Fahlenbock (295 m)

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Fahlenbock (295 m)

Bergisches Land, Nordrhein-Westfalen.
Blick nach Westen: Bergische Weidewirtschaft.
Die Auffahrt von Neumühle nach Fahlenbock (beides Stadt Wipperfürth im Oberbergischen Kreis) stellt eine interessante und landschaftlich reizvolle Alternative zum verkehrsreichen Aufstieg über die L409 aus dem Tal der Großen Dhünn zur B506 dar, die südlich der Dhünntalsperre über einen Höhenrücken führt, der sich von Bergisch-Gladbach bis Wipperfürth erstreckt. Der Aufstieg verläuft zunächst durch einen Teil des östlichen Tales der Dhünn, der bei der Flutung der Dhünntalsperre in den 1980er Jahren aufgrund seiner Höhenlage verschont blieb.
Das Dhünntal galt vor seiner Flutung als eines der schönsten Täler im Bergischen Land und wurde wegen seiner idyllischen Abgeschiedenheit von seinen ehemaligen Bewohnern liebevoll als das schönste Ende der Welt bezeichnet.
Wer die Auffahrt von Neumühle nach Fahlenbrock nimmt, bekommt abseits vom Ausflugsverkehr einen kleinen Eindruck von dieser Schönheit, die in den Fluten der Dhünntalsperre versank.
Fahlenbock, End- und Hochpunkt der Auffahrt, ist ein Wohnplatz an der B506, der nur aus wenigen Häusern besteht.
Für die Beschreibung danken wir immerrauf Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Neumühle2,3 km106 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Westauffahrt von Neumühle  2,3 km / 106 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Von Halzenberg (Stadt Wermelskirchen) über die L409 kommend, biegt man, unten im Dhünntal angekommen, links in die Einfahrt zum Wanderparkplatz Neumühle. Beim Abbiegen ist höchste Vorsicht geboten. Sowohl Motorräder und Autos, die trotz Abbiege-Handzeichen und eingeleiteter Abbiegevorgänge von hinten noch schnell überholen, als auch extrem schnell entgegenkommende Fahrzeuge sind hier keine Seltenheit!
Nach wenigen Metern, bevor man den Parkplatz erreicht, biegt man links in die unscheinbare Einfahrt in den Wald, bei der man eine abgeflachte Borsteinkante überwinden muss.
Nun durchfährt man auf einer glatt asphaltierten, schmalen Straße ein kurzes Waldstück, bevor man nach 400 m eine alte Steinbrücke und damit die Große Dhünn überfährt und die Neumühle erreicht. Heute wird in dem kleinen, idyllisch gelegenen Fachwerkanwesen Strom aus Wasserkraft der Dhünn erzeugt.
Unmittelbar hinter der Mühle zweigt ein Feldweg ab, der Mountainbiker über ein dichtes Wegenetz bis fast zur Quelle der Dhünn und in das Quellgebiet und Flussystem des Purder Bachs führt.
Rennradfahrer müssen weiter geradeaus mit der Fahrstraße vorlieb nehmen, die nun leider schon das Dhünntal verlässt und allmählich ansteigt. Nach weiteren 500 Metern beginnt die eigentliche Steigung, die neben einem tiefen Bachsiefen verläuft. Die vorwiegend durch den Wald verlaufende Steigung erreicht schnell 8 bis 9 % und dauert etwa 1 km an, bevor sie kurz vor dem Erreichen des Ortes Mittelschneppen aus dem Wald heraustritt und nur wenig abflacht.
Auf den letzten Metern durchfährt man eine typisch bergische, von der hiesigen Weidebewirtschaftung geprägte Landschaft.
An der Abzweigung kurz vorm Erreichen des höchsten Punktes erblickt man das kuriose Straßenschild „Pannenhöh“. Abergläubische Zeitgenossen sollten hier trotz des einladenden, großen Baumes als Schattenspender und der tollen Aussicht besser keine Pause einlegen und nach links weiter fahren, damit sie schnell in Fahlenbock die B506 erreichen und weiterem Ungemach entkommen.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Ramuegami Mail an Absenderohne Zeit19.08.2011
korn Mail an Absenderohne Zeit01.09.2011