Felsberg (Odenwald) (514 m)

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Felsberg (Odenwald) (514 m)

Odenwald, Hessen.
Der 27 m hohe Ohlyturm des Odenwaldclubs, 1901 aus Granit gebaut, markiert den höchsten Punkt des Felsberges.Region OdenwaldArmin Kübelbeck
Es gibt wohl kaum ein Kind in Südhessen, das den Felsberg im Odenwald nicht kennt. Der Felsberg mit dem über die Grenzen des Odenwaldes hinaus bekannten Felsenmeer ist das klassische Ausflugsziel am Wandertag. Mit 514 m Höhe ist sein Gipfel nur 3m niedriger als der des Melibokus. Aber gleich welche Route man zum Felsberg wählt, im Vergleich zum Melibokus ist jede davon eher eine Spazierfahrt.
Auf dem Gipfel gibt es neben der im Odenwald üblichen Fernmelde-Antenne und dem Aussichtsturm-Arrangement auch ein Felsberg-Restaurant mit Biergarten, welches zu fairen Preisen eine gute Brotzeit bietet. Montags und Dienstags ist allerdings Ruhetag.
Der Ohlyturm, ein aus Granit 1901 gebauter 27 m hoher Aussichtsturm des Odenwaldclubs, markiert den höchsten Punkt des Felsberges. Zur Zeit ist er allerdings leider nicht begehbar (Stand?).
Laut Volksmund entstand das Felsenmeer nach einem Streit zwischen zwei Riesen, die einst in der Gegend von Reichenbach wohnten. Der eine wohnte auf dem Hohenstein und der andere auf dem Felsberg. Als der Streit begann, bewarfen sie sich mit Felsbrocken. Der Hohensteiner Riese war im Vorteil, da er mehr Wurfmaterial hatte. Deshalb wurde der Felsberger Riese bald unter den Steinblöcken begraben, gelegentlich soll man ihn noch darunter brüllen hören.
Das Felsenmeer besteht aus Granitblöcken, die sich in einer kilometerlangen Rinne sammelten. Das sagen zumindest die Geologen. Die Römer haben den Granit der Gegend als Steinbruch benutzt, zum Beispiel für den Trierer Dom. Sie hinterließen dabei über 300 teilweise bearbeitete Steine, insbesondere eine römische Säule und den Altarstein. In manche teilbearbeitete Steinbrocken hat man Formen hineininterpretiert, so z.B. das Riesenschiff oder den Krokodilfelsen.

Ein paar interessante Links zum Felsberg und dem Felsenmeer:
- Felsenmeer - Informationszentrum Felsenmeer - Touristikzentrum Felsenmeer
Für die Beschreibung danken wir quälix Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Anfahrt von Bensheim-Auerbach9,7 km399 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Von Bensheim durch das Felsenmeer17 km468 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet

Anfahrt von Bensheim-Auerbach  9,7 km / 399 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Anfahrt von Bensheim-Auerbach

Anfahrt zum Ausgangspunkt

Auerbach, ein nördlicher Stadtteil von Bensheim, ist auch Ausgangspunkt zum Melibokus. Die beiden Startpunkte liegen nur einige hundert Meter auseinander. Die für den Melibokus beschriebene Anfahrt gilt auch für den Felsberg.

Startpunkt

Ausgangspunkt ist wieder einmal die B 3, die sich in Auerbach Darmstädter Straße nennt, diesmal jedoch mit der Abzweigung Bachgasse. Diese ist in Bensheim und Umgebung weltberühmt. Die genaue Lage kann man stadtplan.net entnehmen.

Die technischen Daten

399 Hm mit 4,7 % durchschnittlicher Steigung die sich über 9,7 km erstrecken. Die maximale Steigung liegt bei ca. 8 %. Im Vergleich zum Melibokus ist es eine recht einfache Strecke. Aber im Frühjahr ideal zum Aufbau der Kondition, wenn es an den anspruchsvolleren Bergen noch weh tut.
Der untere Teil der Strecke (ca. 500 m) ist mit Verbundpflaster versehen. Der Rest der Strecke ist asphaltiert und in einem guten Zustand.

