und tauchen in den dunklen Wald ein. Es wird vorerst zweistellig, aber alles in allem nicht allzu anstrengend. Wer gerade die Mauer von Untersulzbach bezwungen hat, wird für diese maximal 13 % steile Rampe nur ein müdes Lächeln übrig haben. Im Wald passieren wir eine Hütte und etwas, das aussieht wie ein klassisches, hölzernes Klohäuschen mit jeweils einer Tür für Männlein und Weiblein. Die tatsächliche Nutzung ist vermutlich eine andere.
Nach Verlassen des kurzen Forststücks sinkt die Steigung auf 8 %. Wir folgen dem schmalen Asphaltband nach rechts und steuern auf einer langen Gerade bei nachlassender Steigung auf Eulenbis zu, wo das von Feldern umgebene Hofcafé Stemler nicht nur zu einer Stärkung, sondern auch zum Urlaub mit der ganzen Familie einlädt. Wir passieren den Friedhof und halten uns im Ort nun einfach immer geradeaus.
So landen wir schließlich auf einem Wirtschaftsweg und biegen kurz darauf nach links zum Eulenkopfgipfel ab, wo neben dem Eulenkopfturm noch zwei weitere Gebäude stehen und eine herrliche Aussicht über die bewaldeten Höhen des Pfälzerwaldes auf uns wartet, die der Autor mangels funktionierender Kamera leider nicht im Bild festhalten konnte.

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Von bruchpilot – Bis vor kurzem ahnte ich nicht einmal, welche Fundgrube meine nähere Heimat für rennradsportliche Gewalttaten darstellt. Gut, der Schneeweiderhof ist nicht gerade flach und auch am Hermersbergerhof bin ich jedes Mal froh, wenn er mit Anstand und Würde bewältigt ist. Falkenstein bedeutete für mich schon immer Fahren am Anschlag (nicht zuletzt wegen meiner verbohrten Hassliebe zur Heldenkurbel). Aber dieses Frühjahr tauchten plötzlich neue Namen auf im abgelutschten Revier: Untersulzbach, Obersulzbach, Frankelbach, Eulenbis, Niederstaufenbach. Und seitdem bin ich der Ansicht, dass mindestens vier Anstiege mitspielen beim Ranking um den härtesten Berg der Pfalz. Nachdem kurz hintereinander die Sulzbachtaler Mauer, die Niederstaufenbacher Wand zum Potzberg und auch der Falkenstein bewältigt waren, dann der Eulenkopf … Vergleiche sind schwierig, von der Form oder dem Wetter abhängig und auch ein Garmin schafft nicht unbedingt Objektivität. Probiert es mal aus; ich freue mich auf eine nette Diskussion.

Erzenhausen, den Ausgangspunkt der Rampe, erreicht man auf herrlich ruhigen Sträßchen wahlweise von Weilerbach oder von Schwedelbach. Der Romantiker kann dabei auch noch das kleine Pörrbach mitnehmen, über ein steiles Sträßchen zur Erzenhauser Tropfsteinhöhle vordringen und dann nach Erzenhausen abfahren. Am Gasthof Zum Kääser folgt man der Hauptstraße leicht abfallend in den eigentlichen Ortskern hinein (von Norden kommend scharf links, von Süden halbrechts). Der Saubach markiert den Beginn des Anstiegs auf knapp 250 m Höhe.
Man folgt nun der Hauptstraße geradeaus, die schon bald in die Friedhofstraße übergeht. Anschließend ignoriert man die rechts weiterführende Friedhofstraße ebenso wie die kurz darauf links weiterführende Ringstraße und hält sich einfach immer geradeaus.
Bei den letzten Häusern wird es dann urplötzlich ernst, und nur wenige werden sich beim Anblick des Folgenden ein „Ach du Sch… !“ verkneifen können. Für ca. 60 m beträgt die Steigung etwa um die 30 %! Gemessen habe ich es zwar nicht, aber deutlich steiler als Falkenstein ist es auf jeden Fall. Naja, irgendwie wird man das schon hochquetschen. Doch Achtung: lasst noch ein paar Körner übrig, denn auch die nächsten 350 m sind noch sehr hart und schlagen mit ziemlich konstanten 15 bis 18 % zu Buche.
Kurz vor der markanten Rechtskurve nimmt die Steigung langsam ab, was der durchschnittlich trainierte Familienvater an dieser Stelle wahrscheinlich auch dringend nötig hat. Ausruhen ist jedoch leider immer noch nicht drin, denn dazu müssen noch einmal etwa 230 m mit rund 13 % überstanden werden. Erst, wenn der rechts im Wald versteckte Fernsehumsetzer passiert ist, darf man sicher sein, den (mutmaßlich) härtesten Brocken der Pfalz geknackt zu haben. Bei deutlich einstelligen Prozentwerten kurbelt man dann fröhlich durch die Felder unterhalb der Eulenkopfwarte, erreicht die Zufahrt zum Turm und darf kurz darauf bei der tollen Panoramaschau über die Moorniederung, den Pfälzerwald und die Sickinger Höhe entspannen.

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Von kletterkünstler – Den Einstieg finden wir am linken Lauterufer, wo wir uns an der T-Kreuzung links halten und so die Hauptstraße verlassen. Diese würde uns nach Obersulzbach bringen, wo eine weitere, oben bereits beschriebene Auffahrtsvariante beginnt, falls man nicht zuvor rechts in die Mauer zur Waldhöhe abbiegt. Wir biegen derweil gleich wieder rechts in die Hebelstraße ab und halten uns anschließend an der Gabelung links, um dieser weiter bergauf bei bereits acht bis neun Prozent zu folgen.
Bei der ersten Möglichkeit biegen wir wiederum rechts in einen schmalen Wirtschaftsweg ab, der gleich mit 12 bis 13 % ansteigt. Entlang von Bäumen bewegen wir uns in einem langen Linksbogen aufwärts. Sobald Felder die Bäume verdrängen, wird es deutlich flacher. Die Freude währt aber nur kurz, denn schon nach hundert Metern zeigt der Steigungsmesser des Radcomputers wieder knapp zweistellige Prozentwerte an, die aber wiederum nur zweihundert Meter anhalten. Geradewegs geht es im offenen und entsprechend windanfälligen, aber auch aussichtsreichen Gelände auf die von Obersulzbach heraufkommende Straße zu.
Haben wir diese auf inzwischen deutlich flacherem Wege erreicht, folgen wir ihr nach links. Der Rest der Steigung ist bekannt, da bereits oben bei der entsprechenden Auffahrt beschrieben.
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