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Feldberg (1493 m)
Feldbergpass (1231 m)

Schwarzwald, Südschwarzwald, Baden-Württemberg.
Rückblick zum Seebuck
Der Feldberg ist mit 1493 m der höchste Berg des Schwarzwalds. Im Winter findet man hier das größte Skigebiet des Schwarzwaldes, im Sommer bietet es sich an, den 1231 m hohen Feldbergpass mit dem Rennrad zu erklimmen. Nachdem die Deutschland-Tour 2005 zum zweiten Mal nach 2003 eine Bergankunft auf dem Feldberg im Etappenplan hatte, nehme ich dies zum Anlass, diesen Berg der quäldich.de-Sammlung hinzuzufügen. Sportlich gibt es zwar größere Herausforderungen im Schwarzwald, aber wer in Erinnerung hat, wie die Fahrer bei der Deutschland-Tour 2003 allein oder in kleinen Grüppchen ankamen, kann sich ausmalen, dass man den Feldberg durchaus ernstnehmen sollte. Leider stellt die Feldbergroute eine wichtige Nord-Südverbindung im südlichen Schwarzwald dar, was sich in einer stellenweise dreispurig ausgebauten Straße und einem hohen Verkehrsaufkommen insbesondere auch von schweren LKW manifestiert.
Sieger der beiden Bergankünfte bei der Deutschland-Tour der Profis waren 2003 der spätere Gesamtzweite José Azevedo aus Portugal, sowie 2005 der Australier Cadel Evans.
Ganz Verwegene können vom Parkplatz der Feldbergbahn auf 1280 m Höhe noch links am „Haus der Natur“ vorbeifahren und eine alte Militär(?)-Straße in Angriff nehmen, die bis auf den Gipfel von 1493 m führt. Dieses Sträßchen ist zwar durchgehend asphaltiert, aber aufgrund des sehr schlechten Straßenbelags und der Vielzahl der Wanderer, die hier an schönen Tagen unterwegs sind, ist diese Tour nur sehr bedingt zu empfehlen und eher fürs MTB als fürs Rennrad geeignet. Insbesondere verlangt der letzte kurze Anstieg zum Hauptgipfel mit mindestens 17 % noch einmal den totalen Einsatz.
Fazit: Zwar gibt es schönere und härtere Anstiege im Schwarzwald, dennoch sollte der Feldberg in einer Schwarzwaldpässesammlung nicht fehlen! Einbauen lässt er sich beispielsweise in eine Drei-Pässe-Tour mit Notschei bzw. Schauinsland und Thurner. Hartgesottene Kletterer nehmen dann noch den Belchen dazu.
Für die Beschreibung danken wir fausto Mail an Absender

Südanfahrt von Todtnau zur Passhöhe  11,3 km / 602 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Todtnau zur Passhöhe
Direkt am Ortsausgang von Todtnau (650 m) beginnt die Straße leicht zu steigen. Bis Brandenberg (Kilometer 3) bleibt die Steigung moderat, zwischenzeitlich wird es auf einem kurzen Stück sogar fast wieder eben. Hinter Brandenberg nimmt die Steigung dann bis Fahl leicht zu, bleibt aber in einem Bereich, der angenehm zu fahren ist. Hier kann man dann zum ersten Mal einen Blick auf den weiteren Straßenverlauf werfen, auch der Bismarckturm auf dem dem Feldberg vorgelagerten Seebuckgipfel ist zu erkennen. Nach ca. 5,5 km wird die Straße dann am Ortsausgang von Fahl steiler, es geht vorbei am alpinen Trainingszentrum Fahl, wo es auch eine Weltcupskipiste gibt. Ab hier müssen auf den verbleibenden 4 km noch rund 300 Hm überwunden werden; die ab hier dreispurig ausgebaute Straße pendelt sich bei mehr oder weniger konstanten 7–8 % Steigung ein. Nach insgesamt 9,5 km und rund 550 Hm ist dann der Ort Feldberg erreicht, der gleichzeitig die Passhöhe darstellt. Wer die Bergankunft der Deutschland-Tour nacherleben will, muss noch nach einem ca. 1 km langen Flachstück Richtung Parkplatz der Feldbergbahn links abbiegen, es folgt ein kurzer Anstieg von ca. 600 m Länge mit 40 Hm.
Abschließend sei noch erwähnt, dass der Anstieg zum Feldberg härter sein kann, als die nackten Zahlen vermuten lassen. Insbesondere die sehr breite Straße auf den letzten (steileren) 4 km lässt die Steigung doch deutlich flacher aussehen als sie in Wirklichkeit ist. Zudem liegt der gesamte Anstieg nahezu ungeschützt in der Sonne, was die Mühen an heißen Tagen noch zusätzlich steigern kann.
Für die Beschreibung danken wir fausto Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Igl_Eye Mail an Absender0 h 33 m 28 s31.08.2006
Mittlere Zeit: bergfloHD Mail an Absender0 h 41 m 15 s08.06.2008
Langsamste Zeit: 0 h 52 m 00 s10.06.2007