Beschreibung

Vom Startpunkt aus geht es die ersten 500 m auf Verbundpflaster leicht ansteigend durch die Bachgasse. Zur Rechten fließt der Bach (Einheimische sprechen von die Bach) halb auf der Straße. Eindrücke von Auerbach und der Bachgasse gibt es bei auerbacher-leben.de. Auf der linken Seite liegt in Sichtweite das Auerbacher Schloss und am Ende des gepflasterten Weges könnte man rechts zu einem weiteren Schloss, dem Fürstenlager (kultursoft.de) abbiegen.
Es geht aber – jetzt auf Asphalt – ein kurzes steiles Stück Berg auf. Die Bachgasse wird nun zur Mühltalstraße und führt mit ca. 3 % leichter Steigung direkt nach Hochstätten. Vorbei geht es dabei an dem zur Linken liegenden Melibokus. Am Ortseingang von Hochstätten wird es nochmals ein kurzes Stück steiler (ca. 7 %), aber danach geht es nur leicht ansteigend durch den Ort. Am Ortsende wird es dann zunehmend steiler. Kurz vor dem Kulminationspunkt, einer Brückenunterführung, gab es in der Hessen-Rundfahrt 2002 immerhin eine Bergwertung. Hier sind knapp 8 % Steigung zu überwinden. Danach geht es für 500 m erst einmal bergab nach Balkhausen, wo wir im Ort rechts weiterfahren.
Die folgenden 1,3 km haben eine durchschnittliche Steigung von 6 % und in der Spitze geht es über 7 % nicht hinaus. Bevor die Straße mit zwei Serpentinen zur Kuralpe weiterführt, muss man unbedingt rechts abbiegen. Hier führt eine schmalere, einspurige Straße auf 2,8 km hoch zum Gipfel. Die ersten 400 m sind dabei flach, und erst im Wald steigt es mit knapp 7 % Steigung wieder deutlicher an. Der Wald ist bis an den Gipfel geschlossen, was zu zwei Effekten führt:
  • es ist auch im Hochsommer schön schattig und kühl
  • andere Verkehrteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer und v.a. Autos) und man selbst sind nicht leicht zu erkennen.
Letzteres gilt insbesondere für die Abfahrt.
Kurz vor dem Felsberg-Restaurant kündigt eine Lichtung den nahenden Gipfel an. Am Restaurant geht es rechts vorbei bevor man, immer auf dem Asphalt bleibend, bei knapp 4 % Steigung den Gipfel erreicht.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.MSchieche Mail an Absender0 h 34 m 06 s23.08.2010
2.rohlofffan Mail an Absender0 h 38 m 00 s04.08.2009
3.Maulee Mail an Absender1 h 00 m 00 s15.07.2003
Vollhorst Mail an Absenderohne Zeit05.08.2005
forspeed Mail an Absenderohne Zeit01.06.2009
uwe0130 Mail an Absenderohne Zeit13.07.2009
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit17.03.2010
nudelpups Mail an Absenderohne Zeit25.08.2010
paelzman Mail an Absenderohne Zeit20.11.2010
elokroete Mail an Absenderohne Zeit15.07.2011

Von Bensheim durch das Felsenmeer  17 km / 468 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Von Bensheim durch das Felsenmeer

Anfahrt zum Ausgangspunkt

Bensheim, die größte Stadt im Landkreis Bergstraße, ist verkehrstechnisch sehr gut zu erreichen. Eine ausführliche Beschreibung der Anfahrt findet man beim Melibokus.

Startpunkt

Der Startpunkt liegt im Zentrum von Bensheim, dem Ritterplatz. Dort spaltet sich die für knapp 1 km vereinte aus Worms kommende B47 und die aus Heidelberg kommende B3 wieder auf. Die B3 führt weiter mit dem Fernziel Darmstadt, während die B47 Ausgangspunkt dieser Route, das Fernziel Michelstadt hat. Die B47 heißt ab dem Startpunkt Nibelungenstraße. Mit der Sage und ihren Helden schmücken sich einige Straßen im Odenwald und an der Bergstraße. Schließlich sind es von Worms, dem ehemaligen Zentrum des Burgundenreiches, zur Siegfriedquelle (wo Hagen Siegfried gemeuchelt hat) und anderen Odenwald-Schauplätzen des Nibelungenliedes gerade mal 20 km. Den Standort der Siegfriedquelle nehmen allerdings gleich 4 Orte in Anspruch....
Die Lage des Startpunktes ist um so klarer und kann Stadtplan.net entnommen werden.

Die technischen Daten

Insgesamt 468 Hm mit 3,4 % durchschnittlicher Steigung, die sich über 17 km erstrecken. Die Höhendifferenz zwischen dem Ausgangspunkt und dem Gipfel beträgt 404 m. Die maximale Steigung liegt bei ca. 8 %. Im Vergleich zum Melibokus ist es eine recht einfache Strecke. Aber im Frühjar ideal zum Aufbau der Kondition, wenn es an den anspruchsvolleren Bergen noch weh tut. Zwei Sterne mit der eindeutigen Tendenz zu einem für die Härte.
Die gesamte Strecke ist asphaltiert und in einem guten Zustand.

Beschreibung

Von Bensheim geht es zunächst auf der B47 durch das Lautertal bis Reichenbach. Diese 7 km sind recht flach. Es werden gerade mal 90 Hm bewältigt, was einer "Steigung" von 1,3 % entspricht. Ideal zum Einrollen. Es geht dabei von einer geschlossenen Ortschaft in die nächste. Das sorgt für vernünftige Geschwindigkeiten bei den meisten motorisierten Verkehrsteilnehmern und für mehr Sicherheit bei den Zweiradfahrern. Für langsamere Pedalisten ist zudem auf dem größten Teil der Strecke ein Radweg vorhanden. Gerade an schönen Wochenenden im Frühjahr kann sich eine Blechlawine auf der B47 in Richtung Lindenfels – der Perle im Odenwald – wälzen. Auch Werktags kann man so etwas wie eine Rushhour auf dieser Strecke beobachten: aus dem strukturschwachen, ländlichen Odenwald fahren viele Pendler in die Industriezentren der Region: Darmstadt, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Frankfurt.
Die Nibelungenstraße (B47) führt auf dem Weg nach Reichenbach durch die Bensheimer Stadtteile Schönberg (mit Schloss) und Wilmshausen. Fließend ist der Übergang nach Elmshausen, dem ersten Ortsteil der Gemeinde Lautertal. Lautertal ist ein synthetisches Ortgebilde der Gemeindegebietsreform und besteht aus mehreren Gemeinden im und am Lautertal. Mit der bekannteste Ortsteil dürfte Reichenbach sein, das unmittelbar auf Elmshausen folgt. Reichenbach liegt schließlich am Fuß des Felsenmeeres. In der Ortsmitte von Reichenbach wird dann auch die B47 verlassen und der Beschilderung "Felsenmeer" in Richtung Beedenkirchen gefolgt.
Der Verkehr lässt deutlich nach, die Steigung der Strecke und die Schönheit der Landschaft nimmt merklich zu. Auf den folgenden 2,5 km geht es mit durchschnittlich 5,5 % nach Beedenkirchen, vorbei am unteren Zugang des Felsenmeeres. Die wunderschöne, kurvenreiche Strecke erreicht mit 340 m ihren vorläufig höchsten Punkt am Ortseingang von Beedenkirchen.
Danach geht es bergab durch den Ort. Kurz vorm Ortsende, der abknickenden Vorfahrt links folgen. Mit weiter abfallendem Profil – unterbrochen durch ein kurzes Steigungsstück – geht es immer auf der Hauptstraße entlang nach Schmal-Beerbach. In diesem kleinen Ort ist dann auch der tiefste Punkt der Abfahrt erreicht.
Nun geht es für 2 km wieder den Berg hinauf. Die durchschnittliche Steigung beträgt dabei wieder 5,5 %. In Wurzelbach, das aus noch weniger Häusern als Schmal-Beerbach besteht, erreicht dieser Abschnitt mit 8 % die größte Steigung. Am höchsten Punkt ist das in der Region bekannte Ausflugslokal Kuralpe (gute Küche und Biergarten!) auf 412 m Höhe gelegen. Gerade im Sommer erinnern die grünen Weiden mit dem Vieh darauf an Landschaften, die man sonst eher in Bayern vermuten würde.
Nachdem die Kuralpe passiert wurde, geht es nach zwei wunderschönen Serpentinen knapp 50 Hm hinunter. Achtung, kurz hinter der letzten Serpentine, am Bauernhof noch vorbei geht es dann links ab, hoch zum Gipfel des Felsberges. Was jetzt auf dem Weg zum Gipfel kommt ist in der anderen Route zum Felsberg, (Auerbach-Route) schon beschrieben:
Eine schmälere, einspurige Straße auf 2,8 km hoch zum Gipfel. Die ersten 400 m sind dabei flach und erst im Wald steigt es mit knapp 7 % Steigung wieder deutlicher an. Der Wald ist bis an den Gipfel geschlossen, was zu 2 Effekten führt:
  • es ist auch im Hochsommer schön schattig und kühl
  • andere Verkehrteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer und v.a. Autos) und man selbst sind nicht leicht zu erkennen.
Letzteres gilt insbesondere für die Abfahrt.
Kurz vor dem Felsberg-Restaurant kündigt eine Lichtung den nahenden Gipfel an. Am Restaurant geht es rechts vorbei, immer auf dem Asphalt bleibend, mit knapp 4 % Steigung zum Gipfel.

Zur Rückfahrt bietet sich die Felsberg Variante von Auerbach aus an. Beide Strecken zusammen bilden eine schöne, ca. 29 km lange Rundstrecke um den Felsberg. Unter der Woche eine schöne Feierabend-Runde die in weniger als 80 Minuten gefahren werden kann und in beide Richtungen ihren Reiz hat.
Für die Beschreibung danken wir quälix Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Vollhorst Mail an Absenderohne Zeit10.05.2003
MrAndersonXX Mail an Absenderohne Zeit18.06.2011