Nordostanfahrt von Titisee zur Passhöhe  11,5 km / 409 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Titisee zur Passhöhe
Von Titisee (Ort 860 m) aus fährt man relativ eben an der Nordseite des Sees entlang in Richtung Bärental. Nach ca. 4 km beginnt dann die Straße anzusteigen und mündet bei Kilometer 6 in die B317 (ca. 980 m Höhe). Die nächsten 4 km sind dann mit recht konstanter Steigung, um die 7–8 %, auf der Bundesstraße zurückzulegen. Wie bei der Südauffahrt muss mit hohem Verkehrsaufkommen gerechnet werden, als kleine Entschädigung verläuft der Anstieg größtenteils im Schatten.
Für die Beschreibung danken wir MMXTR Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Jabba Mail an Absender0 h 26 m 32 s31.07.2010
Mittlere Zeit: Floris Mail an Absender0 h 33 m 00 s26.07.2007
Langsamste Zeit: 0 h 51 m 10 s24.06.2003

Gipfelstraße von der Passhöhe  4,3 km / 256 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 2 Sterne

Die Befahrung dieser Strecke lohnt vor allem in den frühen Morgen- und den Abendstunden, wenn nicht Massen von Touristen und Wanderern den Weg blockieren. Im Bereich der Passhöhe biegen wir von der B317 in Richtung Feldbergbahn ab. Am Haus der Natur gelangen wir linkerhand über einen kurzen Schotterabschnitt auf den asphaltierten Franz-Klarmeyer-Weg, der uns zum Gipfel führt. Einige Schlaglöcher müssen hier zwar umkurvt werden, ansonsten ist er auch bergab mit dem Rennrad problemlos befahrbar.
Bis auf eine kurze steile Schlussrampe ist die Steigung auch nicht allzu schwierig, und man kann sich der grandiosen Aussicht nach Süden und Westen in Richtung Schauinsland und Belchen widmen. In der Grüble genannten Senke, die sich zwischen dem Hauptgipfel des Feldberges und dem vorgelagerten Seebuck erstreckt, kann man rechterhand noch einem Aussichtsturm sowie dem Bismarckdenkmal auf dem Seebuck einen Besuch abstatten.
Der Gipfel des höchsten Schwarzwaldberges ist dann nach einer steilen Schlussrampe erreicht. Insofern Nebel und/oder Wolken die Sicht nicht behindern, ist nun nur noch Genießen angesagt!
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stählerner oberschenkel Mail an Absenderohne Zeit18.09.2007
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit15.08.2011
Oldie71 Mail an Absenderohne Zeit10.05.2009
Owingerjan Mail an Absenderohne Zeit24.09.2011
SteGra Mail an Absenderohne Zeit07.10.2011
reini Mail an Absenderohne Zeit02.09.2009